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E&E (Subject) / Vorlesungsfolien (Lesson)
VL zusamengefasst
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- Def. von Evolution & Darwin DEF: die sich im Laufe der Zeit vollziehende Veränderung der erblichen Merkmale & organischer Strukturen -> Anpassung kann auch Reduktion bedeuten DARWIN: „natürliche Selektion“ (forschte an Finken auf Galapagosinseln),Begründung der modernen Evolutionsbiologie „The origin of species“ → natürliche Selektion: äußerer Druck → Konkurrenz → Auswahl → Fortpflanzungserfolg → Häufigkeit dieses Genotyps nimmt zu → Grundlagen seiner Theorie: 1.) jede Spezies hat unterschiedliche Individuen / Variationen 2.) Selektion der fittesten durch Umweltbedingung 3.) Allele der Fittesten kommt in nächster Generation öfter vor
- Zwei Hauptentwicklungsethnien, Scala naturale HAUPTENTWICKLUNGSETHNIEN: Homologie (divergente Evolution: aus 1 Art werden 2 Schwesterarten auf Grund untersch. Evolutionsbedingungen), Analogie (konvergente Evolution: 2 unterschiedliche Arten bilden ähnliche Merkmale auf Grund Evolution) SCALA NATURLAE: Evolution bringt immer bessere Lebensformen & endet beim Menschen als „perfektes Endprodukt“ (alte & falsche Vorstellung)
- Encephalisationsquotient (EQ) Verhältnis von Körpervolumen zu Gehirnvolumen. Mensch relativ großer Abstand zu Gerade. Relativ typisches Säugetiergehirn ansonsten, aber relativ großen PFC (wichtig für soziale Kognitionen)
- Produkte der Evolution, Adaptive Probleme, EEA (Evnvironment of evolutionary adaptedness) PRODUKTE: : Adaption (duch Selektion entwickelte Merkmale, Bsp: Nabelschnur), Nebenprodukte ( nicht adaptiv, aber an adaptive Merkamel gekoppelt, Bsp: Bauchnabel), Zufallsrauschen (Zufallsprodukte, Bsp: Form des Nabels) ADAPTIVE PROBLEME: ergeben sich durch Adaptionen, unsere Verhalten durch neuronales Schaltkreise gesteuert & diese sind zum lösen der Probleme da. Problem d. Überleben & Wachstum / der Paarung / der Kindererziehung / der Hilfeleistung für gen. Verwandte EEA : „a stone-age mind in a modern head“, bezieht sich darauf welche unserer jetzigen Verhalten durch Adaption entstand (Zb Vorliebe für Kalorienhaltiges)
- Toby & Cosmides: 5 Prinzipien der Evolutionsbiologie 1.) Gehirn, um Verhalten auf Umwelt anzupassen 2.) neuronale Schaltkreise: Adaption um Probleme unserer Vorfahren zu lösen 3.) Bewusstsein = nur Spitze des Eisbergs, das meiste unbewusst im Hirn 4.) bet. Neuronale Schaltkreise auf best. Probleme spezialisiert 5.) Gehirn spezialiseirt Probleme der Steinzeit zu lösen
- Versuch Miller: Entstehung des Lebens untersuchte Entstehung des Lebens: in Glaskugel Atmosphäre der frühen Erde & Urozeane nachgeamt: „Ursonne“ & Blitze (elektr. Impulse) fügen Energie hinzu → nach wenigen Wochen erste Aminosäuren & Basen (nur manche Aminosäuren werden biologisch verwendet und zwar die proteinogenen (können sich unter Wasserabspaltung zu Proteinen verbinden)
- Wieso sexuelle Fortpflanzung? Zellteilung zwar schneller, aber keine genetishe Rekombination und somit keine Adaption an verändernde Umwelt möglich → 400 Trilliarden Kombinationsmöglichkeiten durch 23 Chromosome → viel Raum für Anpassung
