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WWK (Subject) / WWK 1 (5) (Lesson)
- Potenzansatz für vertikales Windprofil => „Power Law“ Ergänzen!
- Homogenität einer Strömung - turbulente Strömung ist homogen, wenn sich ihre statistischen Eigenschaften im Raum nicht ändern- PBL wegen atmosphärischer Schichtung in der Vertikalen NICHT homogen - Festlandsflächen: horizontale Homogenität oft nicht gegeben (Reliefeinflüsse; Landnutzungsmuster, unterschiedlicher aerodynamischer Oberflächenrauhigkeit)- daher sind lokale statistische Eigenschaften und die statistischen Eigenschaften der turbulenten Flüsse über einer größeren Fläche nicht dieselben - horizontale Homogenität muss auch im Verhältnis zur Höhe über Grund betrachtet werden; z.B.:- eine turbulente Flussmessung in 1 m Höhe über einer ausgedehnten Graslandfläche ist durchaus repräsentativ für eine größere Umgebung- eine turbulente Flussmessung in 1 m Höhe über einem Wald ergibt aber nur lokal gültige Werte
- Maß für die Homogenität fetch (horizontale Distanz in Windrichtung, über der dieselbe Oberflächenbeschaffenheit herrscht)- bei genügend großem fetch ist die Strömung an die Unterlage angepasst → es treten keine wesentlichen horizontalen Differenzen auf → „Punktmessung repräsentiert eine größere Fläche“
- Stationarität einer Strömung - turbulente Strömung stationär, wenn statistischen Eigenschaften nicht mit der Zeit ändern- somit: Homogenität auf der Zeitachse, d.h. (Delta / Delta-t) = 0- trifft in der PBL üblicherweise nicht zu (stetigen Änderungen, z.B.Tagesgang der Globalstrahlung) - bei Mittelung der meteorologischen Variablen durch Nutzung der Energielücke im Windspektrum über 30 Minuten bis 1 Stunde → höherfrequente turbulente Anteile werden erfasst → deshalb Änderung des mittleren Zustands der Strömung ist vernachlässigbar→ es liegen näherungsweise stationäre Bedingungen vor
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