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Wirtschaftspolitik & Außenwirtschaft (Subject) / Ordnungspolitik (Lesson)

Ordnungspolitik

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  • Zeichnen Sie was unter eine Ordnungspolitik verstanden wird, auch die Maßnahmen. Welchen anderen Ansatz gibt es? Keynes' Ansatz: Nachfragepolitik: In erster Linie Stabilisierungspolitik, kurzfristige konjunkturelle Steuerung Ansatz der Neoklassik (Monetarismus): Angebotspolitik: Schaffung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen (insbes. Wettbewerbspolitik), hauptsächlich Ordnungspolitik, vertraut auf die Koordinationskraft des Marktsystems
  • Was versteht man unter Ordnungspolitik? Was sind die Kerninhalte? - Staatliche Maßnahmen der WiPo, die der Aufrechterhaltung der inneren und äußeren Ordnung der Sicherheit und des Wirtschaftslebens dienen. Kerninhalte: - Die Eigenverantwortung des Menschen kommt vor dem staatl. Handeln, d.h. der Mensch soll erst selber versuchen Problem "x" zu lösen bevor der Staat eingreift. (Subsidiaritäts-Prinzip) - Subventionen nur vorübergehend - Kartelle werden aufgelöst
  • Welche 2 grundlegenden Ausformungen stehen sich für marktwirtschaftliche Ordnungen gegenüber? - liberale Marktkonzeption: geht von der Überlegenheit des marktwirtschaftl. Koordinierungsmechanismus aus - interventionistische Staatskonzeption: fordert Eingriffe in den Marktprozess und eine Korrektur der Marktergebnisse
  • Beschreiben Sie die soziale Marktwirtschaft und listen Sie die sieben Gebote auf. - materiell: Privateigentum, freie Preisbildung, Wettbewerb - Sozialordnung: Arbeitsordnung, Leistungsgerechtigkeit, soziale Sicherung 7 Gebote: Wettbewerb - Ein funktionsfähiges Preissystem mit vollständiger Konkurrenz (Polypol) Preisstabilität - stabiler Geldwert Offene Märkte Privateigentum Vertragsfreiheit Haftung Konstanz der WiPo (WOPPVHK)
  • Was versteht man unter Stabilitätshypothese, Staatsversagen und Marktversagen Stabilitätshypothese: Staat bewirkt durch seine Interventionen Instabilitäten und Unsicherheiten, ohne Eingriffe würde der Markt von alleine zum Gleichgewicht kehren Staatsversagen: Politikern geht es um die Maximierung der Wählerstimmen, Eigeninteressen und nicht die gesellschaftliche Wohlfart Marktversagen: Markt funktioniert nur unvollkommen und gewährleistet nicht immer die gewünschten Ergebnisse (öffentlniche Güter, externe Effekte, unvollkomene Märkte wegen Informationsdefiziten, Marktmacht usw.)
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