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Grundkurs BWL (Subject) / Unternehmen und Umwelt (Lesson)

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  • Ökonomisches Prinzip Ausgangspunkt der Formalziele ist der optimale Einsatz der Produktionsfaktoren. Weil diese immer knapp sind orientieren sich die Unternehmen nach dem Ökonomischen Prinzip. Maximalprinzip: (Ertrag maximieren) Mit einem gegeben Input an Produktionsfaktoren soll ein möglichst hoher Output erzielt werden. Minimalprinzip: (Einsatzmittel und damit im Normalfall kosten minimieren) Ein vorgegebener Output soll mit möglichst geringen Input an Produktionsfaktoren realisiert werden.
  • Homo Öconomicus Bezeichnet einen wirtschaftlich denkenden Menschen der nach dem Rationalprinzip handelt. Man geht davon aus das er alle Informationen für seine Handlungsalternativen besitzt und sich für diese Entscheidet die ihm den größten Nutzen bringt. Es wird angenommen das der H.o. stehts in der Lage ist durch sein Verhalten das wirtschaftlich richtige zu tun. Kann sich kostenfrei und zeitunabhängig informieren und die Ziele anderer werden nicht berücksichtigt.
  • Rechnungswesen Das Rechnungswesen erfasst nach bestimmten Regeln sämtliche Geld- und Leistungsströme in einem Unternehmen. Es dient der Informationsbeschaffung, -aufbereitung und –Weitergabe und bildet häufig die Grundlage für Entscheidungen.
  • Internes Rechnungswesen (Controlling) Dient dem Unternehmer für interne Zwecke zur Erfassung, Auswertung und Darstellung von Daten die zur Steuerung und Planung des Unternehmens notwendig sind. Z.B.(Kosten- und Leistungsrechnung) Handelsrecht (HGB) Steuerrecht (EStGB, KStG)
  • externes Rechnungswesen (Jahresabschluss) Dient zur Darstellung des Unternehmens nach außen und zeigt die wirtschaftliche Lage gegenüber den Banken und Finanzämtern. Die Erstellung dieser Bilanz und der Gewinn und Verlustrechnung ist gesetzlich verankert und muss nach einem vorgegebenen Schema ablaufen. Kapital- /Personenhandelsgesellschaften ohne persönlich haftenden Gesellschafter müssen ihren Jahresabschluss im elektronischen Bundesanzeiger offenlegen. (Unternehmensspezifische Ausgestaltung)
  • Finanzbuchhaltung Das Unternehmen ist dazu Verpflichtet Geschäftsfälle lückenlos und systematisch aufzuzeichnen. Geschäftsfälle können Beziehungen zu Unternehmen, Kunden, Arbeitnehmern oder durch betriebliche Strukturveränderungen entstehen. Aufgaben der Finanzbuchhaltung: • Feststellung von Vermögen und Schulden und Veränderung dieser. • Ermittlung der betrieblichen Erfolge • Bereitstellung von Zahlen für die Preiskalkulation • Dient der Innerbetrieblichen Kontrolle Aufgaben ·      Feststellung von Vermögen und Schulden und Veränderung dieser. ·      Ermittlung der betrieblichen Erfolge ·      Bereitstellung von Zahlen für die Preiskalkulation ·      Dient der Innerbetrieblichen Kontrolle 
  • Kosten Leistungsrechnung Macht eine Aussage über die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Die Eigenen Kosten werden ermittelt und dienen als Grundlage zur Preisgestaltung. Controlling: Die Kosten und Leistungen werden überwacht, denn wirtschaftliches Handeln erfordert, das die Preise dem Wettbewerb angepasst werden. Weitere Aufgabe der KLR ist die Deckungsbeitragsrechnung wo überprüft wird ob ein Gut zur Deckung der fixen Kosten und zum Gewinn beiträgt.
