Innere Medizin (Subject) / Tag 9 (Lesson)

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  • Tiffeneau-Index Relative Einsekundenkapazität
  • Tiffeneau-Index Relative Einsekundenkapazität
  • Ipratropiumbromid Muscarinrezeptor-Antagonist, der in der Therapie von Herzrhythmusstörungen sowie Atemwegserkrankungen verabreicht wird.
  • Diffusionskapazität CO-Transferfaktor (DLCO): CO-Gasmenge, die pro Zeiteinheit und Partialdruckdifferenz zwischen Alveolarluft und kapillärem Blut der Lunge durch die alveolokapilläre Membran hindurch tritt
  • Transferkoeffizient (DLCO/VA): Verhältnis der pro Zeiteinheit aufgenommenen CO-Gasmenge zum ventilierten Volumen
  • Palivizumab monoklonaler AK zur Bronchiolitis-Prophylaxe bei Kindern mit Risikofaktoren
  • Ribavirin Nukleosid-Analogon, das als Virostatikum zur Behandlung verschiedener viral bedingter Erkrankungen eingesetzt wird.
  • Ambroxol Sekretolytikum (Expektoranzien)
  • N-Acetylcystein Mukolytikum
  • miliar hirsekorngroß
  • Stimmfremitus 99!
  • Procalcitonin Unter physiologischen Bedingungen wird Procalcitonin in den C-Zellen der Schilddrüse als Vorläuferprotein gebildet und proteolytisch zum funktionsfähigen Hormon prozessiert. Bei einem generalisiert-entzündlichen Geschehen wird Procalcitonin aus bisher nicht verstandenen Gründen vermehrt gebildet. Anders als unter physiologischen Bedingungen erfolgt die Synthese dann aber vermutlich in der Leber. Procalcitonin erlangt dadurch eine hohe Spezifität für bakterielle Infektionen, insbesondere bei Vorliegen einer Sepsis oder systemisch verlaufenden Erkrankungen. In diesen Fällen kann es auf Werte von 10-100 μg/l ansteigen.
  • Bronchopneumogramm Liegt eine alleinige alveoläre Verdichtung vor, sind innerhalb verschatteter Lungenareale die luftgefüllten Bronchien weiter strahlentransparent und daher dunkel/schwarz abgebildet. Auftreten typischerweise bei einer Lobärpneumonie oder einem alveolären Lungenödem.
  • PCP Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie
  • HAART highly active antiretroviral therapy
  • HAART highly active antiretroviral therapy
  • Pontiac-Fieber Leichter Verlauf einer Legionellose ohne Pneumonie
  • M. Boeck Sarkoidose
  • nicht-verkäsend nicht zentral nekrotisierend
  • Heerfordt-Syndrom Form der Sarkoidose Seltenes Krankheitsbild mit Fieber und Symptomtrias aus Parotitis, Uveitis (Iridozyklitis) und Fazialisparese
  • Lupus pernio bei Sarkoidose Flächenhafte, livide Infiltration meist von Nase und Wangen mit sog. nackten histiozytären Granulomen in der Dermis
  • Jüngling-Syndrom Sarkoidose der Knochen mit zystischem Befall der Finger (Endphalangen)
  • Epitheloidzellen Gewebsmakrophagen können in Granulomen zu Epitheloidzellen differenzieren. Diese Epitheloidzellen verzahnen ihre Zellmembranen und bilden um ein Granulomzentrum eine epithelähnliche "Mauer" - den sog. Epitheloidzellwall.
  • Mykobakterien Allgemeine Merkmale:Unbewegliche, aerobe, grampositive, säurefeste Stäbchen mit lipidhaltiger Zellhülle Widerstandsfähigkeit: Lebensfähig in der Luft auch über längere DistanzenSäurefestigkeitLebensfähig im MagensaftSchwer zu entfärben
  • SDR-TB ggn INH od. RMP
  • Ranke-Komplex TB-Primärkomplex
  • Cord-Faktor In der Zellwand von Mykobakterien findet sich als Virulenzfaktor unter anderem der sogenannte Cord-Faktor, der die Phagolyse in Makrophagen inhibiert → Da ein Mykobakterium ohne Cord-Faktor nicht mehr pathogen ist, ist der Faktor Ziel aktueller Medikamentenforschungen.