- Wie misst man den Verwandtschaftsgrad? AnHand von Basenabschnit eines genetischen Abschnittes, der von Generation zu Generation weitergegeben wird. Bsp: alle 1000 Jahre eine Basenmutation: 50 Basenunterschiede = vor 25.000 Jahren letzter gemeinsamer verwandter
- Wie misst man den Verwandtschaftsgrad? Wo kommen wir her (genetische EVA & ADAM, Out of Africa Hypothese, Klicksprache) AnHand von Basenabschnit eines genetischen Abschnittes, der von Generation zu Generation weitergegeben wird. Bsp: alle 1000 Jahre eine Basenmutation: 50 Basenunterschiede = vor 25.000 Jahren letzter gemeinsamer verwandter Suche nach „Eva & Adam“: mitochondriale DNS wird von Mutter an Kinder weitergegeben, Y-Chromoson wird von Vater an Sohn weitergegeben → vor 50.000 Jahren aus Afrika 150 Menschen ausgewandert: Vorfahren von allen Menschen außerhalb Afrika („Out of Africa Hypothese“)→ !Kung & Habdze leben an 2 verschiedenen Orten in Afrika: erst Aufteilung der menschlichen Spzies: beide sprechen Klicksprach (= 1. menschliche Sprache?)
- Sexualdimorphismus, Oxytocin, verlängerte Pflegezeiten & Verringern der Fertilität durch Stillen SEXUALDIMORPHISMUS (Unterschiede zwischen männl. & weibl. Körper) : nimmt ab → Entwicklung Richtung monogamer Partnerschaft OXYTOCIN wird zB bei Geburt & Stillen, sowie intimen Situationen (Sex) frei, führt zu zwischenmenschlichen Bindungen → erkennbare Signale für Eisprung fehlen: Menschen über ganzen Zyklus hin weg Sex, also von Reproduktion entkoppelt Menschl. Gehirn besonders energieverbrauchend & groß: wegen größer fordert es früher Geburt → Anstieg der Zeit die Kind umsorgt werden muss früher Anzahl der empfängnisfähigen Frauen gerin, da fast alle Frauen stillten und starkes Stillen sinkt Schwangerschaftswahrscheinlichkeit um 98 %
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- Artipethecus ramidus, Folgen des aufrechten Ganges & des Hirnwachstums Arthipethecus ramidus (4,4 Mio) : Skelett einer Ardi-Frau gefunden: Entw. Des aufrechten Ganges, Allesfresser, multifunktionale Hände, wenig Sexualdimorphismus, kleine Eckzähne (weniger Konkurrenzverhalten) → Folgen aufrechter Gang: gut für längere Strecken, Hände frei, Fleisch stellt mehr Energie zur Vergüfung – man kann mehr Nahrung sammeln als Mann braucht → Männchen werden zu Nahrungsbeschaffern für Frau und Kind → mehr Energie für größere Gehirne → Folgen der Hirnwachstum: frühe Geburt, hohe Intelligenz → längeres Leben, komplexe Werkzeuge, komplexere Gesellschaft, höhere soziale Fähigkeiten
- DNS/DNA , Chromosom, Genom, Allelle, Gen DNA: molekular Basis der Vererbung, besteht aus 4 Nukleoridbasen: es können nur Adenin & Thymin, Guanin & Cytosin koppeln. Basen sind an ein Zuckerphosphatgerüst gebunnden, das mit 2 Strängen die Doppelhelix bildet, dies Stränge durch die Basen zusammengebunden, Infos in Nukleotidsequenzen gespeichert CHROMOSOM = sehr langes DNA Molekül mit Genen (Gen = funktionelle Einheit chromosomaler DNA). 23 Chromosompaar / Mensch („GENOM“), nur 1,2% des Genoms sind Exons. GEN = Abschnitt einer DNA ALLELE = Ausprägung eines Genes.
