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Mibi (Subject) / praktisch (Lesson)
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- Francisella tularensis Gramnegative, pleomorphe, unbewegliche Stäbchen, oxidase negativ obligat aerob Zoonoseerreger !!! Meldepflichtig Resistenz gegenüber Umwelteinflüssen lipidreiche Kapsel (hohe tenazität) Lagomorpha und Nagetiere als wichtigstes Reservoir Endemisch in nordosteuropa eine Vielzahl von Vektoren (Zecken, Mücken, Fliegen) Übertragung über wunden, SH, Wasser, Fleisch, Staub, Bisse, konjuktiven, Enthäuten, fakultativ intrazellulär (Flucht/Replikation im Zytosol) Hase Sehr variables Krankheitsbild Splenomegalie Nekrosen in der Leber und Milz Pericarditis, Pleuritis u. a. fibrinös-eitrige, multifokale Entzündungen Tiere verlieren ihre Scheu endet tödlich Hund: Lnn, Leber, Milz, Nierenschwellung Mensch Lnn Schwellung, Geschwüre der Haut
- Borreliose - Borrelia burgdorferi sensu lato = Lyme disease gram negativ, schraubenförmig, besitzt spirochäten, Können nicht in der Umwelt Überleben erregerreservoir sind wildtere ( Mäusen, Rehen, Vögel ) die keine symptome haben, schildzecken sind vektoren (ixodes ricinus) Nachweis in Kultur schwierig, ELISA Haben tropismus zu Bindegewebsstruckturen Hund: kein erythema migrans wechselnde Lahmheiten = vorallem Arthritis Abgeschlagenheit eventuell Fieber, Lnn Schwellung Protein im Harn= Glomerulonephritis Pferd: - ähnlich Mensch Mensch: Schwer zu diagnostizieren 3 Stadien Erythema migrans (wanderröte) , Lymphknotenschwellung, Grippeartige Symptome, meningitis, chronica Athropcans, Neuropathie, chronisches stadium: Arthritis, ständige müdikeit, depressive Verstimmungen,
- Aborterreger Schaf/Ziege: clamydien, Listeria, Coxiella, mycoplasma, salmonella, Campylobacter, brucella, Rind: Listeria, leptospira, Camydien, Salmonella, Rickettsia, nocardia Clostridium,brucella, campylobacter, coxiella Schwein: leptospiren, Clamydien, brucellose, Rotlauf, Pferd: streptokokkus zooepidemicus, Escherichia coli, Pseudomonaden, Klebsiellen, Leptospiren, Staphylokokken, Clamydien
- Streptokokken allgemein Katalase -, Camp- Test, Lancefieldgruppenantigen bilden Ketten eher gräulich teilweise Hämolyse Kolonien sehr klein adhäsin, invasin, virulenz verhindert phagozytose, molekular mimikry über m protein, Vorkommen: vorallem Schleimhäute, aber auch in Umwelt, an Pflanzen, (Silageherstellung Milchproduktherstellung ), Saprophyten, Rind: Mastitis (Gelber Halt)-> agalactia, dysgalactiae, uberis Pferd: Druse -> equi, zooepidemicus, agalactiae (abort) Schwein: Tarsitis, Meningitis Therapie: Penicillin, Ampicillin,
- Staphylokokken allgemein ordnen sich dimensional aneinander an, Weintraubenartig eher weiß Erreger eitriger Entzündungen va auf Haut und Schleimhaut St: Aureus, Epidermitidis, pseudoinermdius, hyicus (ferkelruß) bilden biofilm= auf Kathethern, oberflächen) prodozieren protein A welches opsonierung verhindert, viele resistenzen: MRSA marker: 16sRNA, fam A, coa 24 bzw. 159 bp kommen auf Haut, SH sowie Umwelt vor Therapie: Peniciline ( Methicilin)
- Lipopolysaccardie vorallem auf Lipid A (Phosphorlipid)
