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BM3 (Subject) / Weiterentwicklung der ordoliberalen Theorie zum unfassenden Stilgedanken der Soz (Lesson)
- Wer war Alfred Müller-Armack Begründer der Konzeption und des Begriffs der Sozialen Marktwirtschaft Systematische Herleitung seiner Idee in der Theorie langjähriges Engagement für die Umsetzung in die wirtschaftspolitische Praxis Frage der Ausgestaltung in "Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik"
- Welches Prinzip postulierte Müller-Armack als Zielsetzung "Sozialer Marktwirtschaft"? "Das Prinzip der Freiheit auf dem Markte verbunden mit dem des sozialen Ausgleichs"
- Was findet sich in der Theorie der Sozialen Marktwirtschaft wieder? zahlreiche Aspekte aus der ordoliberalen Theorie (funktionierende wettbewerbliche Rahmenordnung) darüber hinaus "umfassender Stilgedanke" konsequente Weiterentwicklung der Stilidee zu einem gesellschaftlichen Leitbild Nähe zu den gestalttheoretischen Ansätzen der Historischen Schule
- Analyse und Kritik von Wirtschaftslenkung und freier, liberaler Marktwirtschaft als Ausgangspunkt zur Entwicklung einer alternativen Konzeption (Frage nach schnellem und erfolgreichen Wiederaufbau nach dem Krieg) System der Wirtschaftslenkung: nicht nur mit wirtschaftlichem Zwang verbunden, sondern auch mit gravierenden Einschränkungen allgemeiner Grundrechte und individueller Freiheit System der freien, liberalen Marktwirtschaft: Vor dem Hintergrund der unbefriedigenden Umstände während der Industrialisierung und des sozialen Elends in breiten Bevölkerungsschichten Kritik im Zusammenhang mit der Weltwirtschaftskrise "fehlende Einbettung der freien, liberalen Marktwirtschaft" in eine "übegreifende Lebensordnung" in der Rückschau ein außerordentlich schwerwiegendes Versäumnis des Liberalismus -> Ideale menschlicher Freiheit und persönlicher Würde sollen in Einklang mit der Wirtschaftsordnung gebraucht werden
- Zur "ersten Phase" der Sozialen Marktwirtschaft: Bekenntnis zur Marktwirtschaft und Versuch einer Neufassung Konzept der Sozialen Marktwirtschaft als "dritter Weg" zum System der freien, liberalen Marktwirtschafts und dem System der Wirtschaftslenkung Wie bei Eucken: Gestaltung des Wettbewerbs als zentrale und wichtige Aufgabe staatlicher Wirtschaftspolitik Marktwirtschaft grundsätzlich als tragendes Gerüst, diese aber als "bewusst gesteuerte, und zwar sozial gesteuerte Marktwirtschaft Marktwirtschaft kann nach Müller-Armack lediglich "zweckmäßiges Organisationsmittel" sein, aber auch nicht mehr
- Zur "ersten Phase" der Sozialen Marktwirtschaft: Erste Folie Bekenntnis zur Marktwirtschaft und Versuch einer Neufassung Konzept der Sozialen Marktwirtschaft als "dritter Weg" zum System der freien, liberalen Marktwirtschafts und dem System der Wirtschaftslenkung Wie bei Eucken: Gestaltung des Wettbewerbs als zentrale und wichtige Aufgabe staatlicher Wirtschaftspolitik Marktwirtschaft grundsätzlich als tragendes Gerüst, diese aber als "bewusst gesteuerte, und zwar sozial gesteuerte Marktwirtschaft Marktwirtschaft kann nach Müller-Armack lediglich "zweckmäßiges Organisationsmittel" sein, aber auch nicht mehr
- Zur zweiten Phase der Sozialen Marktwirtschaft (1. Folie) Soziale Marktwirtschaft als "fortlaufender Prozess", eine dynamische Theorie, die immer wieder einer kritischen Prüfung unterzogen werden muss positive Bilanz nach einem Jahrzehnt "Sozialer MW", breite Akzeptanz in Politik und Gesellschaft (Stichwort Wirtschaftswunder) konzeptionelle Erweiterung durch stärkere Berücksichtigung meta-ökonomischer Aspekte in der zukünftigen Wirtschaftspolitik Verweis auf den Stilgedanken, der als gemeinsame Prägung zu verstehen ist, die alle Gebiete der Wirtschaftspolitik und des sozialen Lebens bestimmt
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