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Pädagpgische Psychologie (Subject) / Unterrichtsforschung und qualität (Lesson)
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- Unterricht, Definition langfristig organisierte Abfolge von Lehr- und Lernsituationen von ausgebildeten Lehrpersonen absichtsvoll geplant und initiiert dienen dem Aufbau von Wissen sowie dem Erwerb von Feritgkeiten und Fähigkeiten in bestimmten dafür vorhergesehenen Instiutionen unter regelhaften Bedingungen
- Paradigmen der Lehr-Lern-Forschung Suche nach dem guten Lehrer (Lehrerpersönlichkeit)_ Was sind Resultate guten Unterrichts?, Mit welchen Mitteln werden diese Resultate erreicht? --> Produkt-Forschung Fokus auf Handeln und Interaktionen im Unterricht (Prozess-Produkt-Forschung) Einbezug von Lernkontext und individuellen Merkmalen der Lernenden sowie deren Interaktion
- Instruktional Design Modelle sind didaktische Modelle aus dem angoamerikanischen Raum: Fokus auf konkrete Lehr- und Lernprozesse, vergleichsweise mehr Wirksamkeitskontrolle, entwickelte Ansätze korrespondieren sehr eng mit lerntheoretischen Annahmen konstruktivistische Ansätze behavioristisch orientiere ID Modelle kognitionspsychologisch fundierte ID Modelle
- Carroll (Lernerfolg), behavioristisch orientiertes ID Modell aktive Lernzeit/benötigte Lernzeit 1.Lernvoraussetzungen (aufgabenspezifische Begabungen und allgemeine kognitive Fähigkeiten) 2- Qualität und implizite Anfprderungen des Unterrichts --> Fähigkeit, dem Unterricht zu folgen --> benötigte Lernzeit guter Unterricht nach Caroll: Klarheit der Begriffe, Erklärungen, Anforderungen, vernünftige Anordnung der Inhalte, Ausmaß an Wiederholungen und Anwendungen, Rückmeldung und Verstärkungen
- kognitionspsychologisch fundierte ID MOdelle Ausubel: advance organizer, vom Allgemeinen zum Sepziellen (deduktiv), integrative Aussöhnung (Herausstellen von Beziehungen zwischen Lerninhalten), sequentielle Organisation, Verfestigung = darbietende VErfahren Bruner: Konfrontation des Lernenden zunächst mit Einzelfällen -> Konstrukteure eigenenn Wissens (Lehrer als Moderator) = entdeckenlassende Verfahren
- konstruktivistische Ansätze: typischerweise Lernumgebungen mit komplexen, authentischen Problemen, nicht transmissiv --> anchored instruction --> cognitive apprenticeship: modelling, coaching, schaffolding (minimale didaktische Hilfe), fading, articulation, cooperation, reflection
- Merkmale guten Unterrichts Strukturiertheit, inhaltliche Klarheit und Kohärenz, Übungen, untersützendes Unterrichtsklima, kognitive Aktivierung, feedback,
- Strukturiertheit (didaktisch, auf Verhaltensebene, kognitionspsychologisch) 1. klare, erkennbare Gliederung des Unterrichts in einzelne Phasen --> Setzen angemessener Anforderungen 2. Konsistenz von Regeln, Erwartungen und Grenzen führen zu Disziplin in der Klasse --> Förderung echter Lernzeit 3. Maßnahmen, die Verbindungen zwischen Vorwissen und neuen Wissenselementen herstellen, z.B. advance organizer --> Lenkung von Aufmerksamkeit auf relevante Aspekte des Unterrichts, Erleichertung des Überblicks über Unterrichtsgegenstand, Angebot gedanklicher Verankerungsmöglichkeiten mit Vorwissen
- Strukturiertheit (didaktisch, auf Verhaltensebene, kognitionspsychologisch) 1. klare, erkennbare Gliederung des Unterrichts in einzelne Phasen --> Setzen angemessener Anforderungen 2. Konsistenz von Regeln, Erwartungen und Grenzen führen zu Disziplin in der Klasse --> Förderung echter Lernzeit, zudem: Selbstkonzept, Autonomie & Kompetenz, Interessenentwicklung (vermittelt über erlebte Herausforderung), Engagement 3. Maßnahmen, die Verbindungen zwischen Vorwissen und neuen Wissenselementen herstellen, z.B. advance organizer --> Lenkung von Aufmerksamkeit auf relevante Aspekte des Unterrichts, Erleichertung des Überblicks über Unterrichtsgegenstand, Angebot gedanklicher Verankerungsmöglichkeiten mit Vorwissen
- inhaltliche Klarheit und Kohärenz = sprachliche Prägnanz, fachliche Richtigkeit, inhaltliche Kohärenz im Unterricht kognitive Zielvariablen: obwohl Kategorie sehr breit und Methoden der Überprüfung unterschiedlich: konsistent positive Effekte auf Lernen, Wirkweise: Reduktion der Arbeitsgedächtnisbelastung durch Konzentration auf wesentliche Inhalte affektiv-motivational: höhere Zufriedenheit, höhere Intrinsische Motivation
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- feedback (auch strategische Hilfen) kognitiv: einfach (ja/nein) ohne Effekt, elaboriert (komplex, negativ bei einfachen Aufgaben oder geringerem Vorwissen, sofortiges Vorwissen ist günstiger
- Übungen = Speicherung + Festigung von Wissen Entlastung des AG, verteilt besser als massiert, overlearning: weder mittel- noch langfristig Effekte nachweisbar
- kognitive Aktivierung- Mediationsmodell fachdidaktisches Wissen (bassierend auf profunder Fachkenntnis) --> Maßnahmen der kognitiven Aktivierung un der individuellen Lernunterstüzung = Lernerfolg = Vielzahl der Studien, die diesen Nachweis bringen, aus mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern, Ausnahme (PERLE = Erstleseunterricht)
- untersützendes Unterrichtsklima: Konzept nicht einheitlich erfasst (wertschätzendes Klima, angemessenes Unterrichtstempo, Geduld und Verständnis) kognitive Zielvariablen: keine direkten Effekte, sondern eher unheitlich vermittelt über affektiv motvationale Zielvariablen: Erleben stärkerer EIngebundenheit Engagement und Anstrenungsbereitschaft Selbstkonzept Selbstwirksamkeit
- Bildungstheoretische Didaktik Grundannahme: nicht jeder Inhalt ist es Wert, gelehrt zu werden Ziel: Handreichung zur Auswahl der Lerninhalte
- Berliner DIdaktik 4 Entscheidungsfelder: Ziele, Inhalte, Medien, Unterrichtsverfahren 2 Bedingungsfelder: anthropogene und soziokulturelle Lernvoraussetzungen der Lernenden
- kognitionspsychologische Didaktik (Aebli) Fokus: Lern und Verstehendsporzesse der Lernenden Suche nach: allgemeingültige Strukturmerkmale der Operations- und Begriffsbildung konstruktivistische Grundannahme_ Lernenden müssen ihr Wissen selbst ausbilden besonders günstig hierfür: Auseinandersetzung mit Problemen Schritte, die im Unterricht durchlaufen werden sollen: 1 problemlösendes Aufbauen, Durcharbeiten (z.B. Begriff auf verschiedene Weise erklärten, Üben, Anwenden