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Diffenetielle Psychologie (Subject) / 4a Geschichte Lerntheoretischer (Sozial-Kognitiver) Ansätze (Lesson)
Geschichte
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- Wie ist die Grundidee von Lerntheoretischen Ansätzen? Ausgangspunkt: Verhalten und Erleben ist das Ergebnis vorangegangener Lernerfahrungen und der gegebenen Situation, in der man sich befindet. Um Verhalten und Erleben eines Individuums in einer Situation zu verstehen müssen frühere Erfahrungen in ähnlichen Situationen untersucht werden Diese Ansätze kommen ohne Konzepte wie Triebe, Komplexe, Motive oder Eigenschaften aus, Lernerfahrungen werden als einzige „Dispositionen“ betrachtet → Ablehnung aller theoretischen Phänomene, die sich nicht direkt beobachten lassen
- Bescheibe Klassisches Konditionieren nach Pavlov 1. Natürliche Reaktion: Futter (US) -> Speichelfluss (UR), Glocke (neutraler Reiz) -> Keine Reaktion 2. Konditionierung: Glocke + Futter -> Speichelfluss (UR) 3. Nach Konditionierung: Glocke (CS) -> Speichelfluss (CR)
- wer war der begründer des Behaviorismuses? was hat er ua. gemacht? John B. Watson (1878-1958) übertrug Pavlovs Erkenntnisse zur Klassischen Konditionierung auf menschliche Lernprozesse in der Entstehung von Verhaltensdispositionen Experiment mit Little Albert Konditionierung von Angstreaktionen, Übertragung dieser auf ähnliche Situationen (Reizgeneralisierung) Forderung: Beschreibung und Erklärung menschlichen Erlebens und Verhaltens durch beobachtbare und damit empirisch prüfbare Prozesse (mittels Experiment) Klinische Anwendung der Klassischen Konditionierung: Systematische Desensibilisierung (zur Löschungvon Angstreaktionen) Aversionstherapie (Gegenkonditionierung)
- wer war ein rationaler Behaviorist? was hat er gemacht? Burrhus F. Skinner (1904-1990): lehnte nicht nur intrinsische Faktoren (z.B. Motive) als Verhaltensdeterminanten sondern auch das Konzept der „Persönlichkeit“ als überflüssig ab (Blakbox) Operante Konditionierung: Konsequenzen einer Reaktion auf eine Situation (Reiz) entscheidend dafür sind, ob diese Reaktion später erneut gezeigt wird die Verhaltensmotivation ergebe sich lediglich aufgrund positiver oder negativer Konsequenzen (positive und negative Verstärkung, Bestrafung, Löschung) Interindividuelle Unterschiede im Verhalten resultieren aus individuellen Lerngeschichten
- wer führte das Modellernen ein? Albert Bandura (*1925): Menschen lernen nicht nur für sich, sondern auch voneinander (Nachahmung) als ein evolutionär erworbener Automatismus
- was gescha in der Kognitiven Wende? Was ist mit Denkprozessen und der Entscheidungsfähigkeit/-freiheit? Die kognitive Perspelktive: Menschen sind dazu in der Lage: Freiem Willen Ziele zu setzen Mittel zur Erreichung der ziele frei wählen langfristige Handlungspläne zu erstellen Folgen von Handlungen bewerten davon Schlüsse für zukünftige Handlungen ziehen
- Fasse die Geschichte der Lerntheoretischen Ansätze zusammen Interindividuelle Unterschiede im Verhalten resultieren aus individuellen Lerngeschichten im Rahmen von drei Lernprinzipien (Klassische Konditionierung, Operante Konditionierung, Modelllernen) Unterschiede in (sozialen) Umwelten bewirken unterschiedliche Erfahrungswerte → interindividuelle Unterschiede in bestimmten Verhaltensdeterminanten Fokus wird auf beobachtbare und empirisch prüfbare Phänomene gelegt → wirksame symptombezogene Interventionen Kognitive Wende:Menschen sind nicht nur Opfer zugrundeliegender Triebe, Impulse, Motive oder Lernerfahrungen, sondern sind in der Lage, unabhängig zu denken, zu beurteilen und zu entscheiden → lerntheoretisch grundierte sozial-kognitive Persönlichkeitstheorien
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