- Transkription & Translation TRANSKRIPTION/ Expression: Abschreiben von DNA auf mRNA. Thymin wird durch Uracil ersetzt. Jedes Nukleotidtriplett (3 N. Nebeneinander) kodiert für eine von 20 AminosäurenTRANSLATION:Übersetzung: mRNA bindet an Ribosom & baut Eiweißette (Protein)
- Variationen der DNA + Folgen POLYMORPHISMUS: Vorkommen von unterschiedlichen funktionellen Allelen die nicht Gewinn oder Verlust darstellen, sondern lediglich eine Alternative. → häuftigsten: SNP (single nucleotide polymorphism): in über 1 % der Bevölkerung , nur eine einzelne Base der DNA ist ausgetauscht → strukturelle Variationen : Deletion (ein Abschnitt geht verloren), Insetion (ein Abschnitt wird eingebaut), Inversion (ein Abschnitt kehrt sich um), copy-number variant, Segmentduplikation ( Abschnitte wiederholen sich) → FOLGEN: abhängig von Lokalisation: intergenische Region (keine Gene vorhanden, Funktion unklar) → Konsequenz unbekannt, Introns → keine Auswirkung, werden ja weggeschnitten, Exons → Veränderung der Proteinstruktur (zB von Rezeptoren) (qualitative Auswirkung), regulator. Region/Promotor → Gentranskription wird evtl nicht mehr eingeleitet (quantitve Auswirkung)
- Sexuelle Fortpflanzung & Das Hörsaalexperiment & Red Queen Hypothese entiwckelte sich vor ca 1.200.000.000 Jahren bei Einzellern. Wieso? 400 Trilliarden Kombinationsmöglichkeiten. DAS HÖRSAALEXPERIMENT: HGC 10 nur Zellteilung, HGA 10 sexuelle Fortpflanzung, HGC erst im Vorteil, da Meiose bei sex. Fortpflanzung sehr lange braucht, aber bei HGA 10 verändert sich genetisches Material durch Rekombination & Individuen können sich anpassen. RED QUEEN HYPOTHESE: Evolution hört nie auf. Man muss sich immer verbessern um auf dem gleichen Rang zu bleiben. (Wettrüsten konkurrierender Organismen, immer neue Anpassung an Umwelt nötig)
- Encephalisation GENEREL: je größer das Lebewesen, desto größer das Gehirn. Abbildung ist ein doppel-logarithmisches System. Höhere Wirbeltiere (Säugetier, Vögel) haben mehr Hirnmasse im Vergleich zur Körpermasse (geht v.a. auf großes Vorderhin & Cortex zurück) -> Beim Menschen ist ist das Vordehirn relativ gesehen am größten. Bei manchen Tieren (zB Gans wegen Fliegen) das Kleinhirn. Größe der Hirnstrukturen hat also mit Lebensweise zu tun. Bei Menschen v.a. der PFC: korreliert mit Intelligenzleistung, sozialer Kognition
- Was macht unsere Leistungen besonders? (Vgl mit Affen) vergleichende Anthropologie: 2,5 Jahre alte Kinder mit erwachsenen Affen verglichen: physikalische Domäne: kognitiver Stand & Lösen physikalischer Aufgaben, Orientieren im Ruam, Kausalität, Mengenverständniss etc relativ gleich . Soziale Domäne: Beobachtungslernen, Kommunikation, ToM: Kinder weit vorraus. -> Genauer: soziales Lernen / Beobachtungslernen: VL macht was vor, soll nachgemacht werden, Kommunikation: Geste wo Futter versteckt ist soll richtig interpretiert werden, ToM: Blickbewegungen verstehen (1. Schritt der ToM Entwicklung, ToM bei Kindern eigentlich erst ab 4, aber tortzdem mit 2,5 schon besser als Affen)
- Geschichte der Menschenentwicklung in groben Jahreszahlen, Out of Africa Hypothese VOR 65 MIO: Dinosaurier sterben durch Meteroiteneinschlag aus (Atmosphere verändert sich, sie können sich nicht schnell genug anpassen. Neue ökologische Niesche wird frei: Säugetiere verbreiten sich) VOR 8 MIO: Menschenaffen kristallisieren sich heraus saheltrous tchadensis > Ardipethecus ramidus > Austr. anamensis > Austr. afarensis > Homo rudolfensis > Homo habilis > Homo errectus > Homo florensiensis > Homo neanderthalensis > Homo sapiens -> Gehirn wird immer größer, Gang aufrechter, es kommen Dinge wie Jagd, Werkzeuggebraucht etc hinzu. OUT OF AFRICA: Homo sapiens kam aus Afrika und verließ es vor 50.000 Jahren Richtung Asien & Europa. Alle stammen von diesen 150 Individuen ab
