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Physiologische Psychologie (Subject) / Bewusstsein und Aufmerksamkeit (Lesson)

Erfassung von Bewusstsein über Beobachtung der Aufmerksamkeit

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  • Kohärenz („binding“) Kohärenz („binding“): Die Einzelnen Elemente eines Reizes werden an verschiedenen Orten verarbeitet, aber zu einem Objekt zusammengefügt; Dafür müssen die wichtigen Merkmale fokussiert werden und die unwichtigen gehemmt-Man nimmt sich selbst in ähnlicher weise auch „fälschlich“ als eins wahr -> Illusion der Einheit von Bewusstsein
  • Vigilan: was heißt das? Vigilanz: Ungerichtete tonische Aufmerksamkeit; Aktivierungszustände wie voll bei bewusstsein, Schlaf, Koma
  • selektive Aktivierung/Aufmerksamkeit: was ist das? Selektive Aktivierung: (conscious acsess) Ist auf einen Inhalt oder ein Ziel gerichtet; Hemmt gleichzeitig andere Inhalte (Wachheit garantiert nicht Bewusstsein für jeden Inhalt)-> Ein ausreichend hohes Wachheitsniveau allein garantiert nicht bewusstes Erleben einzelner Inhalte oder Vorstellungen
  • funktionen von Aufmerksamkeit 1: Prioritäten Setzen: Setzen von Prioritäten (im Sinne von Zielen) durch erstellen von Zielhierarchien (zw. konkurrierenden Inhalten)2: Disengagement: Aufgeben von alten oder irellevanten Zielen3: Selektion von Informationsquellen: Selektion von sensorischen Informationsquellen zur Handlungskontrolle4: Selektive Präparation und Mobilisierung von Effektoren (Wirkorgan, wie zb Muskel)
  • bottom-up top-down Buttom-Up: Ein sehr intensiver oder salienter Reiz erregt automatisch „von unten“, ohne willentliches zutun AufmerksamkeitTop-Down: Verstärkung oder Abschwächung von Inhalten „von oben“ (zb durch Einstellungen, die momentane Aufgabe (Filterfunktion)
  • Selektion von Information am bsp Top-Down Selektion von Information am bsp Top-Down: Rückführende Verbindungen regulieren, welche Informationen des Sensorischen Einstroms in die höheren Areale gelangen (Top-Down) (zb bei primären und sekundären kortikalen Arealen)
  • Bedingungen, unter denen Inhalt besonders bewusst werden sensorisch motorisch Bedingungen, unter denen Inhalt besonders bewusst werden: Ein Großteil der Informationsverarbeitung läuft vorbewusst ab. Nur in Situationen, in denen die Anforderungen die Kapazitäten der Person für eine bestimmte Aufgabe überschreiten, entstehen bewusste Vorgänge; Dies ist der Fall bei Neuheit und Komplexität: 1: „Sensorik“: Nur ein Bruchteil der ankommenden Reize wird bewusst (zb wenn man mit dem Auto durch eine neue Stadt fährt, wird einem nicht jedes neue Haus bewusst); Bewusstsein tritt nur auf beim:a: Lernen neuer Informationen und Reaktionenb: Wahlmöglichkeiten und Urteilenc: Nicht-Eintreten erwarteter Reize 2: „Motorik“: Verhalten wird uns in Situationen bewusst, wenn:a: Erstellen von Aktionsplänenb: In gefährlichen oder schwierigen Situationenc Handlungen, bei denen eine starke Gewohnheit überwunden werden muss
  • Warum entsteht die Illusion des einheitlichen Erlebens (bei bewusster Informationsverarbeitung)? -Informationsverarbeitung (unbewusst) erfolgt im Gehirn in z.t. heterogenen Verarbeitungseinheiten -bewusste Informationsverarbeitung ist gekennzeichnet durch ein verstärktes Zusammenspiel dieser Verarbeitungseinheiten -> Dies erzeugt die Illusion des einheitlichen Erlebens
  • Welche Arten von Aufmerksamekeit gibt es? -es gibt die ungerichtete (tonische) Aufmerksamkeit (Wachheit) die sich durch verschiedene Vigilanzstadien (Wachheitsgrade) auszeichnet -es gibt die gerichtete (selektive) Aufmerksamkeit --> selektive Aufmerksamkeit ist auf einen Inhalt oder ein Ziel gerichtet bei gleichzeitger Hemmung konkurrierender Inhalte oder Ziele, d.h. ein ausreichend hohes Wachheitssniveau allein garantiert nicht bewusstes Erleben inzelner Inhalte oder Vorstellungen
  • warum garantiert ein ausreichend hohes Wachheitsniveau allein nicht bewusstes Erleben einezlner Inhalte oder Vorstellungen? weil die selektive Aufmerksamkeit auf ein Ziel gerichtet sein muss und andere konkurrierende Inhalte dabei gehemmt werden müssen
