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organisationssoziologie (Subject) / 1 VL I (1 und 2) (Lesson)

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  • korporativer Akteur / natürliche Person Def. und Beispiel Korporativer Akteur heißt eine nach innen und außen handlungsfähige Einheit, die zweckgerichtet handelt. Ein Korporativer Akteur ist somit eine natürliche person die jedoch innerhalb einer Organisation eine Rolle übernimmt. Eine Organisation selbst ist ja nicht handlungsfähig! Bsp.: Eine Verkäuferin in einem Juweliergeschäft ist ein korporativer Akteur. Es kommt eine natürlich Person, eine Dame die vor kurzem ihren Mann verloren hat hinein und möchte Ohrringe kaufen. Die Dame sieht die Juwelierin in ihrer Rolle als Verkäuferin und somit korpoativen Akteur da diese nun versucht ihr die neusten Ohrrigne zu verkaufen. Als die Verkäuferin merkt, dass kein Kauf zustande kommt sie aber merkt, dass die Frau ihre Ohrringe sehr mag und auch zu ihrem Beerdigungsoutfot tragen möchte schlüpft die Verkäuferin aus ihrer Rolle des Korporativen Akteurs in eine natürlich Rolle indem sie der Frau ihre eigenen Ohrringe anbietet (unentgeltlich?).
  • asymmetrisch und symmetrische Beziehungen von korporativen Akteuren und natürlichen personen Symmetrisch wenn eine Beziehung zwischen zwei Personen ODER zwei korporativen Akteuren stattfindet Asymmetrisch: wenn Personen und korporative Akteure in Beziehung stehen
  • Vollinklusion war früher und es heißt das man unfrei war, zB Mönch, Zunft usw. Man hat zB das gemach was Familie gesgat hat man wurde auch einfach schreiner wenn vater schreiner war.
  • teilinklusion man ist nur noch teilweise inkludiert/absorbiert man übernimmt verschiedene Rollen, von 8-18 uhr ist man verkäuferin und danach zuhause wieder Mutter
  • Wodurch liegt zunehmend eine asymmetrische Beziehung vor also wieso haben Personen und korporative Akteure zunehmend miteinander zutun? Und wieso verlieren natürliche Personen an Bedeutung? ·       Um Korporative Entscheidungsfähigkeit herzustellen werden individuelle Rechte und Einflussmöglichkeiten auf korporative Akteure delegiert (zB bei Bundestag müssen erst die Abgeordneten ihre Meinung verteten und in der Mehrheit sein damit der korporative Akteur letztendlich handeln kann, allerdings reicht schon eine Mehrheit von 51 Prozent aus um 49 przent der anderen natürlichen Personen überstimmt werden) ·       Rechte der Inviduen sind gefährdet, korporative Akteure versuchen mit Informationen über natürliche Personen Gebrauch zu machen, verletzen damit aber natürlich deren Interessen ·       Macht der korporativen Akteure gegenüber Natürlichen personen, wenn letztere Konflikt mit Organisatione hat wird die Person rausgeschmissen ( Natürliche Personen werden zunehmend bedeutungslos, weil sie als Positionsinhaber strukturell ersetzbar sind) ·       Neue Korporationen übernehmen mehr und mehr die Verantwortung für natürliche Personen in Form von Krankenversicherung, Elternzeit usw. (dadurch sind wir fast schon wieder Vollinkludiert weil der Arbeitgeber Dinge übernimmt die eigtl außerhalb der Interation mit ihm geschehen) ·       Durch die globale Verbreitung korporativer Akteure entstehen neue Risiken für natürliche Personen (korp. A. erzegen umfassendere und weitreichendere Konsequenzen als das Handeln von natürlichen Personenn, Kor. A. sind nicht sozialisiert dadurch fehlt ihnen die Innensteuerung und Verhaltenregulation von natürlichen Personen).
