Medizin (Subject) / Eigennamen (Lesson)

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Eigennamen

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  • Musset-Zeichen pulssynchrones Kopfnicken (bei Aortenklappeninsuffizienz)
  • Quincke-Zeichen sichtbarer Kapillarpuls (bei Aorteninsuffizienz)
  • Corrigan-Zeichen Karotidenpulsation (bei Aorteninsuffizienz)
  • Kardioplegie Herzstillstand
  • AK gegen Endomysium Zöliakie
  • Hämochezie Blutstuhl
  • Thrombophlepitis migrans/saltans Die Thrombophlebitis saltans (Synonym: Phlebitis migrans) ist eine klinische Erscheinung aus dem Formenkreis der paraneoplastischen Syndrome, die im Rahmen eines Pankreaskarzinoms auftreten kann. Sie ist durch eine Thrombophlebitis, die zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Körperstellen auftritt, charakterisiert.
  • Thyreoglobulin Thyreoglobulin ist ein Protein, das in den Thyreozyten gebildet wird und in den Follikeln der Schilddrüse gespeichert wird.  Thyreoglobulin ist ein Tumormarker, der zur Verlaufskontrolle des follikulären und papillären Schilddrüsenkarzinoms nach Thyreoidektomie eingesetzt wird. Im Rahmen eines MEN 2 (im vorliegenden Fall am wahrscheinlichsten) liegen jedoch medulläre Schilddrüsenkarzinome vor, die eher mit einer Erhöhung des Calcitonins einhergehen.
  • Enuresis unwillkürliches Einnässen
  • Oligurie <500ml/d
  • Felty-Syndrom Das Felty-Syndrom ist eine schwere Verlaufsform der rheumatoiden Arthritis mit Splenomegalie, Leukozytopenie und hohen Antikörpertitern. Meistens handelt es sich um eine vaskulitische Komplikation, die alle Organe betreffen kann, wobei häufig Hautulzerationen vorkommen. Die Ursache ist nicht bekannt, diskutiert werden unter anderem eine vermehrte Sequestration der Granulozyten in der Milz und eine Zerstörung der Zellen durch Autoantikörper oder Immunkomplexe.
  • Polymyalgia rheumatica Leitsymptome der Polymyalgia rheumatica sind symmetrische Schmerzen und Morgensteifigkeit des Schultergürtels. Häufige Begleitsymptome stellen unter anderem Fieber, Gewichtsverlust und depressive Verstimmung dar. Laborchemisch fällt charakteristischerweise eine stark erhöhte BSG (Sturzsenkung) auf.
  • Arthritis urica Gichtanfall
  • Budd-Chiari-Syndrom Das Budd-Chiari-Syndrom ist eine seltene Erkrankung, bei der es zu einem kompletten oder teilweisen Verschluss der abführenden Lebergefäße kommt (Venae hepaticae). Die Ursache ist, neben angeborenen Fehlbildungen und lokal komprimierenden Raumforderungen, meist eine Thrombose. Das Budd-Chiari-Syndrom ist zumeist Folge eines myeloproliferativen Syndroms (MPS). Beim MPS handelt es sich um Erkrankungen des Knochenmarks, bei denen zu viele zelluläre Blutbestandteile gebildet werden. Eine Form der MPS ist die Polycythaemia vera, bei der alle drei myeloischen Zellreihen (Erythropoese, Granulopoese, Thrombozytopoese) betroffen sind. Durch die erhöhte Blutviskosität kann es zu Thrombosen kommen, die, wenn sie die Lebervenen betreffen, ein Budd-Chiari-Syndrom auslösen können.    
  • Chvostek-Zeichen Mundwinkelzucken bei Beklopfen des N. facialis (im Wangenbereich, ca. 2cm ventral des Ohrläppchens) -> Tetaniezeichen-> Kalziummangel
  • Trousseau-Zeichen Nach Anlegen einer Blutdruckmanschette mit einem Druck oberhalb des systolischen Drucks kommt es nach mehreren Minuten zu einer Pfötchenstellung der Hand ->Tetaniezeichen-> Kalziummangel
  • Subclavian-Steal-Syndrom Verlegter Fluss in der linken Arteria subclavia -> Shunt über die vertebralis-> Flussumkehr
  • Osler-Knötchen Schmerzhafte, knotige Einblutungen an Fingern und Zehen, embolisch oder bei Immunkomplexvaskulitis (bei Endokarditis)
  • Endokarditis acuta - Erreger Staphylococcus aureus
  • Endocaridits lenta - Erreger Streptococcus viridans
  • Löffler-Endokarditis Bei der parietalen Endokarditis sind primär nicht die Herzklappen, sondern vor allem die Herzwände betroffen. Sekundär kann durch Befall der Papillarmuskeln auch die Herzklappenfunktion beeinträchtigt werden. Es handelt sich in der Regel um eine abakterielle Endokarditis unklarer Genese Endocarditis parietalis fibroplastica
  • Libman-Sacks-Endokarditis Makroskopisch sind große Fibrinauflagerungen auf den Herzklappen zu erkennen. Es handelt sich um eine abakterielle Endokarditis als spezielle Manifestation bei systemischen Lupus erythematodes (SLE) Endocarditis thrombotica
  • Rheumatisches Fieber - Erreger β-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A,
  • Jones-Kriterien Hauptkriterien: Subkutane Knoten Polyarthritis Erythema anulare Chorea Karditis bei Rheumatischem Fieber
  • Anitschkow-Zellen Histiozyten mit eulenartig-aussehenden Zellkernen bei Rheumatischem Fieber
  • Aschoff-Knötchen Konglomerat aus Rund- und Riesenzellen um fibrinoide Nekrose (Herz) bei Rheumatischem Fieber
  • Myokarditis- häufigster viraler Erreger Coxsackie B1-B5
  • Dallas-Klassifikation Einteilung der Myokarditis:I aktive, akute Myokarditis II unverändert aktive Myokarditis in Kontrollbiopsie III rückläufige Myokarditis IV narbig abgeheilte Myokarditis V chronische Myokarditis
  • Bornholm-Krankheit Coxsackie B Virus Charakteristisch für die Bornholm-Krankheit ist der akut einsetzende, gürtelförmige Thoraxschmerz, der auf eine Reizung der Pleura zurückgeht (Pleurodynie). Zusätzlich leiden die Patienten an grippeartigen Symptomen. Die Erkrankung ist hochansteckend und selbstlimitierend.