  • GuV Konto Erfolgskonto (Gegenüberstellung der Aufwendungen und Erträge) Aufwendungen: Verminderung des Nettovermögens Erträge: Werterhöhung des Nettovermögens
  • EK-Konto passives Bestandskonto (Unterkonten der Bilanz) und weisen Bestände wie Bankguthaben, Forderungen und Rohstoffe auf. Diese Bestände werden Übergeleitet von einem Anfangsbestand zu einem Schlussbestand. •Aktive Bestandskonten: Anlagevermögen, Forderungen, Vorräte etc. Aktivseite der Bilanz. Zugänge (neuer PKW) werden auf der Sollseite verbucht und Abgänge (Abschreibung PKW) auf der Habenseite. • Passive Bestandskonten: Bankverbindlichkeiten, Rückstellungen, Eigenkapitalkonten Die Passivkonten erhöhen sich auf der Haben Seite (Kreditaufnahme) und mindern sich auf der Soll Seite (Tilgung eines Kredites)
  • Stromgrößen Auszahlungen: Abfluss liquider Zahlungsmittel Ausgaben: Mehrung der Verbindlichkeiten und Minderung der Forderungen Aufwand: Verbrauch von Gütern und Leistungen Kosten: Bewerteter, periodisierter Güter- und Leistungsverzehr zur Leistungserstellung oder Bereitschaftserhaltung. Einzahlungen: Zugang liquider Zahlungsmittel Einnahmen: Mehrung der Forderungen oder Minderung der Verbindlichkeiten Erträge: Erhöhung des Sach- oder Geldvermögens zugunsten des Eigenkapitals Leistungen: Wertentstehung im Rahmen des Betriebszweckes
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  • Abschreibungen Ist der Werteverzehr bzw. die Abnutzung eines Vermögensgegenstands durch technische Abnutzung oder technischen fortschritt. Diese Wertminderung wird als Abschreibung erfasst und als Aufwand gebucht. Planmäßige Abschreibung Betreffen lediglich das abnutzbare Anlagevermögen Außerplanmäßige Abschreibungen Betreffen das Umlaufvermögen und das Anlagevermögen unabhängig davon ob es abnutzbar oder wie z.B. bei Grundstücken nicht abnutzbar ist.
  • Neutraler Aufwand Ist in der GuV verbuchte Aufwand. Der im Rahmen der Kostenrechnung nicht berücksichtigt wird. betriebsfremde Aufwendungen (z.B. Spenden, Beteiligungsverkäufe) periodenfremde Aufwendungen (z.B. Gutschriften für das vergangene Geschäftsjahr, Steuernachzahlung nach Betriebsprüfung) außerordentliche Aufwendungen (z.B. Flut- bzw. Hochwasserschäden) Werden nicht in der Kostenrechnung berücksichtigt, weil sie die Produktkalkulation oder das Betriebsergebnis verzerren würden.
  • Zweckaufwand Ist der Aufwand dem Kosten in gleicher Höhe gegenüberstehen. Gehen in die KLR direkt aus der Finanzbuchhaltung rüber.
  • Neutraler Ertrag können unregelmäßig und in außergewöhnlicher Höhe auftreten. Man unterscheidet: 1. Periodenfremder Ertrag 2. Betriebsfremder Ertrag 3. Außerordentlicher Ertrag
  • Zweckertrag Zweckerträge werden aus der Finanzbuchhaltung direkt in die Kosten- Leistungsrechnung übernommen.
  • Profit und Non Profit Organisationen Profit Organisationen: ist die Gewinnorientierung im Vordergrund. Non Profit Organisationen: Bedürfnisbefriedigung steht im Vordergrund. Die Leistungen werden über Mitgliederbeiträge, Spenden, Zuschüsse, Preise oder Gebühren finanziert. Es handelt sich um Vereine, Verbände etc oder gemeinnützige Gesellschaften. Von ehemaligen geleitet und durch freiwillige Helfer in ihrer Arbeit unterstützt. Beides sind soziale Systeme wo Menschen und Gruppen tätig sind. Beide übernehmen eine produktive Funktion, dadurch das sie durch ihre Produktionsfaktoren eine Leistung erstellen. Marktorientiert und befriedigen somit ein Bedürfnis.