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  • Unter welchen Bedingungen werden Inhalte besonders bewusst? •Beim Lernen neuer Informationen und Reaktionen•Bei Wahlmöglichkeiten und Urteilen•Beim Nicht-Eintreffen erwarteter Reize •Beim Erstellen neuer Aktionspläne•In gefährlichen oder schwierigen Situationen•Bei Handlungen, in denen eine starke Gewohnheit überwunden werden muss
  • Zwei Mechanismen zur Selektio von Information aufsteigende Verarbeitung (bottom-up) absteigende Verarbeitung (top-down)
  • Das limitierte Kapazitätskontrollsystem wie hängt das mit der Flaschenhalstheorie zusammen? macht diese Sinn? wann interferieren zwei Aufgaben besonders? -Die meisten Prozesse des aktiven bewussten Wahrnehmens benötigen Ressourcen, die breit gestellt werden müssen, aber limitiert sind, weshalb eine Konkurrenz entsteht -die Systeme, die die Ressourcen bereitstellen sind Kontrollsysteme mit limitierter Kapazität -daraus ergibt sich dei Flaschenhalstheorie, die eine frühen Filter von aufgabenirrelevanten Informatonen postulieren -dies macht aber wenig Sinn, da nicht beachtete Reize trotzdem stark weiterverarbeitet werden, was gegen frühe Filterung spricht -ob wir etwas bewusster Wahrnehmen als etwas anderes hängt eher mit dem Grad der Interferenz zwischen den beiden Kanälen der verschiedenen Aufgaben ab. Je ähnlicher die Aufgaben (mehr Überlppung der Kanäle) dest mehr Interferenz
  • Ein bekanntes Bsp. für selektive Aufermksamkeit das Cocktailparty Phänomen: man selektiert stark und nimmt nur ein gespräch ganz genau wahr
  • Was ist die Rolle des Arbeitsgedächtnisses? das Arebeitsgedächtnis: -hält die Repäsentation eines Reizes aufrecht -bewertet Reize und wählt aus dem LZG eine Modulkonstellation aus
  • was passiert mit der Aufmerksamkeit bei einem mismatch? -wo im Gehirn ist dann Aktivität festzustellen? -Auslösen einer Orientierungsreaktion auf neue und wichtige Reize -diese Reaktion ensteht für neue Reize, sie habituiert und tritt auch bei ausbleiben von Reizen auf -der Grad der Erregung variiert mit der Intensität (gering: OR, hoch : Defensivreaktion, sehr hoch: startle Reaktion) -Defensive und startle Reflexe habituiern deutlich schlechter als Orientierungsreflexe -erhöte Aktivität im Zinuglum und im präfrontalen kortex
  • wie bezeichnet man die Durchtrennung beider Hemisphären? was wird durchtrennt? was zeigt sich für beide Hemisphären auf die Aufmerksamkeit bezogen? Wie arbeiten beiden Hemisphären? -die Durchtrennung beider Hemispähren, also des corpus callosum (Balken) bezeichnet man als Kmmisurektomie -bei der Druchtrennung zeigt sich, dass beide Hirnhälten getrennt voneinander arbeiten können, als hätten beide Hemishären ihren eigenen Willen und könnten Aufgaben besonders spezialisiert gut rechte hemispähre: -Vorteil für Wörter -Vorteil für Gesichter --> Die Split-Brain-Versuche belegen, dass wir innerhalb eines Schädels 2 unterschiedliche Formen von Bewusstsein, 2 eigenständige und manchmal gegensätzliche Willensimpulse mit getrennter und unterschiedlicher Zuschreibung für Verantwortung und Ursachen unseres Verhaltens besitzen -Vorteil für äußeres Erscheinen -ganzheitliche Verarbeitung linke Hemisphäre: -Vorteil für emotionale und melodische Sprache -Vorteil für Funktionen -seriell-sequentielle Verarbeitung -sucht Gründen, Kausalattributionen (also nach einer Funktion) -
  • ARAS was ist das, was gehört dazu? wie hängt es mit Aufmerksamkeit zusammen? -aufsteigendes retikuläres Aktivierungssystem -hier spielt die formatio reticularis eine bedeutsame Rolle (diese zieht sich von der medulla oblongata bis zum hirnstamm) -Aufgaben der FRetic.: -Erzeugung tonischer Wachheit -einfluss auf die langanhaltende tonische Muskelspannung -Verstärkung oder Abschwächung sensorischer und motorischer Impulse -sie wird vom cortex moduliert (ich will jetzt wach bleiben) -> sie sorgt für Wachheit und demensprechend hängt sie mit Aufmerksamkeit zusammen (muss wach daür sein) Bsp.: bei visuellen aufmerksamkeitsaufgaben findet man aktivierung in Formatio reticularis und in visuellen Arealen (visuell klar, aber auch in FR für Wachheit) -
