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Physiologische Psychologie (Subject) / Schlaf und Träumen (Lesson)
Über die zweitschönste Nebenbeschäftigung der Welt im Bett
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- zirkadiane Periodik -wird von endogenen Oszillatoren (Licht, Körpertemperatur) erzeugt;-wird durch helles Licht beeinflusst (mitgenommen);-vom Nucleus suprachiasmaticus (SCN) dem Gehirnund Körper »aufgezwungen« -ebenfalls von homöostatischen Zeitgebern beeinflusst: Anreicherung / Abbau von Adenosin (Gleigewicht halten
- Körpertemperatur und Schlaf vor dem Einschlafen sinkt sie stetig ab -vor dem Aufwachen nimmt sie zu
- psychologische Rythmen -Schmerzempfindlichkeit: Maximum zwischen 0 und 4 Uhr früh (Hier wirken Placebos und andere suggestive Faktoren der Schmerzhemmung schlecht; In dieser Zeit lernt man auch schlecht (?); In dieser Zeit entstehen viele Unfälle)-Reaktionszeiten: Am schnellsten um 3 uhr Morgens
- Störungen der zirkadianen Periodik -wodurch gekennzeichnet? was ist DSPI / ASPS? -Gekennzeichnet durch Desynchronisation normalerweise synchronisierter Oszillationen, bzw Synchronisation normalerweise unkorrelierter Faktoren; Einige endogene Oszillatoren verlaufen sehr stabil und sind nur schwer von außen beeinflussbar; (Entsteht zb durch Unfälle, Stress, medizinische Behandlungen) -Delayed sleep phase insomnia (DSPI)/Advances sleep phase syndrome (ASPS): Patienten gelingt es nicht eine Phasenverschiebung (Im Sinne von Desynchronisation externer und endogener taktgeber) rückgängig zu machen; Sie schlafen erst sehr spät (DSPI) bzw sehr früh (ASPS) ein und wachen sehr spät (DSPI) bzw sehr früh (ASPS) auf-Behandlung:—DSPI: Chronotherapie: Systematische Kontrolle des Zubettgehens und der Schlafdauer—ASPS: Lichttherapie, um zu verhindern, dass Patienten verfrüht einschlafen—Bei Blindgeborenen kann man mit Gabe von Melatonin einen normalisierten Schlaf-Wach Rhytmus erreichen
- Schlafspindeln Schlafspindeln: kurze Wellenstöße von 12-14 Hz mit niedriger Amplitude. Tritt zwischen 2-5 mal/Min während Schlafstadien 1-4 auf. Sichert wahrscheinlich Schlaf ab
- K-Komplexe K-Komplexe: plötzliche, spitze Wellen. Treten gewöhnlich nur während Stadium 2 auf. 1 Mal/Min spontan oder ausgelöst durch (unerwartete) Geräusche
- womit lassen sich Schlafstadien gut erfassen? -stadien ___ -1 Tee: Beten, auf Tasse Ex mit Zacken -2 Noah: Läd K (hat komplexe) und B Spindeln ab -> entladungen -3 mai (blume) die von Deler (Delta) gepflückt wird -4 dann geht Dekla zum Reh mit seiner blume, Tief(-schlaf) -5 lee der sehr schnell seine Augen bewegt und auf denen Mama (Gamma) sitzt, die lee in den mudkel sticht -pegida (pgo) schlägt lars, der einen imbiss isst und eien brille (V1) trägt = PGO von format ret zu limb sys hin zu V1 -Erfassung über EEG: Stadium 1: Einschafstadium und leichtester Schlaf-Keine Alpha Aktivität-niedrige (Im Sinne von schwach (?)) schnelle Beta-Aktivität-niedrige Theta Aktivität-Vertexzacken (stellen den Einschlafmoment dar) Stadium 2: Leichter Schlaf-niedrige schnelle Aktivität-B-Spindeln (Signalisieren Entladung der sensomotorischen (Motorisch + sensorisch) Areale)-später K-Komplex (Hohe Entladungen, vermutlich Spontanentladungen aus den sensorischen Systemen) Stadium 3: Mittlerer Schlaf-10-50% der Zeit Delta Stadium 4: Tiefschlaf; Slow Wave Sleep-mehr als 50% der Zeit Delta; Sehr Starke Delta Wellen Rapid eye movements sleep (REM-sleep): EEG ähnlich dem Wachstadium (nur vermehrt Gamma Wellen); Hier Träumt man auch (?)-Niederamplitudiges EEG-niedrige Theta Wellen-vermehrt Gamma-Wellen (30-70hz) im Vergleich zum Wachstadium-Schnelle sehr starke Augenbewegungen (Gemessen mit Elektrookulogramm)-niedriger Muskeltonus, aber phasische Aktivitätsmaxima (zb Fingerzuckungen, grobmotorische Bewegungen)Genikulo-okzipitale Kortex Wellen (PGO): Wellen, die sich 20-120s vor (und die ganze REM Phase andauernd) einer REM Phase von den Retikulärformationen (wo sie entstehen) zum limbischen System und visuellen Kortex ausbreiten (Während PGO kommt es zu präsynaptischer Hemmung von von Afferenzen aus dem nucleus geneculatum opticum -> EIngang visueller Informationen in den Thalamus wird verhindert
