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BM3 (Subject) / Klassische Außenhandelstheorie 1 (Lesson)
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- Warum entsteht Außenhandel? Grundidee aller klassischen Außenhandelstheorien: Nicht alle Güter sind in jedem Land verfügbar Nicht jedes Gut ist in jedem Land zu gleichen Kosten produzierbar Außenhandel ist immer Resultat internationaler Arbeitsteilung
- Autarkie als Ausgangssituation: jedes Land produziert nur individuell im Rahmen seiner Möglichkeiten Alles was in diesem Land produziert wird, wird auch konsumiert internationale Arbeitsteilung findet nicht statt
- Gemeinsame Märkte als Ausdruck internationaler Arbeitsteilung Länder spezialisieren sich auf die Produktion bestimmter Güter (welche, erklärt sich durch verschiedene Außenhandelsansätze) Nicht mehr alles was Land A produziert, konsumiert Land A Nicht mehr alles, was Land A konsumiert, produziert Land A Internationale Arbeitsteilung immer mit Export und Import verbunden
- Definition Nicht-Verfügbarkeiten Inland kann ein Gut nicht dauerhaft oder in gewünschter Menge herstellen, Substitutionsgüter sind nicht verfügbar
- Nicht Verfügbarkeiten: Substitution von Gütern objektiver Kriterien (zB Homogenitätsgrad) Subjektive Kriterien (zB Konsumentenakzeptanz)
- Was sind die Ursachen für Nicht-Verfügbarkeiten? Klassische Ursache (keine, qualitativ unzureichende Rohstoffe) Mangelnde Qualität von Kapital und Arbeit Mangelhafte institutionelle Rahmenbedingungen
- Ursache für Nicht-Verfügbarkeiten: Rohstoffmangel Unzureichende Menge an Rohstoffen Unzureichende Güte von Rohstoffen .- natürliche Produktionsbedingungen oft nur mit hohem Einsatz von Kapital und Arbeit veränderbar, dadurch unterschiedlich hohe, evtl prohibitiv hohe Kosten Beispiel: Zucht tropischer Pflanzen in Deutschland, Gewinnung künstlichen Treibstoffes
- Nicht-Verfügbarkeiten: Mangelhafte Qualität der Faktoren Kapital und Arbeit v.a. in Entwicklungsländern fehlende Technologien für Produktion hochwertiger Güter Mangelndes Wissen ob der Anwendung moderner Produktionstechnologien "Reiner Transfer" von Produktionsmitteln ohe entsprechendes Know How ebenfalls nicht zielführend
- Nicht-Verfügbarkeiten: Mangelhafte institutionelle Rahmenbedinungen Politische Rahmenbedingungen verhindern Produktion bestimmer Güter Produktionsverbote Genehmigungsverfahren Fehlallokation von Ressourcen
- Was sind die Konsequenzen von Nicht- Verfügbarkeiten Nicht-produzierbare, aber gewünschte Güter müssen importiert werden gegen Güter, die das Exportland nicht produzieren kann gegen monetäre Mittel
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- Ausgangssituation für Preisdifferenzen aufgrund absoluter Kostenunterschiede Es werden (nur) zwei Länder betrachtet Es werden (nur) zwei Güter betrachtet Beide Länder können diese Güter herstellen Ein Land kann eines der beiden Güter effizienter herstellen, während das andere Land das andere Gut effizienter produzieren kann Die Qualität der Güter ist gleich, egal in welchem Land es produziert wurde
- Erklärung der absoluten Preisdifferenzen Inlandspreis für ein Gut -umgerechnet über den Wechselkurs- liegt über dem des Auslands Reaktion: Inländer versuchen, dieses Gut aus dem Ausland zu importieren, da es sich ja qualitativ nicht unterscheidet, aber günstiger ist. Hält das Inland entsprechende Devisen oder möchte das Ausland ein Gut, das von Inland hergestellt wurde, tauschen, können Importe realisiert werden
- Wie sehen die sektoralen Produktionsfunktionen für das Inland und das Ausland aus ? Inland: x1=a1A1, x2=a2A2 Ausland: x*1=a*1A*1, x*2=a*2A*2
- Wofür stehen die Variablen in der Produktionsfunktion? x1,x2,x*1,x*2 = inländische und ausländische Produktionsmengen für beide Güter a = Faktorproduktivität/Arbeitsproduktivität A = erforderliche Arbeitsstunden/erforderlicher Faktoreinsatz
- Was bedeutet die Transformationsgerade? Verdeutlich, auf wieviel von Gut x1 bei Herstellung einer weiteren Einheit von Gut x2 verzichtet werden muss (unter Vollauslastung) Grenzrate der Transformation a1/a2 = Transformation von Gut 1 in Gut 2 marginale Opportunitätskosten der Produktion von Gut 2