148
Gynäkologie (Subject) / Stex (Lesson)
wichtiges
This lesson was created by afischer1000.
This lesson is not released for learning.
Advertisement
- undulatorischer Oszillationstyp 10-25bpm Normalbefund
- eingeschränkt-undulatorischer Oszillationstyp silenter Oszillationstyp Eingeschränkt-undulatorischer Oszillationstyp: 5-10bpm Ursachen: Kind schläft, Zentral-sedierende Medikamente, Hypoxie Silenter Oszillationstyp: <5bpm Gleiche Ursachen wie beim eingeschränkt-undulatorischen Oszillationstyp
- Akzelerationen kurzzeitige Anstiege der FHF von der Baseline um >15bpm für eine Dauer von maximal 10 Minuten physiologische Ausdruck von kindlichen Bewegungen kaum oder keine Akzelerationen: Hypoxie oder zentral-sedierender Medikamente
- Dezeleration kurzzeitigen Abfall der FHF von >15bpm für eine Dauer von maximal 3 Minuten spricht man von einer Dezeleration DIP I: Frühe Dezeleration: synchron zur Wehe Ursachen: fetale Hypoxie durch Druck auf den kindlichen Kopf im Rahmen einer Wehe DIP II: Späte Dezeleration: Abfall nach Maximum der Wehenkurve Ursachen: Fetale Hypoxie → Insbesondere in Kombination mit einem OszillationsverlustMaßnahmen: Umlagerung der Mutter, Mikroblutuntersuchung zur Ermittlung des pH-Werts des Fetalbluts, "intrauterine Reanimation" Variable Dezeleration: wechselnder zeitlicher Zusammenhang zu den Wehen Ursachen: Verzögerte Austreibungsperiode und GeburtsstillstandNabelschnurkomplikationenDIP 0: Spike; unabhängig von der Wehentätigkeit Ursachen: Unklar, evtl. NabelschnurkomplikationenProlongierte Dezeleration: Tiefe, lang andauernde Dezeleration ("Badewanne")Ursachen: Uterine Dauerkontraktion, Vena-cava-Kompressionssyndrom (s.u.), Periduralanästhesie, zu rasche Blutdrucksenkung bei der MutterMaßnahmen: Umlagerung, evtl. Tokolyse, evtl. Volumensubstitution, ggf. rasche Geburtsbeendigung
- Ersttrimesterscreening 11+4. und 13+6. SSW Nackentransparenzmessung ßHCG: Trisomie erhöht, PAPP-A: Trisomie erniedrigt
- Amniozentese Transabdominelle Punktion der Amnionhöhle unter sonographischer Kontrolle zur diagnostischen Gewinnung von Fruchtwasser Durchführung i.d.R. ab 15. SSW, in Ausnahmefällen ab 12. SSW.
- Chorionzottenbiopsie Transzervikale oder transabdominelle Entnahme von Chorionzottengewebe unter sonographischer Kontrolle zur genetischen Diagnostik in der Frühschwangerschaft Durchführung: Ab der 10. SSW
- Monochorial-diamniot Die eineiigen Zwillinge teilen sich eine Plazenta, haben aber eine eigene Fruchthöhle Teilung zwischen Tag 3 bis Tag 8 nach Konzeption
- T-Sign monochoriale Zwillinge
- Gestationshypertonie -Def Normotonie bis 20. SSW + keine Proteinurie
- Advertisement
- Präeklampsie Gestationshypertonie + Proteinurie ohne Proteinurie -> bei Wachstumsretardierung
- schwangerschaftsinduzierte Hypertonie - Th alpha-Methyldopa Akuttherapie: Dihydralazin
- Präeklampsie -Th Blutdrucksenkung Eklampsie-Px: Mg-sulfat
- Präeklampsie-Px - Ind ASS Ind.: Präeklampsie in der vorherigen Schwangerschaft; Notches der Aa. uterinae
- Eklampsie - Klinik - Th Klinik: - Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit, Erbrechen - ↑ Bd - tonisch-klonische Krämpfe Th: Mg i.v. Diazepam
- HELLP-Syndrom - Klinik H = Hämolysezeichen: Hämoglobin↓, Haptoglobin↓, LDH↑, indirektes Bilirubin↑EL = Erhöhte Leberenzyme: AST↑, ALT↑LP = Low-platelets: Thrombozyten↓Im Verlauf kann es zur disseminierten intravasalen Koagulation (DIC) kommen: D-Dimere↑, Fibrinogen↓, AT III↓ Th: Sectio cesarea, Eklampsie-Px -> Mg
- Uterusatonie -Klinik -Th Klinik: starke vaginale Blutung, weicher Uterus, hoher Fundusstand (über Bauchnabel) Th: 1. Eisblase, Oxcytoxin, Methylergotamin, Progesteron 2. Kompression von außen: Crede Handgriff, Hamilton, Fritsch-Handgriff 3. Prostaglandin intrakavitär 3. Hysterektomie
- Placenta accreta Trophoblast durchwächst die Decidua basalis, ggf. fehlt die Decidua, und erreicht das Myometrium
- Placenta increta Trophoblast wächst ins Myometrium
- Placenta percreta Trophoblast wächst in die Serosa
- Placenta incarcerata Die bereits gelöste Plazenta kann aufgrund eines spastisch verschlossenen Muttermundes nicht geboren werden
- vorzeitige Plazentalsg -Klinik - Th Klinik: - brettharter Uterus, Unterbauchschmerzen - Tachykardie - CTG: fetale Hypoxie -meist keine vaginale Blutung Th: - unauffällige fetale Befunde -> Bettruhe - Sectio