- Gamma im Schlaf wann? Gamma Oszillationen treten in allen Schlafstadien auf, sie sind besonders prominent im REM Schlaf, im Tiefschlaf überlagern sie die langsameren Schwingungen
- Verlauf der Nacht * Abwechselnd REM- & Non-REM-Schlaf * Alle 90 Min 20-30 Min REM-Schlaf-Intervall * 8 Stunden Schlaf – 4-5 REM-Schlaf-Phasen * SW-Schlaf vorrangig in der ersten Nachthälfte & geht den REM Phasen voraus * REM-Schlaf-Phasen werden immer länger, aus der letzten erwacht man meistens * 90-Minuten-Zyklen von Ruhe & Aktivität treten auch während des Tages auf (Essen,Trinken etc.) -> „basic rest-activity-cycle“/ Fundamentaler Ruhe-Aktivitäts-Zyklus: 90 Minuten-Zyklus zunehmender & abnehmender Wachheit, der von einer biologischen Uhr im caudalen Hirnstamm kontrolliert wird, steuert den Zyklus von REM-Schlaf & SW-Schlaf
- „basic rest-activity-cycle“/ Fundamentaler Ruhe-Aktivitäts-Zyklus: 90 Minuten-Zyklus zunehmender & abnehmender Wachheit, der von einer biologischen Uhr im caudalen Hirnstamm kontrolliert wird, steuert den Zyklus von REM-Schlaf & SW-Schlaf
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- was sind REM und PGO Rapid eye movements sleep (REM-sleep): EEG ähnlich dem Wachstadium (nur vermehrt Gamma Wellen); Hier Träumt man auch (?)-Niederamplitudiges EEG-niedrige Theta Wellen-vermehrt Gamma-Wellen (30-70hz) im Vergleich zum Wachstadium-Schnelle sehr starke Augenbewegungen (Gemessen mit Elektrookulogramm)-niedriger Muskeltonus, aber phasische Aktivitätsmaxima (zb Fingerzuckungen, grobmotorische Bewegungen) Genikulo-okzipitale Kortex Wellen (PGO): Wellen, die sich 20-120s vor (und die ganze REM Phase andauernd) einer REM Phase von den Retikulärformationen (wo sie entstehen) zum limbischen System und visuellen Kortex ausbreiten (Während PGO kommt es zu präsynaptischer Hemmung von von Afferenzen aus dem nucleus geneculatum opticum -> EIngang visueller Informationen in den Thalamus wird verhindert
- Verlauf über die Lebensspanne des Schlafs -SWS & Schlafdauer nehmen im Alter ab, Zwischenstadien nehmen zu -REM-Schlaf ist vor & nach der Geburt deutlich höher als im Rest des Lebens, hängt evtl. mit der Reifung des ZNS zusammen
- REM und SWS gegenübergestellt REM-Schlaf: * EEG-Desynchronisation (schnelle, irreguläre Wellen) * Kaum Muskeltonus * Schnelle Augenbewegungen * Peniserrektion & Vaginalsekretion * Träumen SW-Schlaf: * EEG-Synchronisation * Mittlerer Muskeltonus * Langsame o. keine Augenbewegungen * Keine genitale Aktivität
- Rebound-Phönomen * Rebound-Phänomen: Erhöhter REM-Schlaf nach einer Phase von REM-Schlaf-Deprivation
- Kernschlaf Kernschlaf: Erste Nachtstunden; Verlust führt zu Schwächung des Immunsystems (U.a. wegen keine Wachstumshormone und trotzdem Kortisol; Kann auch zu Tot führen)
- Hormone während des Schlafens -Wachstumshormone: Ausschüttung während Kernschlaf; Immununterstützend-Kortisol: Ausschüttung gegen Morgen, wenn Schlafstadien 1 und 2 vermehrt auftauchen; Immunsuppressiv-Melatonin: Synchronisiert verschiedene Körperrhytmen; Unterstützt Immunsystem