- Emotionen: Definition komplexes Muster körperlicher & mentaler Veränderungen (physiologische Erregung, kogn. Prozesse, Gefühle, Reaktion im Verhalten) -> am Beispiel: Freundin wiedertreffen: physiologische Erregung: erhöhter Puls, kogn. Prozesse: Erinnerung an glückliche Zeiten mir ihr, Gefühle: zB Freude, Reaktion im Verhalten: Lächeln, Umarmen, etc
- Emotionen: Theorie von James & Lange Reiz -> Erregung/ Verhalten -> wahrgenommene Erregung, Interpretation des Verhaltens -> Emotion " Wir zittern nicht weil wir Angst haben, sondern wir haben Angst weil wir zittern" -> erfordert also Introspektion
- Emotionen: Cannon-Bard-Theorie Reiz -> Gehirnaktivierung & Verarbeitung -> Emotion Reiz erreicht Kortex & autonomes NS gleichzeitig, löst Emotion also selber aus. Kritisieren J.-L.-T. , weil... Diskonnektion von Eingweiden & ZNS nicht zu Emotionsverlust führt....viscerale Signale bei versch. Emotionen gleich sind....viscerale Erregung nicht immer zu Emotion führt...... Aut. NS zu langsam & unpräzise ist
- Emotionen: 2 Faktoren Theore von Schachter & Singer + Vitaminexperiment 1. Situation muss als emotionalsauslösend gesehen werden, 2. physiologische Aktivierung muss vorliegen, 3. 1. muss als Grund für 2. gesehen werden. VITAMINEXPERIMENT VON S&S: Idee um Theorie zu bestätigen: wenn VP nicht wissen wieso sie erregt sind, kann Art der Erregung manipuliert werden. KG: Kochsalzlsg, EG: Adrenalin gespritzt. EG aufgeteilt in: richtig / falsch / gar nicht über Effekte des Adrenalins aufgeklärt. Dann mit Eingeweihten des VL in einem Raum. Dieses entweder euphorisch oder wütend. Ergebnis: Die, die falsch oder gar nicht informiert wurden, ließen sich von der Emotion des Eingeweihten anstecken -> Vorwand war das Auswirkung von Vitamin auf Sehleistung getestet werden sollte
- Dutton&Aron: Das Brückenexperiment Forscherin interviewte Männer. Eine Gruppe auf stabiler, eine auf wackeliger Brücke. Sollten mehrdeutiges Bild von Frau interpretieren, Geschichte schreiben & Forscherin gab Nummer "um hinterher Infos über das Experiment zu geben" -> Ergebnis: Männer auch wackeliger Brücke interpretierten das Bild sexueller und riefen 4x öfter an. WIESO? Fehlinterpreation der physiologischer Emotion die durch wackelige Brücke hervorgerufen wurde. Also es gibt schon eine Zusammenhang zwischen Interpretation & physiologischer Erregung aber generell weiß man nicht so stringend wie bei S&S vorgeschlagen
- 3 Grundannahmen die untersucht wurden um Schachter & Singers Theorie zu bestätigen 1.) Die Dämpfung der physiologischen Erregung führt zu Emotionsverlust. (Nein: man gibt beruhigende Medis um Erregung zu unterdrücken und beleidigt VP. sie wird trotzdem sauer. Physiologische Erregung führt zwar zur Verstärkung der Emotion, aber ist nicht notwendig dafür) -> WIDERPRICHT S&S 2.) Reinterpretation eines Teils der Erregung auf neutrale Ursache reduziert Emotion. (Nein: zB ich verarhsce jemand und dann: versteckte Kamera, war alles nur spaß. Emotion immer noch teilweise da) -> SCHWÄCHER als bei S&S 3.) Erregungsreste aus Sit. A werden auf Sit. B übertragen -> TRIFFT ZU, spricht eher für S&S
- Eine große Theorie der Emotionen? bis heute nicht gefunden. Lange & Bard komplett geschietert. S&S teilweise. Grund eventuell, dass Emotionen verschieden funktionieren, vielleicht können nicht alle mit der gleichen Theorie erklärt werden.
