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Siedlungswasserwirtschaft (Subject) / 1. Wasserversorgung 1 (Lesson)

Wasserversorgung 1

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  • Die Wasserkraftwirtschaft und die Siedlungswasserwirtschaft sind Teile der Wasserwirtschaft. Welche Unterschiede bestehen hinsichtlich der Bewirtschaftung des Wassers in den beiden Disziplinen. Wasserkraftwirtschaft: nach Menge und Zeit Siedlungswasserwirtschaft: nach Menge und Zeit und Güte (Wasserqualität)
  • Erläutern Sie die Ursache der Frostsprengung z.B. von Felsgestein. - T = 3,98 °C Dichte des Wassers max - Eisbildung T ≤0 ° C. Dichte des Wassers sinkt um 9 %, das Volumen nimmt zu. - Dies führt z. B. bei wassergefülltem Gestein zur Frostsprengung.
  • Erläutern Sie die Wasserhaushaltsgleichung für lange Zeiträume. hN= hA+ hV= hAo+ hAu+ hE+ hT hN= Niederschlagshöhe in mm hV= Verdunstungshöhe in mm hE= Evaporation (Verdunstung von Oberflächen) in mm hT= Transpiration (Verdunstung aus Pflanzen) in mm hA= Abflusshöhe in mm hAo= Höhe des oberirdischen Abflusses in mm hAu= Höhe des unterirdischen Abflusses im mm
  • Erläutern Sie die Wasserhaushaltsgleichung für kurze Zeiträume. hN= hA+ hV+ (hR- hB) = hAo+ hAu+ hE+ hT+ (hR- hB) hN= Niederschlagshöhe in mm hV= Verdunstungshöhe in mm hE= Evaporation (Verdunstung von Oberflächen) in mm hT= Transpiration (Verdunstung aus Pflanzen) in mm hA= Abflusshöhe in mm hAo= Höhe des oberirdischen Abflusses in mm hAu= Höhe des unterirdischen Abflusses im mm hR= Rückhalt z. B. in Talsperren in mm hB= Aufbrauch z. B. aus Talsperren in mm
  • Erläutern Sie den Begriff „Evapotranspiration“ Evapotranspiration = Gesamtverdunstung hV = hE+ hT hE= Evaporation (Verdunstung von Oberflächen) in mm hT= Transpiration (Verdunstung aus Pflanzen) in mm
  • Die Verdunstung besteht aus zwei Teilen. Welcher dieser Teile ist bedeutender für das Kleinklima? Evaporation (Verdunstung von Oberflächen): hE= 100 mm Transpiration (Verdunstung aus Pflanzen): hT= 315 mm Transpiration ist bedeutender
  • Nennen Sie 2 Möglichkeiten der Regenmessung. Radar Regenmesser
  • Erläutern Sie die nachstehenden Begriffe: Oberflächenabfluss QO[m³/s] Zwischenabfluss (Interflow) QI[m³/s] Direktabfluss QD[m3/s] Basisabfluss QB[m³/s] Gesamtabfluss in Oberflächengewässern QG[m³/s] Oberflächenabfluss QO[m³/s]: Teil des Abflusses, der dem Vorfluter als Reaktion auf ein auslösendes Ereignis über die Bodenoberfläche unmittelbar zufließt. Zwischenabfluss (Interflow) QI[m³/s]:Teil des Abflusses, der dem Vorfluter als Reaktion auf ein auslösendes Ereignis aus den oberflächennahen Bodenschichten zufließt und nicht zur Grundwasserneubildung beiträgt. Direktabfluss QD[m3/s]: QD= QO+ QI Basisabfluss QB[m³/s]: Teil des Abflusses, der dem Vorfluter aus dem Grundwasser zufließt, d. h. Teil des Abflusses, der nicht Direktabfluss ist. Gesamtabfluss in Oberflächengewässern QG[m³/s]: QG= QB+ QD= QB+ QO+ QI
  • Wie beurteilen Sie die Situation der Wasserversorgung in Deutschland? Ausreichende Menge an Rohwasserressourcen (Quantität) aber vielerorts Wasserqualitätsprobleme oder Hohe Quantität aber Qualitätsprobleme
  • Nennen Sie jeweils 2 Ursachen der zunehmenden weltweiten Wasserknappheit auf der Angebotsseite und auf der Nachfrageseite. Angebotsseite: Niederschlag und Verdunstung, sinkende Wasserqualität Nachfrageseite: Bevölkerungswachstum, steigende Nachfrage pro Kopf
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  • Nennen Sie die in Deutschland verwendeten Rohwasserarten in der Reihenfolge ihrer Bedeutung. low-high: Flusswasser, Seewasser, Talsperrenwasser, Grundwasser