  • Unterschied Personengesellschaft/Kapitalgesellschaft Bei Personengesellschaften fügen sich zwei oder mehrere natürliche Personen zusammen um ein gemeinsames wirtschaftliches Ziel anzustreben. Dies können auch juristische Personen sein. Bei der Kapitalgesellschaft handelt es sich um einen Zusammenschluss von juristischen Personen die ein gemeinsamen Zweck verfolgen. Die Mitglieder einer Personengesellschaft haften unbeschränkt mit persöhnlichem Vermögen. Bei der Kapitalgesellschaft ist es auf die Kapitalbeteiligung beschränkt. Die Besteuerung ist ebenfalls anders. Die Kapitalgesellschafter zahlen über die Körperschaftssteuer und bei Personengesellschaften zahlt jeder Gesellschafter einen selbst einen Steueranteil. Bei einer Personengesellschaft kann jeder Gesellschafter in die Leitung. Bei einer Kapitalgesellschaft, läuft dieses über Grämien wie z.B. einem Vorstand. Die übertragbarkeit der Unternehmeranteile bei der Personengesellschaft ist schwerfällig weil Kündigung der Geschäftsführung meist Liquidation des Unternehmens bedeutet. Bei der Kapitalgesellschaft erfolgt dieses über einen notariellem Vertrag. Bei der Personengesellschaft ist kein Mindestkapital vorgeschrieben, bei der Kapitalgesellschaft 25.000 Euro für GmbH und 50.000 Euro für die AG.
  • Gründe für die unterschiedlich starke Verbreitung der Rechtsform Einzelunternehmen: formlose Grüdung, rechtliche Anforderungen vergleichsweise gering. OHG: erweiterung des Einzelunternehmens auf min. zwei unbeschränkt haftende Gesellschafter. Steuerliche Vorteile und geringe Gründungsaufwendungen. KG: Gute Finanzierungseigenschaft: Neben den vollhaftenden Komplementären können auch auch beschränkt haftende Kommandisten mit geringen Einlagen beteiligt werden. AG: Hat die höchsten Gründungsaufwendungen und die strengsten Publizitätspflichten. Vorteil ist die Finanzierung über Aktien. GmbH: Eher für kleine Unternhemen die ihre Haftung auf ihre Kapitaleinlage beschränken wollen. Weniger Formbelastet als eine AG und Gründung ab einer Person möglich.
  • Vorteile der Gmbh & co. KG gegenüber einer KG: Keine Haftung mit Privatvermögen sondern Kapitalgebunden. Die Übernahme ist einfacher als bei einer KG, da die GmbH als Komplementär und Geschäftsführer der GmbH & co. Kg leichter übernommen werden kann. Einfache Begründung einer Konzerngruppe, das heißt die Komplementär GmbH handelt als Holding Gesellschaft sodass mit jedem Geschäftsbereich eine eigene KG gegründet wird.
  • Vorteile der GmBH & co. KG gegenüber der GmbH Die Mitbestimmung der Arbeitnehmer ist geringer aufgrund der gesetzte bei der KG. Leichtere Kapitalbeschaffung, da die GmbH es schwierig hat an Fremdkapital zu kommen. Steuervorteile.
  • Vorteile der GmbH zur AG Geringeres Mindestkapital 25000 statt 50000 Geringer Kosten und Aufwand der Gründung. Weniger Publizitätsvorschriften. Leichtere Betriebsstrukturen. Die GmbH benötigt im Vergleich zur AG keinen Aufsichtsrat. Dieser muss bei der AG aus mindestens 3 Köpfen besteht und 4 mal bei kleinerer AG 2 mal im Jahr zusammentrifft und den Vorstand kontrollieren muss.
  • Nachteile der GmbH zur AG Eine GmbH hat beschränke Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung. Ein Gründer einer AG hat viel mehr Finanzierungsinstrumente zur Verfügung. GmbH sind zum großen Teil fremdfinanziert und daher meistens sehr stark von der finanzierenden Bank anhängig. Erschwerte Fungibilität, dass heißt die Übertragung der Mitgliedschaft ist nur per notariellem Vertrag möglich. Scheidet ein Gesellschafter einer GmbH aus ist die Liquidität gefährdet, weil eine Abfindungszahlung notwendig ist.
