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Finanzinstrumente (Subject) / Kapitel 4 (Lesson)

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  • Kassageschäft Erfüllung unmittelbar nach Abschluss
  • Termingeschäft Abschluss und erfüllung Klaffen auseinander eingeteilt in: - unbedingtes Termingeschäft (unbedingte Erfüllung, kein Wahlrecht) Forward und Future - bedingtes Termingeschäft (Wahlrecht des Käufers, ob er die Option ausübt oder verfallen lässt) Option und OTC Option
  • Forward unbedingtes Termingeschäft, Individueller, bilateraler Vertrag Absicherung gegen Risiken bzw. Mittelfristige Spekulation auf Marktbewegungen -> nicht für "richtige" Spekulation geeignet
  • Future unbedingtes Termingeschäft, standardisierter Vertrag -> Börsenhandelbar Termingeschäft, dass die Verpflichtung beeinhaltet, ein bestimmtes Underlying (Basiswert), zu einem im Voraus bestimmten Preis, zu einem festgelegten Termin, in einer festgelegten Qualität und Quantität zu übernehmen (Long) oder zu liefern (Short). Dabei gibt es kein Wahlrecht. Das Termingeschäft muss erfüllt werden
  • Option, welche Typen, was ist das? (bedingtes Termingeschäft), Wahlrecht der Käufers, ob er die Option ausübt oder verfallen lässt - Verkäufer der Option (Stillhalter) wird nach der Ausübung zur Erfüllung aufgeforder -> kein Wahlrecht - Verkäufer erhält von Käufer Optionsprämie zwei typen: Call-Option (kaufoption) und Put-Option(Verkaufsoption)
  • OTC Option (over the counter, bedingtes Termingeschäft), Individuell zwischen den Vertragspartnern vereinbart
  • Standardisierung Wieso und Merkmale Vertragspartner leichter zu finden - "closen" (Befreiung durch gegengeschäft) leichter möglich -> Counter Order - liquider und schneller handel -Merkmale Unerlying (Bezugswert) und Qualität (von Rohstoffen od. Aktien) der Basiswerts Basispreis ( (Strike) zu welchem Preis wird das Underlying gekauft) Kontraktgröße (Wie viele Einheiten eines Basiswerts) Laufzeit (Fälligkeit bzw. Zeit bis zur Fälligkeit des Termingeschäfts) Handelszeit und Ort (Zusammenkommen von Angebot und Nachfrage)
  • Marktteilnehmer an Terminbörsen Hedger (Sichert bestehende Positionen ab, Preisrisiko wird auf andere übertragen z.B. Gewinn aus Kassaposition übertragbar, klassischer Risikotransfer) Spekulant (Antagonist zum Hedger, nimmt aktiv Risiken auf und erwartet daraus Gewinn) Arbitrageur (betreibt Arbitrage, nutzt risikolos unterschiedliche Kursstellungen in einem Wert aus und profitiert davon (aus Differenz), dadurch schließt sich der Preisunterschied) Spreader (kauft Terminkontrakte, die ihm zu Preiswert erscheinen und verkauft Terminkontrakte, welche ihm zu teuer erscheinen)
  • Call-Option Käufer(=Long) hat Recht zum Kauf eines zugrundeliegenden Basiswerts (Underlying) innerhalb:  bestimmter Menge (Kontraktgröße) bestimmter Frist (Laufzeit) od. bestimmten Termin (letzter Handelstag) zu einem bei Vertragsabschluss festgelegtem Preis (Käufer geht von steigenden Kursen aus)
  • Put-Option Käufer(Long) hat Recht zum Verkauf eines zugrundeliegendem Basiswerts innerhalb:  bestimmter Menge (Kontraktgröße) bestimmter Frist (Laufzeit) od. bestimmten Termin (letzter Handelstag) zu einem bei Vertragsabschluss festgelegtem Preis
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  • Rechte Long und Short Käufer(Long) steht Verkäufer (short) ggü., dieser bekommt sofort Prämie Rechte: Käufer: Ausübung, Verkäufer: Erhalt Optionsprämie Pflichten: Käufer: Zahlung Optionsprämie, Verkäufer: Lieferung(Call) bzw. Abnhame (Put) passive Ausübung "Assignment"
