Persönlichkeitsstörungen (Subject) / Borderline-Typus F60.31 (Lesson)

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Diagnose Wie entsteht eine Borderline-Störung Abgrenzung zu Narzistischer PS Abgrenzung zu Histrionischer PS

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  • Diagnose der Borderline-Störung Kriterien für emotional instabile PS und zusätzlich mind. 3 der Merkmale: Störungen u. Unsicherheiten bezüglich des Selbstbildes, der Ziele und "inneren Präferenzen" incl. sexueller Neigungen, sich in intensive aber instabile Beziehungen einzulassen Übertriebene Bemühungen, das Verlassenwerden zu vermeiden Wiederholt Drohungen u. Handlungen mit Selbstbeschädigung Anhaltendes Gefühl der Leere
  • Wie entsteht eine Borderline-Störung nach Kernberg Im 1. Lebensjahr gibt es noch keine klare Unterscheidung zwischen dem eigenen Selbst und der Umwelt. Bei Störungen kann das im Erwachsenenalter so bleiben und Psychosen entwickelt werden. Bei einer Neurose ist die Abgrenzung zur Umwelt angemessen entwickelt, und die Störung beruht auf einem Konflikt innerhalb der Person. Bei Der Borderline-Störung hat diese Abgrenzung nur unzureichend stattgefunden. Daher eine "Gradwanderung" zwischen Psychose (sie ist nicht so schwerwiegend) und Neurose (sie ist nicht so angepasst. Psychotische Symptome sind Depersonalisation und Derealisation, neurotische Symptome sind Ängste, Ich-Schwäche, Selbstzweifel
  • Wer hat eine Borderline-Störung 1,5 % Verhältnis Frauen/Männer3:1 Depressionen u. Substanzmissbrauch häufen sich bei Verwandten 1. Grades Beginn liegt meistens in der Adoleszenz
  • Abgrenzung Borderline - Narzistische PS, Histrionische PS Borderline zeigen eher selbstverletztendes od. suizidales Verhalten, dissoziative oder psychosenahe Phänomene, haben ein instabiles Selbstbild Narzisten äußern ein größeres Anspruchsdenken, haben ein ausgeprägtes Bewusstsein eigener Grandiosität, oft mit Arroganz Histrioniker zeigen ein sexualisiertes, provozierendes und dramatisch-theatralisches Verhalten
  • Klinische Auffälligkeiten bei Borderlinern Gestörte Partnerbeziehungen Chronisches Gefühl der Leere od. Langeweile Selbstverletzungen Ängste, Phobien, Zwänge Verlust der Impulskontrolle Dissoziative Reaktionen Chronisches Depersonalisationserleben Magisches Denken, aber auch Wahn, Halluzinationen u. Illusionen