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Kognition und Wahrnehmung (Subject) / Introduction to Perception 1 (Lesson)

Einführung

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  • Wahrnehmungsmessung -welche Herangehensweisen gibt es -worauf liegt der Fokus (2 Stück) welche Methoden gehören dazu? -Describing (Beschreibung) -Recognizing (Wiedererkennen) -Detecting ( Schwellenbestimmung ): Wahrnehmung einer eben merklichen Intensität eines Reizes - 1. absoluten Schwelle -> Mindesstimulation, um Reiz in 50% der Fällen wahrzunehmen . Grenzmethode: Variation der Reizintensität (aufsteigende und absteigende Darbietung) -> Perseverationstendenz wird somit verhindert . Herstellungsmethode: die Vpn ändert selbständig den Reiz, bis sie ihn wahrnimmt, bzw. nicht mehr wahrnimmt . Konstanzmethode: -Reize mit verschiedenen Intensitäten und mit zufälligen Reihenfolgen werden -jeder Reiz wird mehrmals (10x) dargeboten, anschließend für jeden Reiz Prozentwert gebildet und dann für alle Reize ein Schwellenwert, wo 50% der Reize erkannt werden -aufwendigste aber auch genaueste Methode - 2. Unterschiedsschwelle -> der minimale Unterschied zw. zwei Reizen, damit er in 50% der Fällen erkannt wird -Weber'sche Gesetz: Differenz / Standardreiz = konstante -Unterschiedsschwelle ist nicht konstant, sondern vom Ausgangswert abhängig -je größer die Weber-Konstante, desto mehr Veränderung ist nötig, um einen Unterschied zu spüren -Perceiving magnitude (direkte Größenschätzung): bennenung der Größe oder der Intensität eines Reizes -direkte Größenschätzung: mit steven'sche Potenzfunktion -> Bestimmung überschwelliger Empfindungsstärken und den zugrundeliegenden Reizintensitäten (Empfinden von Elektroschocks nimmt mit höherer Intensität exponentielle zu (auch von Salz), Empfinden von Helligkeit (auch von Zucker) nimmt mit zunehmender Intensität ab) -Searching (Suche): Auffinden eines Zielreizes in einer Anzahl anderer Reize
  • Fechner: 3 Methoden der absoluten Schwellenbestimmung (klassische psychophysische Methoden)  Grenzmethode Herstellungsmethode Konstanzmethode GRENZMETHODE:Die Methode der „eben merklichen Unterschiede“: VL bietet der VP verschiedene Reize inaufsteigender sowohl als auch absteigender Reihenfolge (um dem Fehler vorzubeugen, der auf Grund der Perseverationstendenz beim Antworten entstehen kann). Startpunkt kann variiert werden.Zuvor werden schwellennahe Reize gefunden, z.B. durch die Herstellungsmethode. VP wird dann gefragt, ob sie den Reiz wahrnimmt oder nicht. Als Schwellenwert gilt der Mittelwert des Übergangspunktes HERSTELLUNGSMETHODE:Die Methode der „mittleren Fehler“: Der Reiz wird langsam verändert; Auf/Absteigende Variation der Reizintensität; der Punkt des subjektiven Erscheinens bzw. Verschwindens gilt als absolute Schwelle. Der Beobachter kann den Reiz auch selbst verändern – Vorteil: Hohe Aufmerksamkeit. ungenauste aber schnellste Methode KONSTANZMETHODE:Ähnelt der Grenzmethode. Reizdarbietung in zufälliger Reihenfolge, aber gleich häufig, deshalbKonstanzmethode. Keine Variation des Startpunkts ->Genauste der drei Methoden, braucht aberauch am meisten Zeit.
  • Direkte Größenschätzung Direkte GrößenschätzungS.S. Stevens stellt 1957 eine Gleichung dazu auf, entwickelt aus dem Verfahren „Methode derdirekten Größenschätzung“(VL bietet VP einen Standardreiz + Wert, danach soll VP Reizen mit variierender Intensität einenentsprechenden Wert im Vergleich zum zuvor dargebotenen Ankerreiz zuordnen)-bei steigender Reizintensität wird auch Reiz stärker/größer eingeschätzt, aber nicht so stark wietatsächlichresponse compression: Verdichtung der Antwortdimensionen-> zu höheren Reizintensitäten wird man empfindlicherresponse expansion: Ausweitung der Antwortdimension, z.B. SchmerzSteven'sche PotenzgleichungP=KSᶰ P=wahrgenommene Reizintensität K= KonstanteS= tatsächliche Reizintensität n=modalitätsspez. Exponent-> verschiedene Menschen = verschiedene Reaktionskriterien (response criterion)Herausfinden durch Signalentdeckungstheorie
  • Unterschiedsschwelle Unterschiedsschwelle- Fechner: Bezug auf Ergebnisse von Heinrich Weber (1795-1878): umfängliche Messungen zu denUnterschiedsschwellen- Die Unterschiedsschwelle wird als eben merklicher Reizunterschied ( ΔS=Si – Sj) bezeichnet.- Sie ist der kleinste Unterschied zwischen 2 Reizen, den eine Person gerade noch feststellen kann.- Wenn die Größe des Reizes wächst, wächst auch die des eben merklichen Reizunterschieds- Diesen Zusammenhang nannte Fechner Weber´sches Gesetz (K=ΔS/S)- Unterschiedsschwelle hängt vom Standardgewicht ab -> Differenzlimen DL, ΔS-> Wird Standardreizintensität größer, muss auch DL größer werden, damit Unterschiedwahrnehmbar: DL/S=KS=Standardreizintensität K=Weberscher Quotient=0,02- große Unterschiede werden leichter wahrgenommen als kleine- Das Weber´sche Gesetz gilt für die meisten Sinne, sofern die Reizstärke nicht zu nah an der Schwelle liegt. (Beispiel: Eine Person kann den Unterschied von einem Gewicht von 100g und 102gfeststellen, nicht aber eine kleinere Differenz)
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