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STEX 2015 (Subject) / Pulmologie (Lesson)

Pulmo

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  • Therapie Asthma Atemerleichternde Körperstellung einnehmen Kurzwirksame β2-Sympathikomimetika, z.B. Salbutamol, ggf. zusätzlich auch als intravenöse Therapie Ggf. Glukokortikoide oralAusreichende Hydratisierung (oral, i.v.)Monitoring von Atemfrequenz, Puls, Blutdruck, Blutgasen und pH-WertGgf. Antibiotikum bei InfektkonstellationGgf. Morphin zur SedierungGgf. Versuch mit Theophyllin bei absoluter TherapierefraktäritätGgf. Versuch Magnesiumsulfat i.v.
  • Therapie schwerer Asthmaanfall Atemerleichternde Körperstellung einnehmen Kurzwirksame β2-Sympathikomimetika, z.B. Salbutamol, ggf. zusätzlich auch als intravenöse Therapie Ggf. Glukokortikoide oralEinweisung ins Krankenhaus erwägenSauerstoffgabe → Ziel SaO2: ≥92%Ggf. IpratropiumbromidGlukokortikoide oral oder i.v.Ausreichende Hydratisierung (oral, i.v.)Monitoring von Atemfrequenz, Puls, Blutdruck, Blutgasen und pH-WertGgf. Antibiotikum bei InfektkonstellationGgf. Morphin zur SedierungGgf. Versuch mit Theophyllin bei absoluter TherapierefraktäritätGgf. Versuch Magnesiumsulfat i.v.
  • Pneumcystis jioveci Pneumonie in 50% Erstmenifestation v. HIV, nur bei Immunsuprimierten atypische Pneumonie mit trockenen Husten, plötzlich einsetzender Dyspnoe Typische LDH-Erhöhung Röntgen-Thorax: Interstitielle Zeichnungsvermehrung, später flächige Infiltrate (symmetrisch, milchglasartig, schmetterlingsartig) Th: 1. Wahl: Hochdosiert Cotrimoxazol für mindestens 3 WochenBei schwerer respiratorischer Insuffizienz ggf. GlukokortikoideAlternativ oder bei Allergie: Trimethoprim + Dapson (Kombination) oder Pentamidin (Monotherapie)
  • Cushing Syndrom -Immunbewegungen -> Stimulation d. Knochenmarks(->Thrombozytose, Leukozytose, Erythrozytose) -> Granulozytopenie, Eosinopenie, Lympozytopenie, Monozytopenie-> Auswandern v. Fresszellen in den Extravasalraum +andere typ. Cortisolwirkungen
  • Cushing Diagnostik Diagnosesicherung Erhöhte Ausscheidung von freiem Kortisol im 24-h-Urin Erhöhter Kortisolspiegel um Mitternacht (>3µg/dL) Kein Anstieg des Kortisols im Insulin-Hypoglykämie-Test Bei der Diagnostik des Hyperkortisolismus erfolgt die Hormondiagnostik immer vor einer bildgebenden Diagnostik Differentialdiagnostik Plasma-ACTH Plasma-ACTH↓ bei adrenalem Cushing-Syndrom Plasma-ACTH↑ bei zentralem oder ektopem (paraneoplastischen) Cushing-Syndrom CRH-Test CRH-Test bei adrenalem und ektopem Cushing-Syndrom: ACTH↔ und Kortisol↔ CRH-Test bei zentralem Cushing-Syndrom: ACTH↑ und Kortisol↑ Zentrale ACTH-Bestimmung: Zur Differenzierung zwischen hypophysärem Cushing-Syndrom und ektoper ACTH-Produktion kann eine selektive Katheterisierung der Vv. jugulares und der Sinus petrosi vorgenommen werden. Nur beim hypophysären Morbus Cushing und einer hypothalamischen Überfunktion findet sich ein ACTH-Konzentrationsgradient oder auch eine Seitendifferenz. Dexamtheson-Hemmtest (--> s. Lernkarten) Bildgebung CT und/oder MRT des Abdomens CT und/oder MRT des Schädels Weitere Bildgebung bei Verdacht auf ektopes Cushing-Syndrom
  • Vorteile/NW Valproinsäure+Lamotrigen Valproinsäure:  Pro: rasche Aufsättigung im Bedarfsfall                          Contra: Hepatotoxisch Lamotrigen:      Pro. nicht hepatotoxisch                          Contra: kann nicht so schnell aufdosiert werden: SJS, Schleimhautablösungen, etc
  • Cholinerges Syndrom Überstimulisation d. Parasympathikus Ein cholinerges Syndrom ist zumeist Folge einer irreversiblen Blockade der Acetylcholinesterase (z.B. nach Parathion-Vergiftung), es kann aber auch bei einer zytostatischen Therapie mit Irinotecan dazu kommen. Symptome: Durchfall Schwitzen Bauchschmerzen tränende Augen Sehstörungen mit engen Pupillen vermehrter Speichelfluss Schüttelfrost Bindehautentzündungen Blutgefäßerweiterung mit niedrigem Blutdruck Benommenheit, Unwohlsein, Schwindel
  • Anticholinerges Syndrom Überstimulation d. Sympathikus durch: TZA, Antihistaminika d. ersten Generation "Feuerrot, glühend heiß, strohtrocken, total verrückt!"
  • NW Antihistaminika d. 1. Generation Ausgeprägte Anticholinerge NW!
  • Serotoninerges Syndrom d. MAO Hemmer +SSRI  Vegetativ: Fieber, Hypertonie, Schwitzen Gastrointestinal: Übelkeit, Erbrechen und Diarrhöen Psychiatrisch: Delir, psychomotorische Unruhe, Angst Neurologisch: Hyperreflexie, Myoklonien, Tremor, Ataxie hpermotorisch+psychomotorische Unruhe!
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  • Acramposat Rückfallprophylaxe bei Alkoholikern
  • TZA Desi| im |Amiland Nora|clont|3 Daxe Desipramim-> agitierend imipramin-> leicht sedierend Amiland-> stark sedierend, starke Gewichtszunahmen NW: Anticholinerg, Wiederaufnahmehemmung von Katecholaminen
  • Malignes neuroleptisches Syndrom d. Neuroleptika-> Dopaminantagonismus Klinik: akute Hyperthermie mit Exsikkose ohne Infektionsnachweis generalisierter Rigor (Zahnradphänomen) extrapyramidalmotorische Störungen (Grimassieren, Tremor, Opisthotonus) vegetative Symptomatik (Schweißausbruch, Tachykardie) Labor: CK-Erhöhung (oft ›1000 U/I), Leukozytose, unter Umständen Myoglobinurie Parkinsonähnlich DD: pernizöse Katatonie
  • Antipsychotika NW hochpotente (Haloperidol, Benperidol Flupentixol Fluspirilen Fluphenazin Perphenazin)->QT Zeit Verlängerung, extrapyramidale NW Mittel+niedrigpotente: Anticholinerge NW, QT Zeit Verlängerungen Atyp. Gewichtszunahme,QT Zeit Verlängerungen