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Politische Soziologie (Subject) / VL 3 (Lesson)

Pol Soz

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  • zoon politicon Der Mensch als politisches Wesen Mensch hat ohne die Politik seine Menschheit noch nicht ganz ausgelebt
  • typische Themenfelder der politischen Soziologie politische Sozialisation Politische EInstellungen politische Partizipation Zusammenhang von Macht/Herrschaft einerseits, unsere Subjektivität andererseits also Gefühle, Vorstellungen, Überzeugungen und Verhaltensweisen in Politik und Gesellschaft wie wirkt sich Politik auf die Gesellschaft aus. WIESO folgen wir dieser "Herrschaft"?
  • Themenbereiche Schaubild (5 Beispiele) von politischer Soziologie Sozialer Wandel Sozialstruktur (cleavages - Bruch/Trenn-linien) Soziale Gruppen Politische Kommunikation Politische Eliten
  • Mögliche Fragen innerhalb der politischen Soziologie Wer wählt rechts? Wer wählt links? Wie entstehen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus? Welche Emotionen und Handlungsmuster unterstützen die Herrschaft von Diktatoren?
  • Was ändert das politische Bewusstsein?  Das politische Bewusstsein wird geändert durch... Zeitumstände: die bewußtseinsbehindernd oder bildend wirken Fortschreitende Entfremdung des Menschen Anomie- und Desintegrationsprozesse (Zustand mangelhafter gesellschaftlicher Integration innerhalb eines sozialen Gebildes, der besonders durch Normabweichung) Modernisierungs- und Globalisierungsdruck: Untergräbt die Ansätze zur Herausbildung eines kritischen Bewusstseins und politischem Engagement (keine Teilnahme mehr an politischen Verbäden, Enge Verbindung zwischen der Familie löst sich auf das veränderte Verhältnis von Mensch und Politik  (z.B. durch Kulturindustrie: Menschen wissen nicht mehr was sie wollen, eigentlich sollen wir nur ruhig gestellt werden, alle Kultur wird zur Ware)
  • Folgen dass sich das Verhältnis von Mensch und Politik ändert zB durch Kulturindustrie Flucht in den Konsumismus Verlust von kritischer Urteilsfähigkeit und politischer Mündigkeit (Selbstständigkeit, unabhängigkeit) Bedrohung der Handlungsfähigkeit Ohnmachtserfahrungen (Drohung dass uns immer mehr die Hände gebunden sind) Regression (Rückfalll auf früheres politisches Bewusstsein)
  • Böhnisch Meinung über Politischen Wandel durch Globalisierung entsteht ein Ungleichgewicht von Kapital und Arbeit Gesellschaft ist nicht mehr Leistungsorientiert sondern Erfolgsorientiert
  • Regressive Handlungsfähigkeit - Zitat Böhnisch ist dadurch gekennzeichnet, dass die Subjekte die erfahrenen Konflikte abspalten und in der Regel auf Schwächere projezieren müssen, um Selbstwert, Anerkennung und Selbstwirksamkeit zu erreichen. Daraus erwachsen dann in der Regel autoritäre Einstellungs- und Handlungskontexte
  • Generelle Lage / Folgen des Wandels der Sozialisationsbedingungen Entpolitisierung des Subjekts (menschen sind weniger politisch aktiv) Naturalisierung sozialer Ungleichheiten (Ungleichheiten werden als natürlich angesehen und nicht mehr als soziale Phänomene, zB dass es Arme und Reiche Menschen gibt wird als natürlich betrachtet) Individualisierung kollektiver Schicksale (wer arbeitslos wird ist selbst schuld) Biografisierung von Scheitern Zunahme autoritärer Dispositionen und menschenfeindlicher Einstellungen   Politische Partizipation über Konsumentscheidungen Entgrenzung des Politischen in der Globalisierung  „Post-Democracy“  + „Post-Modernity“ Postdemokratie: polit. System, in dem es nicht auf die Beteiligung der Bürger sondern nur auf Ergebnisse ankommt die Kriterium der Verteilungsgerechtigkeit genügen (Outputorientierung) Postmodernid (gegen innovationen, modernisierung)
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