- Paul Ekman: 7 Basisemotionen , Kulturvergleich, das Foreexoeriment: 7 angeborene Komponente: Freude, Überraschung, Ärger, Furcht, Ekel, Verachtung, Trauer Ekman & Friesen (60er/70er): Emotionen im Kulturvergleich: soll Annahme der angeborenen Basisemotionen bestätigen: VPs aus verschiedenen Ländern sollten einem Foto einer aus 6 Emotionen zuordnen (waren erst 6) . Überall hohe Trefferquote. DAS FOREEXPERIMENT: Problem: gemeinsame gesellschaftliche Einflüsse (TV, Zeitungen,..) -> Ging zu den Fore in Neu-Guinea (hatten kein Kontakt zu Medien). Hörten Geschichte & sollten 3 (bzw Kinder 2) Bilder mit passenden Emotionen aussuchen. Danach sollten sie selber passenden Gesichtsausdruck machen & wurden fotografiert. Diese Bilder Amerikanern gezeigt: erkannten Emotionen
- Emotionen: Dani-Experiment von Heider & Rosch, Studie mit blinden Kindern von I. Eibl-Eibersfeldt DANI-EXPERIMENT: bei Ekman verwechselten Fore manchmal Überraschung & Angst (passiert bei anderen Leuten aber auch). Heider & Rosch konnten aber bei ähnlichem Experiment wie bei Ekman mit Fore Unterscheidung von Angst & Überraschung zeigen (und replizierten ansonsten Ekmans Ergebnisse) EIBL-EIBERSFELDT: Verusch mit blinden Kindern, tw auch ohne Arme. Konnten Emotionen also auch nicht abgucken oder ertasten: haben trotzdem gleiche Ausdrücke -> weitere Belege dafür, dass Emotionen genetisch kodiert sind
- Emotionen: Ekman: Das Beschneidungsexperiment Basisemotionen sind kulturübergreifend, aber durch Kultur beeinflussbar. Japanische & amerikanische Studenten sahen Film von brutaler Beschneidung: Allein oder in Gruppe. Alleine: alle gleiche Emotionen. in Gruppe: Japaner lächelten, Amerikaner zeigten Emotion. Hinterher Interview : Amerikaner zeigten negative Reaktionen, Japaner neutral (auch in Mimik): Kultur gibt "Code" wann man Emotion zeigen darf und wann nicht
- Angst: vererbt & erlernt , Facial Action Coding System , Eigenschaften der Angst Angst an sich angeboren. Regeln wann sie wir stark ist: durch Kultur erlernt. Facial Action Coding System: Typische Mimik: Brauen zusammen, Oberlid & Unterlid nach oben, Mund leicht offen, Lippen angespannt & zurückgezogen -> WIE wir sie zeigen: biologisch, WANN & in WELCHEM MAß: kulturell bedingt (können auch unterdrückt, verstärkt, gefälscht werden) = Schnittstelle zwischen Kultur & Biologie EIGENSCHAFTEN: überreagiert, Schutzfunktion, plastisch (kann mit jedem Stimulus assoziiert werden, kleinste Assoziation reicht aus)
- Same race Effekt Menschen der eigenen Rasse kann man besser auseinanderhalten (Für uns sehen Asiaten alle gleich aus und andersrum)
