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organisationssoziologie (Subject) / 3 VL III (5) (Lesson)
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- Welche Machtformen gibt es? Zwangsmacht: Androhung/Anwednung physischer Sanktionen (Zufügen von Schmerzen, Verstümmelungen, Tod) Instrumentelle Macht: Kontrolle über materielle Ressourcen und Belohnungen (gehalt) sowie bevorzugter Zugang zu best. Gütern/Dienstleistungen Normative Macht: Anwendung und Kontrolle symbolischer Belohnungen oder Bestrafungen (zB Lob, Tadel, Verleihung von Titeln)
- Beispiele für eine stark negative Beteiligung ENTFREMDUNG zB Sklaven, Gefängnisinsassen oder Wehrpflichtige
- Beispiel für eine mittlere Beteiligung BERECHNEND (meist bei instrumenteller Macht vorzufinden) Angestellte in einer Firma, Gäste in einem Restaurant
- Beispiel für eine stark positive Beteiligung an Machtressource MORALISCH (Bei normativer Organisation) zB Gläubige in der Kirche, Anhänger einer politischen Partei
- was bezeichnet Folgebereitschaft? das Verhältnis zwischen Machtinhabern und einfachen Teilnehmern
- Was sind nach Etzioni einfache Teilnehmer? die in mindestens einer der drei Kategorien eine hohe Ausprägung aufweisen. Intensität und Richtung der Beteiligung (z.B. positive hohe bei Gemeindemitgliedern,negativ hoch bei Gefängnisinsassen) Grad der Unterordnung (Bei Insassen und überzeugten Anhängern hoch) Umfang der Leistungspflichten ( Bei Angestellten)
- wann wird Folgebereitschaft erzeugt? wenn etwas als Belohnung bzw Bestrafung wahrgenommen wird, Legitimität der Machtausübung reicht nicht aus
- Was für Organisationstypen gibt es? Zwangsorganisation Utilitaristische Organisation Normative Organisation Duale Organisation (verknüpdtft zwei verschiedene Formen der Folgebereitschaft)
- Wovon hängt es ab ob Konsens zwischen der Leitung und den einfachen Teilnehmern herrscht und ob die Kommunikation zu den Organisationszielen passt? Von den Mechanismen der Rekrutierung und Sozialisation
- Rekrutierung Sozialisation Rekrutierung: bestimmt für die anfängliche Orientierung Sozialisation: bestimmt die dauerhafte Beteiligung der einfachen Teilnehmer
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- Wir können Organisationen nun ihre Ziele effektiv erreichen? Durch die Erziehung ihrer Teilnehmer und zwar so lange, bis ein Mindestmaß an Übereinstimmung zwischen dem Organisationsziel und Beteiligungsform erreicht ist. Hohe Selektivität und hoher Sozialisationsaufwand sind am effektivsten für die Zielerreichung!
- Def. Aktionsradius erfasst die Anzahl der gemeinsam durchgeführten Aktivitäten der einfachen Teilnehmer Generell: es geht darum, wie weit /eng die Organisation ihre Grenzen zur Umwelt zieht.
- Normative Durchdringung Def erfasst, inwieweit die Organisation für inner- und außerhalb der Organisation liegende Handlungsbereiche Normen setzt
- worin unterscheiden sich ZO, UO und NO? Im Verhältnis zu ihrer Umwelt ZO(Gefängnis): weiter Aktionsradius, geringe normative Durchdringung UO (Betrieb): enger Aktionsradius, geringe normative Durchdringung NO: Kirchen, Tagesschulen: enger Aktionsradius, hohe normative Durchdringung Parteien, Kloste: weiter Aktionsradius, hohe normative Durchdringung
- Meinung zu Zweck und Ziel Luhmann Etzionie Verglich Luhmann: lehnt es ab Organisationen als Zweckgebilde zu definieren aber stellt auch nicht in Abrede, dass Organisationen konkrete Zwecke verfolgen Etzioni: geht davon aus, dass Organisationen drei Ziele verfolgen können: soziale Ordnung, wirtschaftliche Ziele, kulturelle/soziale Ziele
- Stellenwert normativer Organisationen Luhmann Etzioni Vergleich L: kein stellenwert E: herausgehobener Stellenwert
- Organisationsumwelt L und E im Vergleich L: Organisationsgrenze ist über Mitgliedschaftsrolle definiert und damit eng gefasst, Verwaltung erscheint als das maßgebliche Organisationsmodell - auch die Beispiele sind zumeist aus diesem Kontext gewählt. E: zieht die Grenze weiter und erfasst rollen, die bei Luhmann unberücksichtigt bleiben zB studierende, Insassen, Schüler, Kirchgänger. Er erfasst das Verhältnis von Organisation und Umwelt aber genauer, weil er Aktionradius und Durchdringung (pervasiveness) analysiiert