  • Weitere Optionstypen American Style Option (kann während gesamter Laufzeit ausgeübt werden) European Style Option (Option nur am Laufzeitende) Option mit physischer belieferung (Underlying z.B. Aktie ist zu liefern über clearing Haus) Option mit Cash-Settlement (Barausgleich): Immer wenn keine physische Lieferung möglich (z.B. Index-Option); Differenz zwischen Underlying und Basispreis wird Bar ausgeglichen
  • Closing Investor möchte sich während der Laufzeit von seinem Termingeschäft lösen Glattstellung (closing) der offenen Kontrakte durch entsprechendes gegengeschäft: Opening: long call, closing: short call uswusw
  • Preisbildung Preis einer Option = Optionsprämie zwei Komponenten:  Innerer Wert Zeitwert
  • Innerer Wert Positive Differenz zwischen Basispreis und Kurs des Underlyings: bei Call: Kurs Underlying > Basispreis Option Put: Kurs Underlying < Basispreis Option, kann nie negativ sein 3 Möglichkeiten: (ATM) Kurs Underlying = Basispreis Option (ITM) Call: Kurs Underlying > Basispreis Option (OTM) Call: Kurs Underlying < Basispreis Option
  • Zeitwert Auch OTM Optionen haben Wert: Zeitwert = Optionspreis - innerer Wert umso größer, je länger Restlaufzeit der Option (da Chance, dass ITM größer je mehr Zeit) optionen, die Tief im Geld sind: fast kein Zeitwert mehr
  • Werttreiber Underlying Volatilität Restlaufzeit Marktzins Dividendenauszahlung
  • Implizite Volatilität - volatilität, welche sich aus dem gerade gehandelten Marktpreisen der Option ergibt - reflektiert Volatilitätserwartung der Marktteilnehmer bzgl. zukünftiger Entwicklung der Underlyings
  • Märkte von Futures Index- Future Einzelwert-Future Commodity-Future (Nahrung, Ölse/Gase, Metall) Zins-Future Devisen-Future
  • Strategien von Future Investoren - Kauf-Future: ("geht Long"), bei positiver Grundhaltung (setzt auf steigenden Trend) - Verkauf-Future: ("geht short"), bei negativer Grundhaltung (setzt auf fallende Kurse)
  • Initial Margin Investor braucht bestimmten Geldbetrag, welcher nur einen Teil des eigentlichen Kontraktwertes ausmacht, dieser soll das Glattstellungsrisiko des Investors bis zum nächsten Börsentag absichern werden vom Käufer und Verkäufer gestellt (Future)
  • Variation Margin Täglicher Gewinn und Verlustausgleich (Geldbuchung)
  • Lieferverfahren Future Physische Lieferung z.B. EURO Bund Future Cash Settlementr (Barausgleich) z.B. Index-Future (effektives Liefern nicht möglich)
  • Index-Futures Genaue Kenntnis des Underlying erforderlich (Performance-/Kursindex, welche Werte im Index, Berechnungsmethode, Indexmultiplikator)
  • Devisen Future (bzw. WährungsFuture, Devisenterminkontrakt) - Vertragliche Vereinbarung eine Standardisierte Menge einerbestimmten Währung innerhalb:  bestimmter Menge (Kontraktgröße) bestimmter Frist (Laufzeit) od. bestimmten Termin (letzter Handelstag) zu einem bei Vertragsabschluss festgelegtem Preis zu übernehmen bzw. zu liefern - Meist physische Lieferung -> idR. vorzeitige Schließung Investor geht von steigendem € aus -> kauf DevisenFuture (Long)
  • Zins Future (Zinsterminkontrakt) Vertragliche Vereinbahrung, ein dem Kontrakt in bezug auf Laufzeit und Verzinsung entsprechendes gleichartiges Zinsinstrument zu übernehmen bzw. zu liefern, zu bestimmter menge, frist, Termin, festgelegtem Preis - Am Liefertag ist Verkäufer verpflichtet, Schuldverschreibungen im Nominalwert des Kontraktes zu liefern - Käufer ist verpflichtet, andienungspreis zu zahlen, dieser berechnet sich aus Nominalwert*Konvertierungsfaktor, zzgl stückzinsen Investor geht von steigenden Zinsen aus: -> Erwartung von fallenden Anleihekursen, Verkauf (Short), Erfüllung: Anleihen mit niedrigerem Kurs STEIGENDE ZINSEN -> FALLENDE KURSE
  • Verfallstermine Grundsätzlich mindestens 3, jede Terminbörse hat eigenes Regelwerk - Roll-over: schließung der Ursprungspositionen & Eröffnung einer neuen Position mit späterem Verfallsdatum