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- Lachen / Lächeln in vielen Sprachen ähnliche Wörter, wir verstehen oft sehr ähnliche Vorgänge darunter. Affenstudien zeigen allerdings: Lächeln bei Affen eher Zeichen von Unterwürfigkeit -> evolutionär unterschiedliche Wurzeln?? (obwohl sonst viele Emotionen oft ähnlich)
- Soziobiologie: was untersucht sie? Homo sapiens an Schnittstelle von Kultur & Evolution, Untersucht Machnismen die Evolutionsbiologie nicht erklären kann (zB Männchen mit riesigen unpraktischen & für Räuber auffällige Federn)
- Wichtiger Punkt der Soziobiologie: ungleiche Brutinvestition Mann investiert weniger als Frau, obwohl beide gleichen Genvorteil von Nachwuchs haben. Mann hätte zwar mehr Chancen dass Kind überlebt, wenn er bei Frau bleibt, aber er kann in der Zeit auch viel viel mehr Frauen befruchten und so noch größeren Genvorteil haben. -> Folge: Frauen zögern Sex hinaus, damit man auch Investition hat (verlangen Taten wie Dinge bauen, sich in Gefahr bringen durch Tanz etc) Beispiel Seepferde: Frau bildet Eier, gibt sie aber wenn sie befruchtet sind an Mann ab & er zieht Nachwuchs auf. Hier alles umgekert: Weibchen weniger Investition -> Weibchen müssen um Männchen balzen
- Soziobiologische Mechanismen beim Menschen (Partnerwahl etc) Frauen müssen in der Lage sein, Männchen zu erkennen die nötige Ressourcen haben -> ältere Männer besser da mehr Info über Erfolg etc vorhanden. Verlangen höheren Status & IQ als sie selber haben (Bestätigung: in Kamerun haben Frauen meist mehr Macht. Trotzdem suchen sie sich reiche, mächtige Männer) Männer bevorzugen junge Frauen, da noch fruchtbarer
- Soziobiologie: Inzest als autogenetischer Lernmechanismus Inzest evolutionär nicht gut, da hohe Wahrscheinlichkeit für Fehlgeburten etc. Wird dadurch verhindert, dass man anderes Geschlecht nicht anziehend findet, wenn man mit ihm mind. 6 Jahre lang aufgewachsen ist (6 jahres Grenze). Forschung an Ehepaaren die zusammen in einem kibbutz (Siedlung) aufgewachsen sind. Kein einziges stammt aus der gleichen Kvutza (vll etwas wie Kindergarten) Simpua Ehen: Kinder werden als Babys verheiratet & Braut wird als Baby zu Familie des Ehemannes gegeben, wachsen also zusammen auf: Folgen: weniger Nachwuchs aus diesen Ehen, mehr Scheidung, mehr Affären.
- Soziobiologie: Analyse von Verhaltensweisen: 2 Ebenen Proximat: Unmittelbare physiologische / ontogenetische Erklärung, kurzfristige Ursache (WIE? welche externen / internen Faktoren spielen eine Rolle? ...) Ultimat: Evolutionäre zweckmäßige Erklärung, Frage nach kausalen Ursachen & Wirkung (WOZU? welche adaptive Bedeutung / welche Konsequenzen?)
