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Psychologie 2 (Subject) / Attributionen: Die Interpretation sozialer Verursachung (Lesson)

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  • Prozess der Attribution   „Im Unterschied zu weiten Bereichen der Psychologie beschäftigt sich Attributionsforschung nicht direkt damit, warum die Handelnden das tun, was sie tun, sondern konzentriert sich stattdessen darauf, zu welchen Schlussfolgerungen die Beobachter darüber kommen, warum die Handelnden das tun, was sie tun (…)." (Parkinson, 2007
  • naive Handlungsanalyse nach Heider (1958) •zentrale Fragestellung: Wie gehen Menschen vor, wenn sie sich das Verhalten anderer oder auch das eigene Verhalten erklären? •Fritz Heider (1958): –Menschen als „naive Wissenschaftler" –subjektive Interpretation von Ereignissen ist verhaltensrelevant
  • Attributionsprozess nach Heider   Menschen suchen die Ursachen für ihr eigenes Verhalten und das Verhalten anderer auf der internen oder externen Ebene. Beispiel: Brigitte hat eine 5 in Deutsch. Ihr Lehrer möchte sich die Note erklären. •interne Ursache: Es liegt an der Person (z.B. „Brigitte hat kein Talent für Deutsch.") •externe Ursache: Es liegt an der Situation (z.B. „Der Test war zu schwer.")
  • Ursachenzuschreibung bei Erfolg bzw. Misserfolg   Lokalität Stabilität Kontrollierbarkeit □ internal □ stabil □ beeinflussbar x external x variabel x nicht beeinflussbar
  • Kelleys (1967) Kovariationsprinzip Grundannahme: Um sich das Verhalten anderer zu erklären, stellen sich Menschen drei grundlegende Fragen:  (1) Wie haben sich andere Personen in der gleichen Situation verhalten? >Konsensus des Verhaltens  (2) Hat eine Person sich schon zu anderen Zeitpunkten so verhalten? >Konsistenz des Verhaltens  (3) Hat eine Person sich schon gegenüber anderen Dingen (oder Personen) in anderen Situationen so verhalten?  >Distinktheit des Verhaltens
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