- Dichelobakter Nodosus = Moderhinke des Schafes gerade oder leicht gebogene, strikt anaerobe, gram.-negative Stäbchen mit terminaler Anschwellung, unbeweglich, keine Sporen ausbildend gehört zum Dermatitis Digitalis Komplex sekundärinfektion mit S.Aureus und anderen Umweltkeimen möglich im Klauebereich, führt zu Stützbeinlahmheit, wohnen in der Klauenepidermis virulenz: Elastasen, Proteasen, K- Antigene, Keratinasen Ursachen: feuchtes Klima, mikroläsionen Zwischenklauenbereich Ballenbereich Exungulation (Ausschuhen) überlebt lange im Horn Therapie: hygiene, AB, Klauenbäder/Klauenhärtung,
- Treponema spp. spezifischer Erreger für Klauenerkrankungen (dermatits Digitalis) gehört zu den Spirochäten (schraubenförmg gewunden) anerob Gram - können sich schlängelnd fortbewegen Virulenz: Lipoolgisaccaride, Lipopolysaccaride, können sich einkapseln, Outer membrane Proteine, können aktiv/invasiv eindringen Mortellaro= Erdbeerkrankheit typisch sind abstehende haare typisch faulig süßlicher geruch sehr schmerzhaft kann durch gute klauen und stallhygiene verhindert werden ( trachten durch klauebpfelege höher stellen )
- Dermatitis Digitalis Komplex ausbruch nach 3-4 Wochen, chonischer Verlauf nachweiß über ELISA Ursachen: schlechter Stallboden, ungenügende Desinfektion von Stallgeräten, feuchter Boden, hoher Tierbesatz, einseitige Zucht, nichteinhaltung der Quarantäne, Erreger: dichelobakter nodosus, fusobakterium, Treponema, Behandlung Schwierig durch mikrobielle Synergie (beta- Laktamasen, Adhäsine, Fimbrien, Phosphorlipasen, Proteasen,
- Fusobakterium nucleatum gramnegativ, lange, fusiforme Stb., Enden spitz zulaufend, zentrale Granula (Nucleus)
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- Lawsonia intracellularis Bei Absatzferkeln/ Fohlen ( zwischen 3 Wochen-Ferkel/ 3 -12 Monate Fohlen) befällt die Kryptenzellen und führt zu hypertrophie intermittierender Durchfall mit Blut, Gewebefetzen, Abmagerung, Ödeme, kümmern
- Trichophyton Dermatophyt befällt vorwiegend keratingewebe hohe tenazität ( Sporen ), hohe virulenz: adhäsine, proteasen, urease, keratinasen zoonose hoge wirtschaftliche verluste (fell; leder, Leistungsminderung, Arbeitsaufwand, Sekundärinfektionen) Hauptwirt rind vorallem Kopf und Hals, haarlos, borkenbildung, granulömatöse Hautveränderungen, auch beim pferd durch Mikroläsionen schlechte hygiene, schlechtes immunsystem häufig im herbst und winter selbstlimitierend Klinik: Abstehende Haare, leicht ausziehbar, grauweiße schuppen, krusten
- rickettsien gram negativ, polymorph, intrazellulaer uebertragung haeufig von arthropoden erreger des fleckfiebers, ehlichose, rocky mountains fleckfieber, anaplasmose ehrlichose (ehlicha canis) durch braune hundezecke uebertragen abwehrfunktion der monozyten ist verringert Körper bildet zwar hohe Antikörperspiegel, diese wirken jedoch nicht schützend Immunkomplexe und die erhöhte Viskosität des Blutes infolge der erhöhten Gammaglobuline spielen bei der Krankheitsentstehung ebenfalls eine Rolle symptome: vor allem Welpen, ständig wiederkehrendes Fieber,aszites, nierenversagen, hypoalbumie, Nasenbluten (Epistaxis), schleimig-eitrigen Nasenausfluss, Erbrechen, Abgeschlagenheit, Atemnot, Schwellung der Lymphknoten (generalisierte Lymphadenopathie) und eventuell zentralnervöse Störungen wie Muskelzucken und Überempfindlichkeit. Nach der symptomfreien Phase beginnt das chronische Stadium mit Blutungen und Ödemen, Abgeschlagenheit, Abmagerung, Blutarmut (Anämie), Milzvergrößerung (Splenomegalie), Gelenkerkrankungen (Polyarthritis) sowie Meningoenzephalitis mit Krämpfen und Paralysen