psychiatrie (Subject) / Tag 1 (Lesson)
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- Status lacunaris multiple thrombembolische Mikroinfarkte im Marklager, Hirnstamm und den Basalganglien
- Morbus Binswanger subkortikale arteriosklerotische Enzephalopathie
- White matter lesions im MRT bei Multi-Infarkt-Demenz
- CADASIL Cerebral autosomal dominant arteriopathy with subcortical infarcts and leucencephalopathy
- CADASIL Gehäufte Schlaganfälle durch Mikroangiopathie, allerdings charakteristisch mit migräneartigen Kopfschmerzen (und Aura) und keine Hypertonie; Mutation im NOTCH3-Gen
- Somatisierungsstörung Bei der Somatisierungsstörung leiden die Betroffenen (meist Frauen) unter multiplen, häufig wechselnden, körperlichen Symptome aller Organsysteme ohne organische Begründung
- Therapie somatoforme Störung In der Regel wird eine Kombination aus Psychotherapie (Verhaltenstherapie) und der Gabe von Antidepressiva (bevorzugt SSRI) versucht
- MAO Monoaminooxidase Monoaminooxidasen sind Enzyme, die vor allem die Neurotransmitter Noradrenalin, Dopamin und Serotonin abbauen.
- Polarität einer affektiven Störung Unipolar: Depression, keine manischen EpisodenBipolar: Manisch-depressive Erkrankung (bipolare affektive Störung)
- Erlernte Hilflosigkeit nach Seligman Internale Kausalattribution, Generalität, Stetigkeit
- Stupor Zustand absoluter Reglosigkeit bei wachem Bewusstsein
- Somatisches Syndrom immer bei schwerer Depression
- Depression Leitsymptome gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Antriebsverlust
- Kognitive Triade nach Aaron T. Beck Die Gedankeninhalte sind gegenüber dem Selbst, der Welt und der Zukunft negativ ausgerichtet
- Larvierte Depression Die depressiven Symptome werden vom Patienten nicht wahrgenommen, er leidet jedoch unter körperlichen Beschwerden und maskiert dadurch seine depressive Symptomatik
- Dysthymie Leichte depressive Symptome, die kontinuierlich über mindestens 2 Jahre anhalten, werden heutzutage als Dysthymie bezeichnet
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- Schizoaffektive Störung Die schizoaffektive Psychose ist geprägt durch typische Symptome einer Schizophrenie (Wahn und akustische Halluzinationen, Ich-Störungen) begleitet von manischen u./o. depressiven Phasen.
- Augmentation Therapie Depression zusätzlich Lithium
- Zyklothymia Langandauernde manisch-depressive Stimmung, ohne dass jemals die Kriterien einer manisch-depressiven Erkrankung erfüllt werden
- Trichotillomanie Häufiges Ausreißen der Haare mit starkem Haarverlust.
- Zwangsimpuls Zwangsimpulse beschreiben das Verlangen, eine Zwangshandlung gegen den eigenen Willen ausführen zu wollen
- Therapie Zwangsstörungen AntidepressivaBevorzugt SSRI (z.B. Citalopram, Paroxetin o. Fluvoxamin)Alternativ trizyklische Antidepressiva mit serotonerger Komponente (z.B. Clomipramin)Atypische Antipsychotika (z.B. Quetiapin)
- Dissoziative Störungen Assoziation mit emotional instabilen Persönlichkeitsstörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen
- Ganser-Syndrom Psychogenes Vorbeireden/-handeln: Der Patient neigt zu grotesken Fehlhandlungen oder -antworten, was den Eindruck vermittelt der Patient sei "verrückt". Das Syndrom wird als Konversionsreaktion verstanden, bei dem die Psyche einem psychischen Druck entflieht, indem sie sich als psychisch krank darstellt.
- SNRI nicht stimmungsaufhellend, aber antriebssteigernd
- dialektisch-behaviorale Therapie speziell für Borderline-Patienten
- Zwangsstörungen SSRI
- Olanzapin diabetogen
- Agranulozytose bei Metamizol, Clozapin, Thyreostatika
- Neuroleptika Antipsychotika
