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Arbeitswissenschaften/Ergonomie (Subject) / Lärm (Lesson)

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  • An welchen Arbeitsplätzen besteht epidemiologisch gesichertes Risiko für Entstehung einer Lärmschwerhörigkeit (Aufenthalt täglich 8 Stunden)? Bei > 85 dB
  • Auswirkungen von Schalldruckpegeln zwischen 60 und 80dB Menschliche Leistungsfähigkeit ⇒ Sinkende Konzentration, Schlafstörungen, häufige Fehler, psychisch gereizt Körper- und Organfunktionen ⇒Steigender Blutdruck, steigender Adrenalinspiegel, Kopfschmerzen Extraaurale Lärmwirkung
  • Bedeutende anatomische Strukturen bei Eintritt von Schallwellen ins Ohr Ohrmuschel Gehörgang Trommelfell Gehörknöchelchen (Hammer, Amboss, Steigbügel) → mech. Schallverstärkung um das 20-fache Ovales Fenster Flüssigkeit in der Gehörschnecke Cortiorgan Äußere Haarzellen Innere Haarzellen → Transduktion: mechanische werden in elektrische Impulse umgewandelt Gehörnerv Gehörrinde zum Gehirn
  • Berechnung zulässiger Schalleinwirkzeit Durchschnitt dB von Messplatz 1 & 2 plus 3dB Durchschnitt dB von Messplatz 3 & 4 plus 3dB Durchschnitt dieser Ergebnisse plus 3dB = Zulässige Einwirkzeit nach Skala Bei jeder Verdopplung der Schallquellen entsteht Erhöhung des Schallpegels von +3dB → Wert wurde anhand logarithmischer Berechnungen ermittelt
  • Lärmschutzmaßnahmen laut Rangfolge des ASG Gefahr an der Quelle beheben ⇒ Leisere Maschinen, technologisches Prinzip ändern Technische Maßnahmen ⇒ Raumdämmung, Schalldämmung Organisatorische Maßnahmen ⇒ Expositionszeit dem Schall ggü verringern = Lärmpausen einlegen Persönliche Schutzausrüstung ⇒ Gehörschutz tragen, Lärmschutzanzüge
  • Lärmschwerhörigkeit Eine durch langjährige Lärmbelastung eingetretene Schwerhörigkeit Schallempfindungsschwerhörigkeit Innenohrschwerhörigkeit
  • MA mit Schallleitungsschwerhörigkeit und Risiko der Haarzellenschädigung im Innenohr durch Arbeitsplatz in der Produktion Kein Risiko Für Schallverstärkung benötigte Bereiche defekt Schall nur geringfügig verstärkt weitergeleitet Schall weniger schädigend als für MA ohne Schallleitungsschwerhörigkeit
  • Schallleitungsschwerhörigkeit Defekt im Mittelohr oder Gehörgang Ausgelöst durch Knalltrauma, Ablagerung und Talg Kann auch geringfügig durch Ohrenschmalz entstehen Keine Folge von Arbeit in Produktion
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