  • Leriche- Syndrom Aortenbifurkationsverschluss
  • Charcot-Trias re.Oberbauchschmerz, Ikterus, Fieber
  • pulsus paradoxus Abfall des systolischen Blutdruckes von mehr als 10 mmHg während der Inspiration (Einatmung) Perikardtamponade Perikarderguss Chronisch-konstriktive Perikarditis (Panzerherz) Spannungspneumothorax Schwerer Asthmaanfall
  • Still-Syndrom Der Morbus Still ist eine systemische Arthritis und wird in erster Linie zur Gruppe der juvenilen idiopathischen Arthritiden gezählt. Zu den Kriterien zählen negative Rheumafaktoren und ANAs sowie eine Leukozytose. Typisch ist zudem ein lachsfarbenes makulopapulöses Exanthem.  
  • Caplan-Syndrom Das Caplan-Syndrom beschreibt die Kombination aus rheumatoider Arthritis und Silikose. Ein mögliches Frühsymptom einer Silikose wäre eine Belastungsdyspnoe.
  • Churg-Strauss-Syndrom Das Churg-Strauss-Syndrom ist eine granulomatöse Vaskulitis der kleinen Gefäße. Typisch wäre Eosinophilie im Blut und in den betroffenen Organen; dominiert wird die Erkrankung von schweren Asthmaanfällen.  
  • Felty-Syndrom Das Felty-Syndrom beschreibt eine schwere Verlaufsform der rheumatoiden Arthritis mit Splenomegalie, Granulozytopenie und hohen Rheumafaktor-Titern. Die rezidivierenden bakteriellen Infektionen der Patientin sind auf den reduzierten Immunstatus mit Granulozytopenie zurückzuführen.
  • ABVD-Schema Adriamycin, Bleomycin, Vinblastin, Dacarbacin bei M.Hodgkin
  • Erysipel Das Erysipel ist eine v.a. durch Streptokokken, wie in diesem Fall, ausgelöste akute Infektion der Lymphspalten der Dermis mit flächig, scharfbegrenzter flammenförmiger Rötung und Überwärmung der Haut. Eine Blasenbildung mit Einblutungen bis hin zu einem komplizierten nekrotischen Verlauf ist möglich. Parallel kommt es zur Erhöhung der Entzündungszeichen mit Fieber, Schüttelfrost und Schwellung der regionalen Lymphknoten.
  • Auerstäbchen Auerstäbchen sind irreguläre zytoplasmatische Zellorganellen mit lysosomalen Eigenschaften. Sie finden sich im Zytoplasma unreifer Vorläuferzellen der Leukozyten (Myelozyten und Promyelozyten) und sind krankheitstypisch für die akute myeloische Leukämie (AML).
  • Sternberg-Riesenzellen Hodgkin-Reed-Sternberg-Zellen (mehrkernige Sternberg-Riesenzellen und einkernige Hodgkin-Zellen) sind krankheitstypisch für den Morbus Hodgkin
  • Gumprecht-Kernschatten Artefakte durch die Quetschung reifer, kleiner Lymphozyten Die Kernschatten sind krankheitstypisch für die chronische lymphatische Leukämie (CLL), die zu den Non-Hodgkin-Lymphomen zählt.
  • Mycosis fungoides Die Mycosis fungoides ist ein T-Zell-Lymphom der Haut und gehört somit zu den Non-Hodgkin-Lymphomen der T-Zell-Reihe.
  • multiple Myelom Das multiple Myelom ist ein vom Knochenmark ausgehender Plasmazelltumor, der monoklonale Immunglobuline bzw. Ig-Leichtketten produziert und zu den niedrig-malignen Non-Hodgkin-Lymphomen gehört. Plasmozytom
  • Haarzell-Leukämie Bei der Haarzell-Leukämie handelt es sich um ein indolentes B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom. Dieses seltene Krankheitsbild führt zur Panzytopenie und zu extramedullärer Blutbildung in der Milz.
  • Hürthle-Zellen onkozytär-metaplastischen Zellen bei der Hashimoto Thyreoiditis
  • Morbus Paget eine progressive Skeletterkrankung unklarer Genese. Die betroffenen Knochen können schmerzen und die Haut darüber erwärmt sein. Häufig kommt es zu Knochenverbiegungen (bspw. Säbelscheiden-Tibia), die auch den Schädel samt Gehörknöchelchen befallen und eine Schwerhörigkeit auslösen können. Eine stark erhöhte alkalische Phosphatase ist typisch und deutet auf eine hohe Aktivität des Morbus Paget hin.
  • Cholestase-Parameter erhöhte: Billirubinalkalische PhosphatasegammaGT
  • EKG Zeichen der Hypokaliämie eine ST-Senkung abgeflachte T-Welle TU-Verschmelzungswelle 
  • Nebewirkung von Zyklophosphamid Das Alkylanz kann Panzytopenie bewirken (Myelosuppression)
  • Rhabdomyolyse Nebenwirkung von Statinen