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Sozialpsychologie (Subject) / Einstellungen (Lesson)

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  • Einstellungen Def Einstellungen sind ein hypothetisches Konstrukt, welche ihrenAusdruck in einer positiven oder negativen Bewertung einesObjektes finden Hierbei werden Bewertungen i.d.R. in affektive, kognitive undbehaviorale Komponenten unterschieden:
  • Funktion von Einstellungen Wissensfunktion: Schnelle Information über die Umwelt Instrumentelle Funktion: Hilfe bei der Suche von Belohnung Funktion für die soziale Identität: Ausdruck der Person Aufrechterhaltung des Selbstwertes: Ablehnung Anderer
  • Probleme direkter Einstellungsmessung soziale Erwünschtheit: Personen geben eine Antwort von dersie glauben, dass diese nicht auf Ablehnung trifft
  • Evaluative Konditionierung [„Einstellungen färben ab“] bezeichnet die beobachtbare Veränderungen der Einstellunggegenüber einem konditionierten Stimulus (CS) durch dessengemeinsames Auftreten mit einem positiven oder negativenunkonditionierten Stimulus
  • Einstellungsänderung durch Persuasion Kommunikation, die eine bestimmte Einstellung gegenüber einemEinstellungsobjekt vertritt mit dem Ziel, Meinungsänderung beimRezipienten der Kommunikation zu bewirken (d.h. überzeugen,überreden).• Werbung• Wahlkampf• öffentliche Kampagnen• Diskussion mit der Freundin darüber,wo der Urlaub hingehen soll
  • 2-Prozessmodelle der Persuasion • über einen kognitiv aufwändigen Prozess, der Motivation undFähigkeit voraussetzt:Sie lassen sich durch (gute) Argumente (dauerhaft) überzeugen,wenn ein Thema für Sie relevant ist und Sie die Möglichkeithaben, über die Argumente nachzudenken.• über einen „oberflächlichen” Prozess:Sie denken nicht wirklich über die Inhalte nach und lassen sich(kurzzeitig) durch „periphere“ Merkmale (z.B. Expertise,Sympathie) überzeugen.
  • Dissonanztheorie Personen streben nach Gleichgewicht ihres kognitiven Systems• Kognitionen (Wissen, Meinungen, etc.) können in relevanteroder irrelevanter Beziehung stehen; bei Relevanz: Konsonanzoder Dissonanz von Kognitionen möglich• Dissonanz (unangenehmer Spannungszustand) liegt vor, wennaus einer Kognition das Gegenteil der anderen folgt (z.B. „ichrauche gerne“, „rauchen ist ungesund“)
  • Reduktion von Dissonanz durch: • Addition neuer konsonanter Kognitionen(„Ich rauche nur wenig“)• Subtraktion von dissonanten Kognitionen(Ignorieren)• Substitution von Kognitionen(„Rauchen ist nur auf Dauer ungesund“; „Ich rauche nicht gerne“)
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