- Soziobiologie: Wieso kümmern sich meinst Weibchen um Kinder? - bei innerer Befruchtung: Weibchen weiß sicher dass sie Mutter ist, Männchen kann sich nicht sicher sein. Anders zB bei Fischen, dort äußere Befruchtung
- Soziobiologie: Spermienkonkurrenz (+ wie erkennt Männchen sein Kind?) Konkurrenz zwischen Männern endet nicht mit Befruchtung: Spermien konkurrieren im Weibchen um Ei. -> Männchen kann Kind nur durch Ähnlichkeit zu sich erkennen, für Babys macht es aber Sinn Mutter mehr zu ähneln (Herkunft zu verschleiern) -> junge Mütter betonen nach Geburt in Anwesenheit des Vaters Ähnlichkeit des kindes mit Vater
- Soziobiologie: Seitensprünge vorteilhaft? Bsp: Schneeamern; können mit Männchen doppelt so viele Kinder aufziehen, wie ohne -> Also klug Vater zu halten & treu zu sein ABER: Seitensprünge gut um Genpool zu durchmischen & zu optimiere ( gut für Fittness): daher sollte Frau Seitensprünge wirklich nur auf fruchtbare Tage begrenzen um nicht erwischt zu werden: weiß aber nicht wann sie fruchtbar ist : sucht sexuelle Kontakte in dieser Zeit aber unbewusst häufiger -> Männer reagieren auf dies Verhalten -> ultimat: erhöhte Spermienkonkurrenz vor Ovulation (eisprung), weniger Risiko erwischt zu werden -> proximat: verändern Auftreten wenn fruchtbar, kleiden sich attraktiber etx. Bersuch mit videointerview mit sexy cad / cool daddy
- Soziobiologie: Schönheit von Gesichtern bei Frauen: durchschnittliche, symmtetrische Gesichter am Schönsten bei Männern: feminine Gesichter attraktiver für feste Beziehung (Attribute "verlässlich" etc) -> bei niedriger Fertilität bevorzugt, männliche Gesichter eher für Seitensprung -> bei hoher Fertilität bevorzugt)
- Soziobiologie: Experiment: Cantu: Sexy Cad VS Cool daddy Frage: zeigen Frauen abhängig von Zyklus spezifisches Verhalte & regaieren Männer darauf? Studentin gaben Urinproben: Hormostatus abgeleitet: Fertilität eingeschätzt. in 2 Gruppen eingeteilt: hoch & niedrig fertil. Videochat mit Frauen: immer der gleiche Mann, tat aber manchmal auf Draufgänger, manchmal auf treuer Beziehungstyp. -> hohe Fertilität: flirtetetn mehr mit sexy cad
- Einheit der Evolution + Begründung oder Widerspruch SELEKTION DER ART / GRUPPE: Es dürfte kein Verhalten geben, dass Gruppe schadet aber Individuum nützt. Gegenargument: Löwen töten Kinder in neuem Harem SELEKTION DES INDIVIDUUM: Es dürfte kein Verhalten geben, dass Individuum schadet, aber Gen nützt. Gegenargument: Tiere warnen Verwandte vor Räuber und bringen sich damit selber in Lebensgefahr SELEKTION DES GENES: Es dürfte kein Verhalten geben, das Genpool schadet. Gibt kein Gegenargument. Beispiel: Redbags- Spinnen in Australien, die sich fressen lassen nur um mehr Eier zu befruchten & dadurch mehr Gene am Leben zu erhalten als sie selber tragen.
