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Sozialmedizin (Subject) / Krankheitsmodelle/ Sozialmedizin (Lesson)
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- Drift- Hypothese Biologische und soziale Selektionsprozesse Ansatz zur Erklärung des Befundes epidemiologischer Studien, die zeigen, dass Personen mit niedrigerem sozioökonomischen Status ein höheres Risiko für die Entwicklung psychischer Störungen im Allgemeinen aufweisen (s. dazu auch "Stress-and-Strain-Hypothese" und "Transaktionsmodell"): Eine psychische Erkrankung führt zu einem sozialen Abrutschen der Betroffenen und somit zu einem niedrigeren sozioökonomischen Status. Somit wird die Erkrankung als der kausale Faktor gesehen, der zu einem niedrigeren sozioökonomischen Status führt.
- Selektions- Hypothese Kranke werde eher arbeitslos
- Kausations- Hypothese Arbeitslosigkeit ist die Ursache von Krankheiten
- tertiäre Risikofaktoren Entstehungsbedingungen gesellschaftlicher Herkunft, z.B. Leistungsideologie
- sekundäre Risikofaktoren Psychologische und verhaltensmäßige Reaktionen, z.B. kaum Bewegung in der Freizeit
- primäre Risikofaktoren Organreaktionen, z.B. Hypertonie
- Prävention Prävention zielt generell auf die Vermeidung eines schlechteren Zustandes und umfasst demnach alle Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, Krankeiten zu verhüten, bzw. ihre Verschlimmerung zu verhindern
- Primäre Prävention - will die KRankheitsentstehung verhindern und richtet sich an Gesunde. Setzt ein, bevor die Krankheit entsteht! Sie setzt vorraus, dass kausale Zusammenhänge der Krankheitsentstehung bekannt sind.
- Sekundäre Prävention Umfasst alle Maßnahmen der Früherkennung und Frühbehandlung von Krankheiten, wendet sich also an gerade eben Erkrankte. Setzt ein während der Krankheitsentstehung.
- Tertiäre Prävention Rückfallverhinderung: in etwa gleichbedeutend mit Rehabilitation, wendet sich also an Erkrankte. Setzt ein im Krankheitsverlauf.
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- Personale Prävention Veränderungen in der Person werden angestrebt!
- Verhaltensprävention Verhaltensänderungen werden angestrebt.
- Verhältnisprävention Veränderung krankmachender Verhältnisse
- Psychosomatische Gesundheitsdefinition nach V.v. Weizäcker "Gesundheit heiße nicht normal sein, sondern es heiße sich in der Zeit verändern, wachsen, reifen, sterben können."
- WHO- Definition von Gesundheit " Gesundheit ist der Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheiten und Gebrechen. "
- generalisierte Wiederstandsressourcen individuelle, soziale und kulturelle Variablen sind mit positivem Gesundheitszustand korreliert
- Vorraussetzungen der Gesundheitsförderung Wissen über Verhaltens- und Lebensbedingungen, die Gesundheit ermöglichen
- Was versteht man unter Resilienz? Die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen.
- Salutogenese Grundannahmen Kohärenzgefühl, bestehend aus: - Verstehbarkeit - Handhabbarkeit - Sinnhaftigkeit