  • Kooperation Unternehmen arbeiten auf horizontaler, vertikaler und lateraler Ebene Zusammen. Rechtliche Selbstständigkeit bleibt erhalten.
  • Konzentration Unternehmen schließen sich auf horizontaler, vertikaler und lateraler Ebene zusammen. Rechtliche Selbstständigkeit findet zueinander.
  • Internationalisierung Damit ist die geographische Ausdehnung ökonomischer Aktivitäten über nationale Grenzen hinaus gemeint oder auch die Verteilung der Unternehmertätigkeit auf internationale Märkte.
  • Internationalisierungsgrad Ist eine Kennzahl zur Beschreibung des Verhältnissen der Inlandsaktivitäten und der grenzüberschreitenden Aktivitäten.
  • Internationalisierungstufen Export: Absatz der im Inland hergestellten Güter im Ausland. Linzenzvertrag: Nutzung von Rechten (Patent, Warenzeichen) oder betrieblichem Know-how durch ein ausländisches Unternehmen gegen Entgelt. Franchising: Franchisegeber erlaubt dem Nehmer das Nutzen eines gesamten Geschäftskonzeptes, welches miteinbeschließt das Markenzeichen, die Geschäftsorganisation, Schulung der Mitarbeiter und Know-How. Franchisenehmer ist verpflichtet sich an die vorgeschriebenen Richtlinien des Franchisegebern zu halten. Joint  Venture: Gründung eines rechtlich selbstständigen Unternehmens mit einem ausländischen Partner. Wird von zwei oder mehren Unternehmen gegründet ist aber rechtlich Selbstständig. Auslandsniederlassung: Rechtlich unselbstständiges Unternehmen im Ausland. Tochtergesellschaft: rechtlich selbstständige Unternehmen im Ausland.
  • Produktivität Beschreibt das Mengenmäßige Verhältnis von Output und Inputfaktoren: Formel: Output/Input
  • Wirtschaftlichkeit Misst den geldbewertenden Ertrag im Verhältnis zum geldbewertenden Aufwand an Produktionsfaktoren. Formel: Ertrag/Aufwand
  • Rentabilität Bezeichnet das Verhältnis vom Periodenerfolg und Kapital des Unternehmens. Formen: Gewinn/ΦKapital
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  • Stakeholder Ist jemand der Interessen an einem Unternehmen hat oder Ansprüche gegenüber einem Unternehmen. Erhalten durch den Jahresabschluss Informationen über das Unternehmen Shareholder ist eine spezielle Form eines Stakeholders. Es handelt sich um einen Anteilseigner, einen Eigentümer am Unternehmen.
  • Milton Friedman Unternehmen leisten den größten Beitrag an die Gesellschaft wenn sie ihre Gewinne maximieren innerhalb der Spielregeln. Geld für Soziale Angelegenheiten ist eine Veruntreuung. Unternehmen und ihr Management wissen wie sie ihr Unternehmen zu führen haben, sind aber nicht dafür zuständig oder gut darin Soziale Missstände zu beseitigen.
  • Edward Frieman Wertschöpfung hängt von allen relevanten Stake Holdern ab. Führungskräfte sollen den Wert der Stake Holder maximieren. Management sollte umweltfördernde und dem Verhalten zuträgliche Maßnahmen in Betracht ziehen die den Stake Holdern wichtig sind.
  • drei Arten der Rentabilität Gesamtkapitalrentabilität: Kausales Verhältnis, welches zwischen der insgesamt erwirtschafteten Verzinsung und dem insgesamt eingesetzten Kapital besteht.  Eigenkapitalrentabilität: Dokumentiert, wie hoch sich das vom Kapitalgeber investierte Kapital innerhalb einer Rechnungsperiode verzinst hat (wie hoch die Verzinsung des Eigenkapitals ist).  Umsatzrentabilität: Zeigt wie viel Gewinn das Unternehmen pro ein Euro Umsatz erzielt.