  • Zusammenhang von Thalamus und Aufmerksamkeit -womit ist er eng verbunden? -hier sehr viele Relaiskerne (weiterleitungs/-umleitungsstationen), sodass er eine zentrale Rolle für die Aufmerksamekeitsverarbeitung spielt, denn er kann selektiv die spezifischen Kerne des Thalamus hemmen (ist wichtig für selektive Aufmerksmkeit) -er ist für die Weiterleitung und Filterung zuständig -> gating -enge Verbindung zu Kortex: hier bestehen thalamokortikale Rückmeldeschleifen (Feedbackschleifen)
  • was ist selbst im Koma zur Aufmerksamkeitsverarbeitung festzustellen? -was ist dennoch reduziert? selbst bei Bewusstlosigkeit oder im Koma, gibt es eine tonische Aufmerksamkeit, wie Versuche mit ereigniskorrelierten Potentialen bei diesen Patienten zeigen -bei diesen Patienten ist der Blutfluss im Gehirn und die Aktivität der formatio reticularis deutlich verringert
  • was für ein Zusammespiel muss erbracht werden, um die Bedeutung eines Reizes zu bestimmen (ob er alt oder neu ist)? um die beudeutung eines Reizes zu bestimmen (also ob er alt oder neu ist), ist da Zusammenspiel zw. parietal und Temporallappen notwenig -dabei wird ein Vergleich mit gespeicherten Informationen erbracht
  • Aufmerksamkeit, binding und Oszillation wann niederfrequent, wann hochfrequent? -Wenn neuronale Zellverbände miteinander interagieren, finden wir synchrone oszillatorische Aktivität -d.h. Informationen im Nervengewebe ist Oszillation, da sich darin geordnete Aktivität von Zell-Ensembles widerspiegelt --> also synchron entladende Nervennetze -Niederfrequente Aktivität findet sich bei ausgedehnten Netzwerken und insbesondere, wenn das Gehirn abgeschottet ist von der Außenwelt -Hochfrequente Aktivität kennzeichnet kleine, lokale Zellensembles (Stichwort: Gamma Band Aktivität) -Auf diese Weise kann weit auseinanderliegende Information gebündelt werden
  • was ist bis zu einer sekunde vor einer bwussten handlung zu beobachten? -ein Bereitschaftspotential -Der „Drang zur Handlung wird erst später bewusst (erst ab einer bestimmten Amplitudenhöhe)  -Es gibt also einen kontinuierlichen Übergang von nicht-bewusster zu bewusster motorischer Aufmerksamkeit („Mobilisierung“)
  • was ist P1/N1 ? - -N2 wo findet man sie? -es sind Komponenten, die nach ereigniskorrelierten Potentialen zu beobachten sind -die P1/N1 Komponente findet man über primären und sekundären sensorischen Arealen -Ein negatives Potential (um ca. 200 ms) wird bei Veränderungen wie auch beim Auslassen eines Reizes innerhalb einer Serie von Reizen automatisch ausgelöst •Je größer die Veränderung, umso größer die N2•Um 200 ms findet auch das „binding“ von features statt (Stichwort: gamma Band)
  • limitiertes Kapazitätskontrollsystem -man ist für manche Dinge aufmerksam, wenn aktuelle Ressourcen nicht mehr reichen (mismatch, neues lernen, handlungsalternativen hat) -> bewusste verabeitung notwenig -system teilt die begrenzten Ressourcen den verschiedenen Aufagebne zu (es gibt also eine Ressourcenkonkurrenz) -neuronale Komponenten/korrelate: -ARAS (aufsteigende reticuläre System): Energielieferant (ressourcenmobilisierende Instanz) (Bsp. bei visueller Aufmerksamkeit ist format. retic. aktiviert, sowie der visuelle Kortex) -Thalamus (top down und bottom up) bewirkt selektiver Aspekt der Aufmerksamket (Ressourcezuweisung -> Filterung irrelevanter Reize, Fokussierung von Aufgabenrelevanten reizen) mismatch detaction (diskrepanz zw erwartetem und tatsächlichemreiz)/ wenn momentane Ressourcen nicht reichen und laufende Prozesse abgebrochen werden müssen) -> parietaler Cortex -> Zingulum -entscheidungen treffen -mediopräfrontale Kortex, orbiopröfrontale Kortex, zingulum (sie sind gleichzeitiv aktiv) -> Präfrontale Kortex kann Thalamus regulieren (Thalamuskerne regulieren) ->limbische System liefert die emotionale Bedeutung des reizes Präfrontaler Kortex kann vor allem hemmen -
  • Augenbewegungen und Aufermksamkeit Aufmerksamkeit hat viel mit Sakkaden zu tun -> sieht wo eine Person hinsieht
  • warum ist Wahrnehmung ein aktiver Prozess? -Filterung, durch Aufmerksamkeit , somit einiges gehemmt (top-dwon prozesse) -schon auf frühster Ebene aktive Verabeitung durch On-Off Zellen, latereale Hemmung-> -Efferenzkopie, stabile Welt, damit disese nicht verwackelt: aktiver Prozess -Musiker Aktivität