- ESS , am Bsp Falke / Taube Verhalten nie genetisch determiniert, aber unterstüzt! ESS nur stabil wenn bei max. Egoismen der Mitglieder keine Gegenstrategie die ESS unterwandern kann (Absprachen wären theoretisch optimal, aber der erste der sich wieder wie Falke benehmen würde hätte risiegen Vorteil & Falke verbreitet sich wieder) Falke VS Taube: Sieg = 50 Pkt. Verletzung = -100Pkt. Zeitverlust = -10 Pkt. -> nur Tauben: Durschnitt: 15 Pkt. Ein Falke in Taubenpopulation würde alles gewinnen. Verbreiten sich schnell bis keine Tauben mehr da : Nur Falken: Durchschnitt: -25 Pkt. Eine Taube in Falkenpopulation: flieht vor jedem Kampf, aber Falken werden auch gleichzeitg weniger, da sie sich brutal bekämpfen: Tauben wieder mehr. rechnerisch würde es sich bei 5 Tauben & 7 Falken eingependelt haben
- Soziobiologisch nicht erklärbare Phänomene: Sinn nach Gerechtigkeit, Bsp Kapuzineräffchen Kapuzineräffchen verzichten / verweigern Mitpspielen (Stein aufheben und dafür Gurke oder Rosine bekommen), wenn andere besser behandelt wurden (weniger für Belohnung machen mussten). Eigentlich unlogisch, weil sich für sie an der Spielbedingung an sich nichts ändert. Sind Menschen & Primaten speziell? soziale Interaktion & Tauschgeschäfte funktionieren bei uns anders, obwohl sonst viele soziobiologische Mechanismen ähnlich ablaufen (zB Partnerwahl) -> Homo sapiens mehr Bereitschaft zu Tauschen, Vertrauen, Gefühl für Gerechtigkeit, auch bei Menschen mit denen wir nicht persönlich verwandt sind! (allerdings alles Kulturabh., in manchen Kulturen misstrauischer als in anderen. Bsp: Walfang) -> Mischung aus genetischen & kulturellen Faktoren: wenn nur genetisch müssten wir es Kindern nicht beibringen & Gen für Kooperation wäre keine Ess & es gäbe nicht so viele kulturelle Unterschiede
- Gefühl für Gerechtgkeit: Institute for Empirical Research in Economics 1.) Das Ultimatumspiel: 2 VP anonym & sehen sich nicht. A macht Vorschlag über Geldaufteilung, B kann ablehnen (beide gehen leer aus) oder annehmen. (Logischerweise müsste B sogar 99:1 annhemen, weil besser 1 Euro als gar nichts. Ist in Realität aber nicht so) 2.) Diktatorspiel: Wie Ultimatumspiel, aber B MUSS Vorschlag von A annehmen. Folgen: Vorschläge werden ungerechter, aber fast nie 99:1 ) 3.) Bestrafungsspiel: Wie 1.) aber es gibt noch Person C die als Beobachter fungiert. Hat auch Summe bekommen. Wenn A ungerechten Vorschlag macht kann C ihn strafen. Eine Strafe kostet C eine selbstgewählte Summe und A das Dreifache dieser Summe. (Logischerweise würde C nie bestrafen, da für ihn nur Verlust. In echt tut es C aber öfter). 4.) Das konditionierte Wohlfahrtsspiel: A & B bekommen 10 Euro. A kann selbst gewählt Summe an B geben, die dann verdoppelt vom VL bei B ankommt. Könnten also durch viel hin und herschieben viel Geld machen. Problem: je höher die Summe desto höher Versuchung für eine Person einfach Spiel abzubrechen und mit der ganzen Summe zu gehen. Oft behält einer irgendwann einen Teil von sich und schiebt nur noch kleinen Teil zum anderen aus Sicherheit (aber auch so könnten beide noch Gewinne machen, nur langsamer). Andere wird misstrauisch und macht das gleiche, irgendwann endet Austausch so. LSG: ein Beobachter der "Ausnutzer" bestrafen kann oder Schaffen von Kooperations/Vertrauensklima Wie funktioniert so etwas in größeren Gruppen? : Reputation / Ruf wichtig. Entstamm aus Zeit wo Menschen in kleinen Gruppen lebten & alle sich kannenten
- 5 Mythen zu Evolution 1.) Evolution = alles wird immer besser 2.) Mensch hat größtes Gehirn 3.) Mensch hat größtes Gehirn im Vgl zur Körpergröße 4.) Mensch hat meiste Neurone im Hirn 5.) Mensch hat die meiste Hirnrinde