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General Management (Subject) / 7-9 (Lesson)

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  • Risikobegriff 4 Risikosituation: zukünftiges Eintreten von Ereignissen nicht sicher bekannt Möglichkeit der negativen Zielverfehlung Traditionelles Risikomanagament: reines Risiko, Einzelrisiko Strategisches Risikomanagement: spekulatives Risiko, Gesamtrisiko
  • Prozess des Risikomanagements 3,2,2,2 1. Erkennung    - Identifikation der Risikosituationen    - spezialisiertes, heterogenes Risikoteam    - Instrumente: Experten, Dokumentenanalyse, Marktanalyse, Organisationsanalyse,      Mitarbeiterbefragung 2. Risikoanalyse    - Ursachenforschung (Ursache nicht unbedingt Auslöser)    - Ursachen idR strukturell bedingt 3. Risikobewertung    - Ermittlung der wirtschaftlichen Folgen/Schadensausmaß    - Eintrittswahrscheinlichkeit/Schadenshäufigkeit 4. Maßnahmen    - ursachenbezogene Schadensverhütung: Risikovermeidung, Risikoverminderung    - wirkungsbezogene Schadensüberwindung: Abwälzung auf Dritte, Teilung/Streuung,      Ausgleich, Kompensation, Versicherung, Tragung
  • Organisation Risikomanagement 2x3 Integrationslösung:    - hohe Sachkompetenz        - Nähe zu konkreten Problemlagen    - Betroffene = Entscheider Separationslösung:    - einfachere Koordination        - Nähe zum Topmanagement    - wie Stabstelle
  • Krisenmerkmale 4 Existenzbedrohung (bswp. Zahlungsunfähigkeit) hoher Entscheidungsdruck plötzlicher Situationswechsel unkalkulierbare Zukunftsentwicklung
  • Ursachen von Unternehmenskrisen 2,3 Exogen:    - Unternehmensumwelt: Konjunkturschwankungen, Hyperinflation, politische Verbote    - Forschung: theoretisch fundierte Erklärungen für Zusammenhänge oft schwierig Endogen:    - konstitutive Unternehmensmerkmale: Branche, Rechtsform, Alter, Führungspersonen    - quantitative Krisenmerkmale: Eigenkapitalausstattung, Personalkosten, Bürokratie    - qualitative Krisenmerkmale: fehlbesetzte Führungspersonen, Fehler im      Produktprogramm, zu schnelles/langsames Wachstum
  • Krisen + entsprechendes Krisenmanagement 2,2,4,3 1. Potentielle Unternehmenskrise    - Krisensymptome vorhanden    - antizipiatives KM: Vorwegnahme möglicher Krisenverläufe 2. Latente Unternehmenskrise    - Krise verdeckt vorhanden, aber nicht als akut wahrgenommen    - präventives KM: strategische und operative Maßnahmen 3. Akut beherrschbare Unternehmenskrise    - Existenzbedrohung    - Bewältigung anstatt Identifikation    - Erhöhung des Zeit- und Entscheidungsdrucks    - reaktives KM:       - Autonomiestrategie (unabhängige Bewältigung, z.B. Personalreduktion,        Konsolidierung, Änderung Produktpolitik)      - Kooperationsstrategie (Beteiligung anderer UN, z.B. Fusion, JV, Allianz) 4. Akut nicht beherrschbare Unternehmenskrise    - zuvor ergriffene KM-Maßnahmen schlagen fehl    - Bewältigungspotenzial des UN genügt nicht    - liquidatives KM: freiwillig (Verkauf, Auflösung), unfreiwillig (Konkurs), Insolvenz       (langfristige Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung)
  • Wahrnehmung von Krisensituationen 1,3,1 Erlebter Krisendruck / Subjektive Wahrnehmung abhängig von: empfundene Verlusthöhe (Abweichung Ist und Sollwerte) Verlustwahrscheinlichkeit Zeitdruck -> Paradoxon von "noch nicht - nicht mehr"
  • Merger 3 Verschmelzung, Vereinigung, Zusammenschluss, Fusion von UN mindestens ein UN verliert rechtliche Selbstständigkeit 2 Wege: Neubildung oder Aufnahme
  • Acquisition 3 jede Form der Beteiligung eines UN an einem anderen asymmetrische Interaktionsbeziehung, aber nicht Verlust der rechtlichen Selbstständigkeit
  • M&A - Managementprobleme 4,2,1,4 Bewertung Übernahmekandidat:    - klassisch: objektiver Wert    - funktionenorientiert: subjektiver Nutzwert für Kaufinteressenten    - schwierige Abschätzung der Synergieeffekte    - Vorsicht vor versteckten Nebenkosten Finanzierung:    - Eigenfinanzierung: Gewinnthesaurierung, Verflüssigung von Aktiva,      Kapitalerhöhung     - Fremdfinanzierung: traditionell oder innovativ Organisation/Eingliederung:    - Zeithorizont, Einflussgrößen, Planung Personalmanagement:    - Beteiligung Arbeitnehmer    - Personalbedarf    - Entgeltsystem    - Personalentwicklung