- Hirnaktivität während REM Schlaf: Aktiviert:-Pontine Retikulärformation (Glaube hält vielleicht irgendwie alles am Schlafen)-Thalamus-Teile der Basalganglien-Parietaler Kortex-Visuelle Assoziationsareale Deaktiviert:-Primäre visuelle Projektionsareale-dorsolateraler präfrontalkortex (hier kommt viel Hemmung her, auch viel auf Amygdala, vielleicht desswegen Traum oft Emotional) -Läsionen in Parietal- oder Temporalregion (wichtig für Aufmerksamkeit (?)) können zu Traumlosigkeit führen
- Steuerung von Schlaf Steuerung von Schlaf: Schlaf wach Rhytmus kann auch ohne Großhirn weiterlaufen; Wichtige Struktuen:-Schlafsteuernd: Zwischen Medulla und Zwischenhirn (ARAS(?))-Schlaffördernd: Orbito-frontaler Kortex, anteriorer Hypothalamus, Thalamus (Gating/input unterdrücken (?)) und Striatum (Wenn man etwas von denen entfernt sinkt SWS und REM schlaf deutlich ab)-Synchronisation des Schlafes: Hypothalamus (Vermittelnde Struktur, um ARAS und Hypothalamus zu synchronisieren)-Reizung des basalen Vorderhirns und des Hypothalamus führt zu SWS
- Hypothalamus des Schlafes: * Hypothalamus dient zur Synchronisierung des Schlafes: Er sorgt dafür, dass unvereinbare Zustände wie Tiefschlaf & Wachen gleichzeitig auftreten. * Hypothalamische Kerne im anterioren und lateralen Hypothalamus synchronisieren sowohl homöostatische wie zirkadiane Schlaf- & Wachzentren im Thalamus und Hirnstamm * Reizung des basalen Vorderhirns und des Hypothalamus führt zu SWS
- Funktion von Schlaf 1. Energieerhaltung 2. Vermeiden als Beute zu „dienen“ 3. Erholung von Körperfunktionen 4. Gedächtniskonsolidierung & Kreativität
- Schlaftheorie - Borbélys Zwei Prozess-Theorie * in dieser Theorie gibt es zwei Prozesse, den SWS Druck (S) und den zirkadianen Prozess (C) („innere Uhr“) Zwei Prozesse:SWS Druck: Druck zu Schlafen, wird immer größer im Verlauf des Tages (Man muss mit Schlafen den aufgebauten Druck ablassen); Hiernach: Müdigkeit = Tiefschlafbereitschaft; Implizirt sich Kumulierende HypnoxineZirkadianer Prozess: Entspricht der REM Schlafbereitschaft; Negativ Korreliert mit Körpertemperatur (Wenn Körpertemperatur gering, dann ist REM Schlafbereitschaft hoch) Gesamtschlafdruck: Abstand von s und c(strich) (Körpertemperatur, weil wenn die Gering ist, dann ist REM Schlafbereitschaft hoch); Je höher der Abstand, desto höher die Schlafbereitschaft; Hiermit lässt sich auch vorhersagen, welchen Anteil der SWS Schlaf haben wird
- Schlaf und Gedächtnis Schlaf und Gedächtnis: Im Schlaf werden Gedächtnisinhalte konsolidiert (Für messbare Effekte ist eine Schlafdauer von >6 Stunden notwendig)-Während des Schlafes lassen sich Reize (Olfaktorisch, Auditiv), die am Tage an Gedächtnisinhalte gebunden wurden, darbieten; Dadurch werden die an sie gebundenen Gedächtnisinhalte wiederholt-Gamma Band aktivität findet man über Regionen, die auch am Tag (zb bei Augaben) aktiv waren (stellt evtl Träumen dar)
- Schlafstörungen: Insomnie: Einschlaf und Durchschlafstörung; Viele Formen (zb durch Drogen, Schlafentzug, Beruhigungsmittel); Sind bei den meisten Verhaltens- und Affektiven Störungen zu finden-Pseudoinsomnien: Subjektives Empfinden einer Schlafstörung, obwohl normales Schlafprofil-Idiopathische Insomnien: „Lebenslange“ Insomnie seit der Kindheit; Lässt sich verhaltenstherapeutisch behandeln, keine organischen Befunde (?)-Drogeninsomnien: (zb durch Schlafmittel, Alkohol etc) häufigste Ursache von Schlafstörungen; Einige Drogen (s.o.) führen zur Unterdrückung des REM Schlafes -> Reboundeffekt -> Schlafstörung-Insomnien bei alten Menschen: Alte Menschen haben oft Schlafstörungen-Hypersomnie: Exzessive Müdigkeit; -Kataplexien: Verlust des Muskeltonus im Wachzustand und sofortiger Begin einer REM PhaseSchlafstadien gebundene Störungen: (?)Störungen des Schlaf-Wach-Rhytmus: (zb durch jetlag, Schichtarbeit)-Schlafapnoe: Lange Phasen, bei denen nicht geatmet wird im Schlaf; Häufig verursacht durch Nikotin, Übergewicht oder Beeinträchtigung der Atemwege