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Politische Soziologie (Subject) / 4 und 5 (Lesson)

lektion 4 und 5

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  • Definition Macht Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleich-viel worauf diese Chance beruht.“ Weber
  • Definition Herrschaft „Herrschaft soll heißen die Chance, für einen Befehl bestimmten In-halts bei angebbaren Personen Gehorsam zu finden“
  • Macht und Herrschaft im Vergleich bzw. gegenübergestellt Macht und Herrschaft als ubiquitäre (überall verbreitet) Phänomene menschlicher Gesellschaften Macht und Herrschaft als hochgradig kontroverse Begriffe Macht und Herrschaft bezeichnen ein soziales Verhältnis Macht und Herrschaft sind relationale (stehen miteinander in Bezug) und nicht attributionale Phänomene Macht und Herrschaft haben einen Prozess- und Figurationscharakter
  • Arten von Macht A _ I_D_A Autoritative Macht: Machtausübungen auf Basis von Autorität, beruht auf Maßstabs- und Anerkennungsbedürftigkeit der Menschen Instrumentelle Macht: zielt darauf ab Verhalten anderer durch Drohungen oder Versprechungen zu steuern/ Verfügung über Ängste und Hoffnungen anderer Menschen Durchsetzungsmacht Aktionsmacht (verletzende Macht): Fähigkeit des Menschen Irganismen oder anderen menschen Schaden zuzufügen
  • Machtbildung durch... Privilegien: Vorrechte (z.B. dass man aufgrund bestimmter Privilegien nicht in Schlange anstehen muss, oder bestimmte Vorteile die Einheimische gegenüber Ausländern genießen) Solidarität: versuchen andere mit ins Boot zu holen, andere „Reiche“ die man dann davon überzeugt gewisse Privilegien gegenüber anderen zu haben. Bsp: Popitz Sonnenliege mit Handtuch besetzten und andere dazu animieren wenn man weg ist die Liege mit zu verteidigen also  ihr Privileg aufrehctzherhalte  Organisationen/Institutionen: zB universität hier muss man sich an regeln halten, hat sich bereits verfestigt und Studenten kommen nur immer neu dazu  Soziale Schließung: wir bilden Gruppen mit Ausschlusskriterien zB wenn bei Biertrinken gehen wo Männer Frauen ausschließen. Führt ebenfalls zu Machtbildung und manifestation
  • Wie kann ich Macht ausüben? ·      Autorität: wenn jdn autorität besitzt und man dem glaubt ·      Kontrolle: ob wirklich Eintritt was man von jemandem will das dann auch eintritt (zB bei toilettenputzer die name und uhrzeit immer eintragen müssen oder in uni abstracts hochladen) ·      Zwangsmittel: zB etwas gewaltsam erzwingen (staatliches gewaltmonopol (ist ljedoch legitimiert. Zb wenn man auf demonstration ist weiß man dass polizei kommen könnte und die dich dann mit träengas vm platz verschleusen könnten ·      Gewalt = universalsprache, Gewalt wird überall auf der Welt verstanden und führt meistens zu Erfolg. Waffe mitführen ist Machtausübung
  • welche Mittel kann ich für die Machtausübung nutzen? Kapital (Geld, nach Bourdieu die Kapitalsorten) Organisation (Mittel zum Zweck) Sanktionsgewalt (wenn Prof sagt VL beginnt um 8 und wenn man nicht da ist bekommt man kein schein oder bei rot über ampel fahren bringt strafen mit sich) Information (ausspähung NSA, wenn man Strategien schon vorher weiß kann man diesen Begegnen)
  • zwei Wirkungsmechanismen von macht Sanktionen: drohen einem idR Kompensation: leckerli wenn man etwas bestimmtes tut
  • die drei Dimensionen der Macht Erste Dimension: Durchsetzung des eigenen Willens gegen Widerstand Zweite Dimension: Non-Decisions ( mache das besser nicht zum Thema, halte gewisse Dinge verborgen, bestimmte Entscheidungen nicht vorher überlegen sondern einfach machen wie zB in der polutik wo gewisse Themen einfach in der DIkussion ausgelassen und im stillen mehr oder wneiger umgesetzt werden um Widerstand aus dem Weg zu gehen) Dritte Dimension: Kontrolle des organisatorischen Umfeldes (wenn man im vorneherein abklärt, dass das Umfeld wohlbesonnen friedlich auf die eigene Seite umstellen um sicherzustellen dass es keine Gegenwehr gibt)
  • Was ist Herrschaft? Ein Spezialfall von Macht, es ergibt sich daraus
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  • Wodurch wird Herrschaft gebildet?     - Entpersonalisierung (ist nicht an eine bestimmte Person gebunden)     - Formalisierung (geregelt)     - Integration (es ist nicht individuelle, es muss unterschiedliches zusammengefügt werden um Herrschaft zu erlangen)
  • 3 Typen legitimer Herrschaft nach Weber 1.     Traditionale Herrschaft (Die immer schon funktioniert hat zB in Saudiarabien wo die die Herrschaft im Herrschaftshaus weitergegebe wird oder in Julturen wo Frauen den Männern unterdrückt sind) 2.     Charismatische Herrschaft (wirkt aufgrund Charismus, kann am schnellsten der drei Herrschaftsformen vorliegen, zB Hitzler oder Barak Obama) 3.     Legale Herrschaft (die auf Recht und Regeln beruht und demokratisch gefestigt ist. Gute, gerechte Herrschaft!)
