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NaLa (Subject) / Fragenkatalog 2 (Lesson)
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- Welche Leguminosen haben die höchste Selbstverträglichkeit (mehrjähriger Anbau in Folge ohne signifikante Ertragseinbuße) ? weißer Klee Sojabohne
- Durch welche Maßnahmen kann man einen Rotkleebestand besonders leistungsstark und konkurrenzfähig gestalten? Anbaupausen beachten ( 6 Jahre) standortangepasste Artenmischung und Sortenwahl Nutzung von gesunden, gereinigten Saatgut sorgfältige Bodenbearbeitung und Saatbettbereitung
- Nennen sie vorbeugende Maßnahmen gegen Phytophthora infestans Sortenwahl räumliche Verteilung gesundes Pflanzengut Tal- und Kessellagen meiden
- Was sind die Grundprinzipien der Fruchtfolgeplanung? Ertragssicherheit vor ERtragsmaximierung ( gute und sinnvolle Gestaltung der Fruchtfolge ist hierzu die flächenwirksamste, billigste und umwelschonendste Maßnahme) Fruchtartenvielfalt: bestes Mittel für selbstregulierende Kräfte und Prozesse
- Wie kann man Unkraut regulieren bzw. vermindern? - mehrjährigen Anbau von Luzerne- und Kleegrasgemischen Schnittnutzung (verhindert die Aussamung der Unkräuter, Wurzelkräuter werden geschwächt Anbau von Reinigungskulturen Wechesl von Sommerung und Wnterung
- Wie maximiert man die N2-Fixierung? Wahl einer geeigneten Pflanzenart Wahl einer geeigneten Sorte Wahl eines geeigneten Standortes (Umweltfaktoren wie Boden etc.)
- Nennen sie Methoden zur N-Düngerbemessung Nmin- Methode (zu Vegetationsbeginn: Messen des aktuellen Wertes an pflanzenverfügbarem Stickstoff im Boden und entsprechendes Aufdüngen, bis der SOllwert errreicht ist) Nitrat-Schnelltest (zum Schossen: ERmittlung des Nitratgehalts im Pflanzensaft, entsprechend Aufdüngen)
- Was ist das Ziel der Nährstoffbilanz? Ermittlung von Ungleichgewichten zwischen Nährstoffzufuhr und -abfuhr Verhinderung von Nährstoffversorgung -> nur bei ausreichender Nährstoffversorgung kann ein Maximalertrag erzielt werden Verhinderung von Nährstoffüberversorgung -> dies führt zu Anreicherung im Boden und zu Eintragungen in die Umwelt
- Welche Möglichkeiten gibt es für die direkte P- und K- Zufuhr auf Acker und Grünland? mineralische P- und K-Dünger hofeigene, organische Dünger SeRo-Dünger (Sekundärrohstoffdünger aus industriellen Komposte)
- Wovon hängt das Wurzelwachstum ab ? Bodenstruktur Kulturart Nährstoffangebot Witterung, Niederschlag
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- Welches PSM (Pestizid) wird deutschlandweit am meisten eingesetzt? 1. Herbizide 2. Fungizide 3. Insektizide
- Nennen sei die Wirkung eines Herbizideinsatzes auf biotische und abiotische Faktoren Artenverarmung (v.a. bei der Ackerbegleitflora) Beseitigung der Nahrungsgrundlage der Ackerfauna potentielle Oberflächen- und Grundwasserverschmutzung potentielle Kontamination der Lebensmittel
- Wodurch entstehen Unkrautprobleme im Ackerbau? wenig Nutzung des Pflugs wenig Striegeln/ Hacken hoher Getreideanteil in der Fruchtfolg geringer Kleegrasanteil in der Fruchtfolge
- Welche sortenspezifischen Eigenschaften von Winterweizen begünstigen dessen Konkurrenzkraft gegenüber Unkräutern bei begrenzter Stickstoffzufuhr? schnelles Wachstum Wuchshöhe (Pflanzengröße, -länge) planohile Blatthaltung hoher BFI
