Motovation und Handlungsregulation (Subject) / Prüfungsfragen VL1 (Lesson)

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  • Definieren sie Motivation und erklären Sie, warum es sich hierbei um ein hypothetitsches Konstrukt handelt? Motivation ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl an Phänomenen und Teilprozessen. Gemeinsam ist ihnen aber die komponente einer aktivierenden Ausrichtung auf einen positiv bewerteten Zielzustand Motivation ist ein hypothetisches Konstrukt (gedankliche Hilfsgröße), da nicht direkt messbar. Um Verhalten vorherzusagen und erklären zu können, müssen messbarbe Indikatoren operationalisiert werden.
  • Definieren Sie die Begriffe "Motivation" und "Motiv" und grenzen Sie diese voneinander ab. Motiv: Individuelle Präferenz für bestimmte Handlungsziele Motivation: Auswahl und Setzung von Handlungszielen (Grafiik: Person - Situation - Motivation - motiviertes Verhalten)                                     
  • Erläutern Sie die deri Verhaltensaspekte, die Motivationspsychologie zu erklären versucht Gegendstand der Motivationspsychologie ist das auswählende, zielgerichtete Verhalten von Lebewesen Motivationspsychologie will Erklärunge liefern für individuelle Präferenz für bestimmte Handlungsziele sowie spezifische handlungsbezogene Emotionen (zentraler Begriff: Motiv) Auswahl und Setzen von Handlungszielen (zentraler Begriff: Motivation) Ausführen und Regulieren von Handlungen (zentraler Begriff: Volition)
  • Erklären Sie, was mit Antizipation eines Wechsels der Emotionslage" gemeint ist unf wie dies mit den vier Merkmalen der Motivation zusammenhängt. Geben Sie auch ein Beispiel. Bsp. Student ist genervt von seiner Abschlussarbeit = momentane Emotionslage; Motiv = Erfolg im Studium / Beruf; situativer Anreiz: gute Note zu erhalten; Möglichkeit, sich zu verbessern → Antizipation → es ist möglich und wünschenswert. Motivation entsteht durch die Antizipation eines Wechsels in der Emotionslage (z.B. Vorfreude) Aktivierung: Motivation bedeutet immer einen Prozess, in welchem Verhalten in Bewegung gesetzt wird Richtung: die Aktivität wird auf ein bestimmtes Ziel hin gesteuert und bleibt i.d.R. so lange bestehen bis dieses Ziel erreicht ist oder bis ein anderes Motiv Vorrang erhält Intensität: die Aktivität kann mehr oder weniger stark, kräftig oder gründlich ausgeführt werden. Ausdauer: motiviertes Verhalten kann mehr oder weniger Beständigkeit aufweisen, bei hoher Motivation wird die Aktivität auch dann aufrecht erhalten, wenn sich Schwierigkeiten ergeben. 
  • Erläuren Sie das P x U- Schema und stellen Sie eine Verbindung zum allgemeinen Modell von Heckhausen & Heckhausen (2010) her Motivation entsteht durch ein Zuammenspiel von Faktoren, die in der Person liegen (Motive, Bedürfnisse, Interessen, Ziele) und Faktoren, die in der Umwelt liegen (Gelegenheiten, Anforderungen, Anreize) P x U Schema = V= P x U = Verhalten ist die Funktion von Person und Umweltfaktoren der gesamte Term wird null, wenn einer der Faktoren null ist. Bsp: Eine Person, der Geselligkeit nicht wichtig ist, wird eine Party mit vielen Gästen nicht als interessant empfinden und der Einladung nicht folgen Verbindung zu dem Heckhausen & Heckhausen Modell: das Modell verdeutlicht ebenfalls Preson x Situation Interaktion ist aber ausführlicher, da Ergebnisse und Folgen wie langfristige Zieke, materielle Vorteile, Fremdbewertung und Selbstbewerung  mit einbezogen werden.