  • der Weg von Macht zu Herrschaft in 5 Schritten Sporadische Macht (Machtausübung im Einzelfall) Normierende Macht (Durchsetzung von Verhaltensregelmäßigkeiten und Fügsamkeit) Positionalisierung von Macht in Richtung Herrschaft (Verdichtung normierender Machtfunktionen zu überpersönlichen Machtstellungen) Entstehung von Positionsgefügen der Herrschaft (Hausbildung von Herrschaftsapparaten) Staatliche Herrschaft (als Veralltäglichung zentrierter Herrschaft)
  • Resümee wandel Machtverhältnisse Stellenwert von Herrschaft und die Legitimierug haben sich verändert
  • was ist Ungleichheit für ein Phänomen und wieso? Ungleichheit ist ein SOZIALES, kein (!) natürliches, weil..: Ungleichheit produziert soziale Klassen, soziale Klassen reproduzieren Ungleichheit (weil bessergestellte ihre Situation auch legitimieren wollen)
  • wodurch erfolgt die Reproduktion (Aufrechterhaltung) von Herrschaft? durch soziale Kämpfe oder Distinktion (bewusste Abgränzung)
  • Wo liegt Ungleichheit vor? da wo es ungleiche Macht- und Interaktionsmöglichkeiten gibt
  • wieso ist es nötig bei der Betrachtung von Ungleichheit auch politische aspete zu benötigen zu betrachten? um Macht- und Herrschaftsdimensionen einzubringen weil sich Ungleichheit nicht in Strukturen erschöpft weil hinter ungleichen Verteilungs- und Beziehungs-strukturen kollektive Akteure stehen und identifiziert werden müssen weil die Gesellschaft von konfligierenden Interessen durchzogen ist Politische Soziologie der sozialen Ungleichheit heißt, die politischen Rahmenbedingungen in die Ungleichheitsanalyse hinein zu holen
  • wie funktioniert Herrschaft? Reproduktion grundlegender Auslese-, Vorrang- und Herrschaftsprinzipien der begünstigten Gruppen Staat und Recht (sichern die grundlegenden ökonomischen, sozialen und ideologischen Herrschaftsbeziehungen) Ideologische Dispositionen und Hegemonie (Überlegenheit) Legitimationsmechanismen und/oder Zwang Naturalisierung sozialer Ungleichheit (dass manche einfach Faul veranlagt sind) Repräsentationsmuster sozialer Macht (wer richtet welche teure feier aus) Repräsentationen sozialer Ungleichheiten (mittels Gesellschaftsbildern, Kategorien und Klassifikationen, Statistiken, öffentlicher Berichte, etc.) beinhalten Stellungnahmen darüber, wie Ungleichheitsverhältnisse zu bewerten sind Verweis auf Common Sense (alles was unhinterfragt auf Akzeptanz stößt), Evidenz, Tradition oder Konsens zur Herstellung unhinterfragter Akzeptanz
  • zwei Typen der Staatlichkeit im Vergleich Rechtsstaaatliche Demokratien: Platz der Herrschaft ist hier im Grunde leer Elitenwandel und Elitenzirkulation Begrenzte soziale Ungleichheit Aufstiegsmöglichkeiten und soziale Mobilität Auf gleichheit basierende universalistische Gerechtigkeitsprinzipien sozialer Ausgleich geringe Konfliktivität Fragile oder autoritäte Staaten verfestigte Machtverhältnisse große soziale Unterschiede Geringe Partizipationsmöglichkeiten der Bürger Fehlende oder lediglich partikularistische Gerechtigkeitsprinzipien Verletzung der Gleichheitsgrundsätze Hohe Konfliktivität
  • woran kann man soziale Ungleichheit erkennen? Theoretische Hinweise: Entwicklungs- und Dependenztheorien, Theorie sozialer Deprivation Desintegrationstheorie Empirische Hinweise: Sozialer Protest und Widerstand allgegenwärtige Phänomene auf nationaler und internationaler Ebene Korrelation von Ungleichheit und Gewalt Berichte internationaler Organisationen
  • Wie erwachsen aus sozialer Ungleichheit Konflikte? soziale Ungleichheit führt nicht per se zu Konlifkten! Zentral ist die darin eingelagerte Frage NACH GERECHTIGKEIT!
  • Also was führt nun zu Konflikten wenn es nicht die soziale Ungleichheit ist? Grundlegende Strukturbedingungen (soziale Ungleichheit, autoritäre Staaten, abträgliche Umweltbedingungen) Handlungsbedingungen (Ungerechtigkeitsempfinden, Organisierbarkeit von Interessen, plausible Kausalitätskonstruktionen) Konditionierende Variablen (Stärke des Gegners und seiner Ressourcen, Legitimität von Gewalt, Vorhandensein von Unterstützergruppen) Auslöser (Provokationen, beliebige Ereignisse die die Möglichkeit für Rache schaffen) Katalysatoren (Interne Faktoren: Kräfteverhältnisse, Externe F.: Interventionen, Missionen, Hilfslieferungen, Andere Faktoren: Taktiken, materielle und kulturelle Faktoren)
  • wozu dienen Herrschaftsordnungen? Herrschaftsordnung dienen.. der Absicherung und Legitimierung von Ungleichheit und müssen kritisch auf Gerechtigskeitsaspekte hin überprüft werden
  • wie wird Herrschaft Reproduziert? Die Reproduktion von Herrschaft ist ein aktiver Prozess, der komplexe Vooraussetzungen besitzt
  • wieso ist Herrschaf mit sozialen Auseinandersetzungen und Konflikten verbunden? mit sozialen Auseinandersetzungen und Konflikten, ...da die Unterworfenen nicht wollen dass die Herrschaftausübung zu sehr ausartet und die Herrschenden ihre Herrschaft aufrechterhalten wollen
  • Was ist für den Zusammenhang von Herrschaft, Ungleichheit und Konflikt zentral? Legitimität und Gerechtigkeit