  • Wer trägt Verantwortung für das Handeln korporativer Akteure? Coleman sagt, dass dafür erstmal die Konfliktfälle und insbesondere Gerichtverfahren analysiert werden müssen wichtig hierbei ist zudem, dass korporative Akteure vor Gericht meist als eine Einheit darstehen obwohl sie hochdifferenzierte Systeme sind (bswp. Ford unternehmen welches letztendlich für einen Konstruktionsfehler haftete und nicht die Ingenieure selbst für schuldig erklärt wurden)
  • Was könnte helfen um die natürlichen Personen wieder zu stärken? Die Asymmetrischen Beziehungen wieder etwas zu glätten? Gesellschaftliche Anspassungsstrategien.. (4) Gegenkräfte etablieren und stärken wie zB Gewerkschaften Schlichtungsverfahren in Organisationen einführen (zB Personal- und betriebsräte) Rechte auf natürliche Personen zurückverlagern (Schulgutscheine für Eltern) Korporative Akteure an natürliche Personen annähern (Verkleinerung, Dezentralisierung, überlappende Verantwortlichkeiten)
  • Merkmale legal-rationaler Organisationen Ordnung/Hierarchie/Örtlichkeit/Amtsführung Kompetenzordnung: feste Verteilung der Tätigkeiten (die für die zwecke des bürokratischen beherrschten Gebildes erforderlichen sind) Prinzip der Amtshierarchie und des Instanzenentzugs Amtsführung beruht auf Schriftstücken und sie findet in einem Büro statt, das von einer Privatbehausung strikt getrennt ist Amtsführung erfolgt nach allgemeinen, erlernbaren Regeln
  • Merkmale legal-rationaler Organisationen Voraussetzung ·       Amtstätigkeit setzt eine eingehende Fachschulung und Fachprüfungen heraus ·       Amtstätigkeit ist Beruf
  • Abgrenzung zur traditionaler und charismatischer Herrschaft  Anders als bei der legalen-Rationalen Herrschaft liegen bei der traditionalen und charismatischen Herrschft...  Folgebereitschaft und Legitimität vor: C.H.: ist außeralltäglich, muss laufend durch Bewährung erneuert werden T.H.: basiert auf heiliger/überlieferter Tradition, siehe Ständeherrschaft ganz legitim! Irrationalität von Charisma und Tradition Charismatische H.: lehnt Bindung an diskursive und analysierbare Regeln, ist wirtschaftsfremd und immer vom Verfall bedroht Traditionale H.: ist willkürlich,  kein fachgeschultes Personal
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  • Was ist z.B. ein Ausdruck von rationaler Herrschaft? politische Parteien =zentrale Organisationen der pol. Willensbildung und Interessenartikulation im mod. rat. Staat
  • Was sind Politische Parteien bzw. wodurch zeichnen sie sich aus? Freiwillig geschaffene Organisationen mit freiem Beitritt Bringen die im Wahlprogramm verfassten Interessen hervor Sie führen zu einer Homogenisierung verschiedener Einstellungen und Motive Grenzen sich gegenüber anderen Parteien ab Als Organisation führen sie zu einer Rationalisierung der Politik
  • zwei Parteitypen 1.     Amtspatronage-Parteien: legen wenig Wert auf Politikprogramm, sind darauf ausgelegt ihre Führer an die Macht zu bringen 2.     Weltanschauungsparteien: Programme sind zeitlich stabil
  • zwei Demokratietypen 1.     Führerdemokratien mit Parteimaschine: Hingabe und Vertrauen zum Führer 2.     Führerlose Demokratien der Berufspolitiker und Parteibeamten: streben nach Minimisierung der Herrschaft des Menschen über den Menschen
  • Zwei Politikertypen: 1.     Politiker der FÜR die Politik lebt: er ist entweder vermögend oder hat auskömmliche Einkünfte, muss abkömmlich sein 2.     Politiker der VON der Politik lebt: Berufspolitiker oder Parteibeamter
  • Vergleich methodischer Überlegungen zu Coleman und Weber Coleman : u.a. Analyse von Gerichtsverfahren Quantitative Dimension: Verhältnis natürlicher Personen und korporativer Akteure Qualitative:Dimension: Zuschreibung von Verantwortung Weber: u.A. Interpratation einschlägiger Rechtstexte Quantitative: nicht vorhanden Qualitativ: Bildung von Idealtypen (Messlatten)
  • Merkmale legal-rationaler Organisationen Entlohnung/Dauer Eintritt in das Amt gilt als Übernahme einer spezifischen Amtstreuepflicht gegen Gewährung einer gesicherten Existenz Der Eintritt in das Amt erfolgt unbefristet Beamter bezieht eine Geldentlohnung in Form eines festen Gehalts und Alterssicherung durch Pension Beamter erfährt eine seinem Rang entsprechende soziale Schätzung