  • Lupus vulgaris Häufigste, klassische Form der Haut-TB
  • Skrofuloderm TB d. Subkutis
  • Tuberkulide Allergisch-hypererge Mitreaktion der Haut bei Organtuberkulose. In den Hautläsionen sind keine Erreger nachweisbar.
  • Landouzy-Sepsis Septische Verlaufsform der Primärtuberkulose bei schlechter Immunlage mit hoher Sterblichkeit
  • BCG-Impfung Bacillus Calmette-Guérin (benannt nach seinen Entwicklern Calmette und Guérin)Apathogene Form des bovinen Typs des Mycobacterium tuberculosis. Wird zur Herstellung eines Tuberkulose-Impfstoffes verwendet und kommt in der Immuntherapie u.a. des Blasenkarzinoms zum Einsatz.
  • Tuberkulin-Hauttest Mendel-Mantoux Intrakutane Applikation von 2 Tuberkulineinheiten (=0,1ml) in die Beugeseite des Unterarmes nach Desinfektion der Haut. Beurteilt wird nach 48-72 Stunden der Durchmesser der Induration an der markierten Applikationsstelle. Indurationen über >5 mm werden als positiv, Indurationen >15mm als hochpositiv (tlw. mit Blasenbildung) bewertet. Es wird nur die Induration und nicht die Hautrötung beurteilt
  • Interferon-Gamma-Test Bei diesem Test wird mittels ELISA die Menge an Interferon-γ gemessen, die von den T-Zellen des Patienten bei Kontakt mit Antigenen des Tuberkuloseerregers ausgeschüttet wird. Hierfür erfolgt eine Blutentnahme in 3 speziellen Röhrchen. Ein Röhrchen enthält Tuberkulose-Antigene (eigentliches Teströhrchen), ein Röhrchen enthält Phytohemagglutinin (führt zu einer Stimulation der Interferonausschüttung = Positiv-Kontrolle), das dritte Röhrchen ist nicht befüllt (Negativ-Kontrolle). Zeigt sich im Teströhrchen ein erhöhter Wert für Interferon-γ, spricht dies für eine Auseinandersetzung mit Tuberkulose und somit für eine Infektion.
  • Ziehl-Neelsen-Färbung direkter Erregernachweis Mikroskopie TB
  • Atypische Mykobakteriose (engl. MOTT = mycobacteria other than tuberculosis) Meist Mycobacterium-avium-intracellulare-Komplex
  • Directly Observed Therapy (DOT) Einnahme von Medikamenten im Beisein einer geschulten medizinischen Fachkraft in einer ambulanten Einrichtung, mit dem Ziel die Compliance zu erhöhen
  • Debulking-Operation Reduktion von Tumormasse
  • Schellong-Test Der Schellong-Test ist ein einfacher klinischer Funktionstest zur Untersuchung der Kreislauffunktionen. Er überprüft die durch eine dosierte Belastung ausgelösten Veränderungen der Herzfrequenz und des Blutdrucks.
  • Pseudopolypen Polypoide Strukturen, die als Folge von entzündlichen Darmerkrankungen (z.B. M. Crohn, Colitis ulcerosa) entstehen können. Histologisch unterscheiden sie sich von "echten" Darmpolypen vor allem durch das vorhandene Entzündungs- und Granulationsgewebe. Ein Entartungsrisiko besteht in der Regel nicht.
  • ADPKD Autosomal dominante polyzystische Nierenerkrankung
  • Nephrokalzinose Nierenschädigung durch Ablagerung von Kalzium und/oder Oxalat im Nierengewebe bei Hyperkalzämie und/oder -urie
  • MDRD-Formel GFR-Berechnung
  • Phakomatose Als Phakomatosen werden hereditäre Erkrankungen bezeichnet, die mit neuroektodermalen und mesenchymalen Dysplasien einhergehen.
  • Histiozytose Der Begriff der Histiozytose beschreibt eine Gruppe von Erkrankungen, welche auf die erhöhte Proliferation von gewebsständigen Makrophagen (Histiozyten) zurückzuführen ist. Gekennzeichnet sind sie durch monozytär-histiozytäre Infiltrate.
  • Mannit nicht-resorbierbarer Zucker, stark diuretisch wirksam Behandlung des Hirnödems
  • Kationenaustauscherharz verminderter Kaliumaustausch gegen Na oder Ca
  • Kationenaustauscherharz verminderter Kaliumaustausch gegen Na oder Ca
  • Calcitriol aktiviertes Vit D3
  • Wilms-Tumor Nephroblastom