- Nennen sie wichtige Kriterien für den Ökolandbau kein Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln kein Einsatz von genveränderten Organismen keine mineralischen und leicht löslichen P- und K-Düngern klare Regeln (Postivliste) Förderung der Bodenfruchtbarkeit sparsamer Einsatz von Ressourcen
- Nennen sie Vor- und Nachteile des chemischen Pflanzenschutzes - Vorteile : breite Anwendungsmöglichkeiten hoher Wirkungsgrad relativ geringe Kosten geringer Arbeitsaufwand - Nachteile: Resistenzbildungen möglicherweise Rückstände in den Produkten Eintragungen in die Umwelt ( Grundwasser, Luft etc.) Artenvielfaltverarmung
- Nennen sie Wirkungen des Herbizideinsatzes auf biotische und abiotische Ressourcen Artenverarmung (-> Biodiversität) Beseitigung der Nahrungsgrundlage der Ackerfauna potentielle Oberflächen- und Grundwasserbelastungen potentielle Kontamination von Lebensmitteln
- Nenne sie wichtige Maßnahmen zur Unterdrückung von Unkraut und Schädlingen im ökologischen Landbau Fruchtfolge Bodenbearbeitung Sortenwahl (konkurrenzkräftig)
- Wie hält man die durch den Drahtwurm hervorgerufenen Ernteausfälle beim Kartoffelanbau möglichst gering? Sortenwahl frühere Ernte Anbauabstände einhalten
- Nenne sie Gründe für die mangelnde Freilandwirksamkeit von Pflanzenextrakten UV- Licht Niederschlag Wechselwirkungen mit den Pflanzen Mikroorganismen Blattbenetzung Dampfdruck
- Welche positiven Eigenschaften sollte eine Hecke haben? kein Zwischenwirt für Krankheiten kein großes Wurzelwerk -> Konkurrenz windbrechend frühzeitiger Laubaustrieb, später Laubfall Erhöhung der Biodiversität
- Welche Punkte sind in jeder Ökobilanz zu berücksichtigen ? Ressourcenverbrauch Abfall Treibhauseffekt Humantoxizität Ökotoxizität Flächenbedarf Versauerung von Böden / Gewässern
- Ordnen Sie folgende Stoffe nach ihrer Abbaugeschwindigkeit, beginnend mit dem am schnellsten abbaubaren Stoff Zucker Hemicellulose Cellulose Lignin Wachse Phenol
- indirekte Maßnahmen der Unkrautbekämpfung im ökologischen Landbau Verwendung von sauberem und reinem Saatgt Fruchtfolge : vielfeldrig, Beachtung der Anbaupausen, Anabu unkrautunterdrückender Pflanzen wie Kleegras Anbau konkurrenzstarker Pflanzen Saatdichte Saatzeitpunkt Sorte (Wuchs, PAR-Aufnahme)
- direkte Maßnahmen der Unkrautbekämpfung im ökologischen Landbau mechanische Maßnamhen : Striegel, Hacke biologische Maßnahmen : Einsatz von Nützlingen thermische Maßnahmen: Unkraut abflämmen Herbizideinsatz
- durch welche Maßnahmen kann man einen Rotkleebestand besonders konkurrenzfähig und leistungsfähig gestalten? einhaltung von Anabuabständen (6 Jahre) standortangepaste Artenmischung und Sortenwahl Nutzung von gesunden, gereinigtem Saatgut sorgfältige Bodenbearbeitung und Saatbettbereitung
- Nennen sie von der Landwirtschaft sehr stark beeinflusste ökologische Schutzgüter Biodiversität Klima : ERderwärmung als Folge des Treibhauseffektes ( CO2, CH4, N2O ) Grund- und Oberflächengewässer: Eintragungen, v.a. von Pestiziden und durch Auswaschung ("Nitrogen-Cycle")
- Beschreiben sie den Einfluss der Fruchtfolge auf Unkräuter deutliche Verringerung des Unkrautdrucks durch vielfedrige Fruchtfolge - unkrautregulierende Wirkung von Feldfutterbau (Luzerne, Kleegras) durch Schnittnutzung ( Aussamung der Unkräuter wird verhindert, Wurzelunkräuter werden geschwächt) und hoher Konkurrenzkraft ( Licht, Wasser, Nährstoffe) -Anbau von Reinigungskulturen -Wechsel von Sommerung und Winterung