Internationale Politische Ökonomie (Subject) / Klassik (Lesson)
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spätes 18. und 19. Jh
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- Prinzipien der Klassik Wohl des Individuums hat Vorrang vor dem Gemeinwohl Summe der Einzelinteressen generierung das Gemeinwohl Markt is Regulierungsinstanz (unsichtbare Hand) Wohlstand der Nationen durch Selbsregulation der Wirtschaft und freie Konkurrenz homo oeconimicus (zweckrational) vollkommene Konkurrenz auf Märkten umfassende Marktkenntnis Innerstaatl. Mobilität von Kapital und Arbeit ist unbegrenzt (Angleichung von Profitrate und Löhnen) Internationale Mobilität ist begrenzt Arbeit statt Physiokratie ist Wertschaffend Kapitaleinsatz ist vergegenständlichte Arbeit Güteraustauschrelationen ist durch inkorporierte Arbeit bestimmt relative Preise hängen von der Arbeitsproduktivität ab Arbeitsproduktivität hängt von natürlichen Standortbedingungen, Kapitaleinsatz und Arbeitsteilung ab Nachtwächterstaat (nur politischer Rahmen)
- Grundlagen des Ricardo-Theorems 2 Länder/2 Güter Messung in Arbeitstungden pro Einheit unterschiedl. Produktivität unterschiedl. Binnen und Außenmobilität Wohlstand durch Arbeitsteilung
- Nationale Konsequenzen des Ricardo-Theorems Profitrate steigt bei sinkendem Lohn Löhne können nur sinken wenn Nahrung und Bedarfsakrtikel ebenfalls verbilligt werden Preise fallen durch Subvention oder Billigimport Merkantilismus verhindert Billigimport politische Maßnahme notwendig Liberale (Unternehmer) gegen Konservative (Großgrundbesitzer)
- Internationale Konsequenzen des Ricardo-Theorems Differenzierung zw. künstlichen und natürlichen Standortvorteilen Faktormobilität eingeschränkt und somit keine Angleichung nationale Produktionskonzentration auf vorteilhafteste Güter Profit aller durch internationale Arbeitsteilung Freihandel ermöglicht Austausch Ungleichgewichte in der Handelsbilanz werden durch Edelmetalle ausgeglichen Freihandel muss ÜBERALL gelten Maßnahmen: Verträge oder Gewalt Kolonien unnötig
- Grundlagen der Theorie der Grundrente (Ricardos Verteilungs-, Renten- und Wachstumstheorie) Faktoren: Boden, Arbeit, Kapital Ertrag: Rente, Lohn, Profit Rente Bodenertrag (abhängig von Bodengüte) Grenzböden werfen keine Rente ab Lohn Subsitenzkosten (gewohnheitsmäßig) Profit = Ertrag - Lohn - Rente Investitionen Profit wächst die Bevölkerung müssen mehr Grenzböden bebaut werden Agrarpreise orientieren sich am schlechtesten Boden Agrarpreise steigen (Rentenerhöhung auf besseren Böden) Subsitenzkostensteigerung Lohnsteigerung Profitabnahme Investitionsrückgang sinkendes Wirtschaftswachstum Freihandel der Agrargüter löst Dilemma (Lohnsenkung, Aufgabe der Grenzböden, Profit, Investitionen) Protektionismus vs. Freihandel (Rente vs. Profit) Löhne neutral, da Preise und Löhne korrelieren Rentenbezieher (Großgrundbesitzer) vs. Freihändler Parlamentarische Gewicht entscheidet
