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Ernährungsphysiologie (Subject) / Kohlenhydrate (Lesson)
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- Monosaccharide und ihr Vorkommen Glukose (Früchten, Honig) Fruktose (Früchten, Honig) Galaktose (Laktose, Milch, Milchprodukte) EINFACHZUCKER
- Disaccharide und ihr Vorkommen Saccharose (Zuckerrüben, Zuckerrohr) Laktose (Milch, Milchprodukte) Maltose (Bier, Gerste) Invertzucker (Honig)
- Oligosaccharide und ihr Vorkommen Raffinose (Hülsenfrüchten, Melasse)
- Polysaccharide und ihr Vorkommen Amylose, Amylopektin (Stärke, Getreide, Kartoffeln) Glykogen (Leber, Muskeln)
- Funktionen der Kohlenhydrate Liefern Energie: Glykolyse Am schnellsten verfügbare Energiequelle Energiequelle für körperliche und geistige Leistungsintensität Aufrechterhaltung der Blutzuckerhomöostase Dienen als Baustoff: Nucleinsäuren Bindegewebssubstanz Glykoproteine Proteoglykane Glykolipide Nicht‐essenzielle Aminosäuren Dienen als Speichersubstanz (Glykogen): Kurzfristiger Kohlenhydratspeicher Leberglykogen reguliert Blutzucker Muskelglykogen dient als Energiequelle für Muskelarbeit (nur für Muskeln!) In der Leber werden 150 g und in der Muskulatur 250 g Glykogen gespeichert
- Zufuhrempfehlung für Kohlenhydrate Mindestens 50% der Tagesenergie In Form von Stärke, Gemüse, Obst, Vollkornprodukte Max 10% der Tagesenergie aus Zucker Mindestens 100g Kohlenhydrate täglich um Ketogenese vorzubeugen Mindestens 30g Ballaststoffe täglich
- Unterversorgung Kohlenhydrate Glykogenreserven Glukoneogenese Oxidation von Fettsäuren Ketogenese Obstipation durch zu wenig Ballaststoffe
- Überversorgung Kohlenhydrate Karies durch zu viel Saccharose Adipositas
- Glykämischer Index BZ-Anstieg nach KH-Verzehr 50g Glukose in LM ist Refefrenzwert (BZ-Anstieg 100%) Macht LM vergleichbar 3 Kategorien: niedrig <55% / mittel 56 - 69% / hoch >70% Nicht praxistauglich (bezieht sich auf 50 g Kohlenhydrate in LM, nicht auf 50 g Lebensmittel)
- Einflussfaktoren auf GI Aufbau der KH (einfache/komplexe KH) Ballaststoffgehalt Verarbeitungsgrad Nahrungszubereitung und Zerkleinerungsgrad Geschwindigkeit der Magenentleerung Kombinationen mit anderen Nährstoffen („Mahlzeitenfaktor“) Reifegrad
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- Glykämische Last Typische Portionsgrößen Praxistauglich
- Einfluss von Hormonen auf BZS Insulin: BZS ⇓ Energiespeicherung Glykolyse / Glykogen Glucagon: BZS ⇑ Energiebereitstellung Glykogenabbau Gluconeogenese Adrenalin: BZS ⇑ Muskelglykogen Cortisol: BZS ⇑ Glykogenabbau bei Stress