- Placenta pravia Plazenta liegt z.T/ vollständig vor dem Muttermund - plötzliche schmerzlose Blutung vor dem Blasensprung - weiches Abdomen Th: starke Blutungen -> Sectio
- Blasenmole th Saugkürettage evtl. davor Abstoßung mit Oxytocin + Prostaglandinen
- Chorionkarzinom - Th Low Risk : Kurative Chemotherapie mit Methotrexat oder in Kombination mit Actinomycin High Risk : Kurative Polychemotherapie mit Methotrexat, Actinomycin D, Cyclophosphamid und EtoposidHysterektomie meiden
- vorzeitiger Blasensprung vor Beginn der Eröffnungsperiode
- frühzeitiger Blasensprung während der Eröffnungsperiode
- rechtzeitiger Blasensprung Am Ende der Eröffnungsperiode
- verspäteter Blasensprung In der Austreibungsphase
- Habitueller Abort drei oder mehr Aborte vor der 20. SSW
- Advertisement
- Abortus imminens reversibel atypische BlutungenMuttermund geschlossenVitalzeichen normalHCG-Entwicklung normal→ Bettruhe und ggf. Tokolyse als Therapie
- Abortus incipiens irreversibel starke pathologische BlutungenMuttermund evtl. noch geschlossen (später offen)Vitalzeichen reduziert oder fehlend bei sonographisch sichtbarem Embryo
- Tokolytika Fenoterol (Beta-2-Sympathomimetikum), CAVE:Tachykardie und Blutdrucksteigerung der Mutter, evtl. therapielimitierend!Atosiban (Oxytocin-Antagonist)Magnesiumsulfat -> Wehenhemmung
- Pille danach Ulipristalacetat (aktueller Standard der Notfallkontrazeption) oder Levonorgestrel (Gestagen)
- Schwangerschaftsabbruch bis zur 14. SSW p.m. Operativ: - Gabe eines Prostaglandin-Vaginalzäpfchens zur Muttermundserweichung- Stumpfe Kürettage oder Saugkürettage in Narkose- Gabe von Oxytocin i.v. zur Uteruskontraktion Medikamentös: Nur bis zur 9. SSW p.m. (63. Tag) möglich!- Orale Gabe eines Antigestagens (Mifepriston) → Öffnen des Muttermundes und Ablösung der Gebärmutterschleimhaut-Am Folgetag: Gabe eines Prostaglandin-Vaginalzäpfchens → Kontraktion der Gebärmutter und Ausstoßung des abgestorbenen Embryos
- Lochien Lochia rubra: Blutig-rot, direkt nach der Geburt bis maximal 7 TageLochia fusca: Braunrot, ab dem 3. - 7. Tag bis zum 10. TagLochia flava: Gelblich, ab dem 12 - 14. TagLochia alba: Weißlich, ab dem 17. - 21. TagFötid riechende Lochien sprechen für eine Infektion des Endometriums (Endometritis) Wochenfluss
- schizoide Persönlichkeitsstr Die Betroffenen fallen durch emotionale Kühle, Anhedonie und wenig Interesse an sozialen Kontakten auf
- paranoide Persönlichkeitsstr, stetiges Misstrauen
- dissoziale Persönlichkeitstr. soziopathisch - Mangel an Empathie + ohne Schuld- und Verantwortungsbewusstsein - starke Impulsivität
- histrionische Persönlichkeitsstr - übertriebenen theatralischen affekten -> übertrieben + oberflächlich - möchten im Mittelpkt stehen
- anankastische Persönlichkeitsstr übertrieben gewissenhaft. Der Perfektionismus wird durch ständige Kontrollen und Vorsicht erhalten.
- asthenische Persönlichkeitsstr. - abhängig - unterordnung der eigenen Wünsche
- narzisstische Persönlichkeitsstr Selbstüberschätzung, eine extreme Empfindlichkeit gegenüber Kritik und ggf. einer Unfähigkeit der Empathie charakterisiert
- schizotype Persönlichkeitsstr. paranoid bizarre Ideen und Anomalien des Denkens
- Schizophrenie 1. Rang Ich-Störungen mit Fremdbeeinflussungserleben: Gedankeneingebung, Gedankenentzug, Gedankenausbreitung Beeinflussungserlebnisse Wahnwahrnehmungen Akustische Halluzinationen: Kommentierende StimmenDialogisierende StimmenImperative Stimmen
- Schizophrenie - pos - neg Symptomatik Positivsymptome: produktive Symptome Wahnhaftes paranoides Erleben Akustische Halluzinationen Ich-Störungen Formale Denkstörungen Katatonie Negativsymptome: nichtproduktive Symptome der Schizophrenie, die primär mit Einschränkungen des normalen Erlebens einhergehen. Knick in der Lebenslinie Affektverflachung Emotionaler und sozialer Rückzug Antriebsminderung
- paranoide Schizophrenie Klinik: Wahnvorstellungen Akustische Halluzinationen→ siehe auch Klinik Erkrankungsalter: Junges Erwachsenenalter: 20-30 Jahre
- abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontolle pathologisches Spielen path. Brandstiftung (Pyromanie) Path. Klauen (Kleptomanie) Trichotillomanie - > Ausreißen der Haare