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  • Instrumente des Qualitätsmanagements 4 Qualitätszirkel: AN-Gruppen, die Qualitätsprobleme, Ursachen und Lösungen erörtern Qualitätsaudit: interne oder externe Revision mit dem Ziel einer Qualitätszertifizierung, bspw. ISO Pareto-Analyse: Rangierung der Probleme nach Wichtigkeit, abgeleitet aus Fehlerart, Häufigkeit, Fehlerkosten Six Sigma-Programm: Komplex von Maßnahmen (strategisches Ziel, Anreize, Weiterbildung MA, Aufgabenzuweisung)
  • Spannungsfeld Qualitätsmanagement 3 Qualität Kostensenkung Wettbewerbsfähigkeit des UN
  • Spannungsverhältnis Ökologiemanagement 3 ökonomische Interessen ökologische Erfordernisse gesellschaftliche Grundwerte
  • Verhältnis Ökonomie und Ökologie 2 herkömmlich: Umweltschutz als Aufwand ohne Ertrag modern: Umweltschutz als Erfolgsfaktor
  • Risiken durch Vernachlässigung ökologischer Aspekte 4 Fehlentscheidungen wegen nicht antizipierter Ressourcenknappheit weniger Handlungsspielräume aufgrund staatlicher Auflagen, die nicht rechtzeitig erfüllt wurden Image- und Akzeptanzverluste Kosten für Umweltdelikte
  • Chancen durch Berücksichtigung ökologischer Aspekte 4 Erschließung neuer Märkte durch Produkt- oder Prozessinnovationen neue Finanzierungsmöglichkeiten (Ethikfonds, Gemeinschaftsbank, Ethikbank) Signalwirkung bei Konsumenten Senkung von Ausfall- und Krankheitskosten
  • Methoden des Ökologie-Managaments 3 Ökologieorientierte Informationssysteme (Umweltkennzahlen, Zustand UN) Öko-Bilanzierung (Wert eines Produktes / Ressourcenaufwand für Herstellung, Nutzung, Entsorgung Ökologieorientierte Audits (Zertifizierung Öko-Betrieb, Öko-Tex Standard 100)
  • Unterscheidungsdimensionen M&A 4x2 verbunden:- horizontal: selbe Branche, gleiche Produktionsstufe- vertikal: aufeinanderfolgende Wertschöpfungsstufen nicht verbunden/konglomerat: keine leistungswirtschaftliche Verbindung Mehrheitsbeteiligung: Acquisiteur übernimmt mehr als 50% des Eigenkapitalanteiles des ZielUN Minderheitsbeteiligung Portfolioinvestition: Investion zum Zwecke der Kapitalanlage Direktinvestition: Kapitaleinsatz mit produktiver Absicht freundliche Übernahme: Management des ZielUN einverstanden feindliche Übernahme
  • Übernahmeinstrumente M&A 4 greenmailing: extrem feindliche Übernahme; Aufkauf von Aktien, Androhung destruktive Übernahme, teurerer Rückkauf asset stripping: Aufkauf ertragsschwacher, aber substanzstarker UN -> Ausschlachten MBO Management-Buyout: Manager erwerben (Teile des) UNESOP: andere Belegschaftsmitglieder tender offer: öffentliche Übernahmeofferte, UN bietet ZielUN an, deren Aktien in bestimmtem Zeitraum zu kaufen, Preis über Börsennotierung
  • Bedeutungszunahme M&A 4 Effizienztheorie: rationale Erwägungen -> finazielle, operative, führungsbezogene Synergien Monopoltheorie: Erreichen monopolartiger Marktmacht Raidertreorie: greenmailing, asset striping -> Wohlfahrtstransfer vom Ziel UN zum Acquisiteur Wellentheorie: zyklenartiger Bedeutungsauf- und -abschwung -> Modeeffekte
  • M&A - Managementprobleme: Unternehmenskultur 4 Integration: Kompromiss Separation: Bewahren beider Kulturen, nur minimaler Austausch Assimilation: ZielUN gibt eigene auf, und passt sich Kultur des Akquisiteurs an Dekulturation: ZielUN verändert eigene Kultur ohne sich anzupassen
  • M&A Abwehrstrategien - Zustimmung Hauptversammlung 4 Höchststimmrechte: Stimmrecht einzelner Aktionäre auf 5-10% begrenzt Staffelung der Amtszeiten des Aufsichtrates: feindliche Käufer können nicht sofort Leitungsorgan des ZielUN austauschen Kapitalerhöhung ohne Bezugsrecht: große Menge neuer Aktien wird bei befreundeten Investoren untergebracht Crown-Jewel-Strategie: besonders attraktive Vermögensbestandteile werden kurzfristig an befreundetes UN verkauft, verpfändet
  • M&A Abwehrstrategien - im Ermessen des Top-Managements 4 Erwerb eigener Aktien Wechselseitige Beteiligungen: mit befreundeten UN Pac-Man-Abwehr: Erwerb von feindlichen Aktien White Knight: bei unvermeidlicher Übernahme wird besser gesonnener Käufer gesucht
  • Risikodimensionen 4 Einzelrisiko: konkrete Entscheidungssituation (Produkteinführung) Gesamtrisiko: Summe und Interdependenzen der Einzelrisiken (Risikoausgleich) reines Risiko: Schaden wahrscheinlich, aber kein Gewinn spekulatives Risiko: Schadensgefahr, aber auch Gewinnaussicht