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Angststörungen (Subject) / Panikstörung (Lesson)

Was ist eine Panikstörung Welche körperlichen Symptome gibt es Was ist die Folge der körperlichen Symptome Wie entsteht eine Panikstörung Wie wird eine Panikstörung behandelt

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  • Was ist eine Panikstörung F41 sonstige Angststörungen F41.0 Panikstörung Auftreten einer starken unbegründeten Angst, die sich innerhalb von wenigen Minuten bis zu einem (wiederkehrenden) Angstanfall entwickeln kann. Der Patient hat zudem starke körperliche Symptome.
  • Welche körperlichen Symptome gibt es bei Panikattacken Herzklopfen bis zu Herzrasen Hitzewallungen, Schweißausbrüche Engegefühl, Beklemmungen bis zur Atemnot Brustschmerzen, weiche Knie, Schwächegefühl, Kribbeln Unwirklichkeitsgefühle, Entfremdungsgefühle, Tunnelblick  
  • Welche Erkrankungen sind differentialdiagnostisch auszuschließen Herzinfakt, Herzrhythmusstörungen Lungenembolie Drogenintoxikation, Drogenentzug Astma bronchiale Hypoglykämie (Unterzuckerung)
  • Was für Folgen haben die körperlichen Symptome Der Betroffene hat Angst, zu sterben die Kontrolle zu verlieren verrückt zu werden.
  • Wer ist von Panikstörungen betroffen Lebenszeitprävalenz: ca. 4 % Verhältnis Frauen/Männer 2-3 : 1 Die meisten Patienten haben mindestens 1 weitere psychiatrische Diagnose, z. B. Depression, andere Angststörung, Medikamentenmissbrauch od. Persönlichkeitsstörung Bei 50 % der Panikerkrankten ist gleichzeitig eine Agoraphobie vorhanden Patienten sind meist jung und gesund Symptome bilden sich meist innerhalb von 30 Min. von allein zurück.
  • Wie entsteht eine Panikstörung Ursache ist oft eine unerwartet auftretende Panikattacke, die dazu führt, dass wegen der empfundenen Hilflosigkeit die Wiederholung befürchtet wird. Kann durch das übermäßige Beachten eines harmlosen körperlichen Symptoms entstehen (Kurzatmigkeit, Schwäche). Betrachtet der Patient ds Symptom als Zeichen für eine ernsthafte körperliche Erkrankung,dann führt diese Befürchtung zu weiteren Ausbildungen bis hin zur Angst vor der Angst.
  • Therapie von Panikstörungen - Vermittlung des Erklärungsmodells Dem Patienten soll das Modell des Teufelskreises erklärt und auf seine individuellen Symptome, Verhaltensweisen und Befürchtungen angewendet werden. Es ist sinnvoll, die Erklärung in Form des "geleiteten Entdeckens" zu geben, damit der Patient das Modell selbst erarbeiten kann.
  • Therapie von Panikstörungen - Veränderung der Fehlinterprätation körperlicher Symptome Die Fehlinterprätation der körperlichen Symptome führt zu Angst und Intensivierung der körperlichen Beschwerden. Es ist wichtig, dieses zu identifizieren und zu relativieren. Dann werden Gründe gesammelt, die für oder gegen diese Interpretation sprechen. Wichtig ist, dass körperliche Symptome (z. B. Kurzatmigkeit durch schnelles Gehen) als normal angesehen werden und nicht katastrophisiert werden.
  • Therapie von Panikstörungen - Verhaltensexperimente Damit der Patient erkennen kann, dass seine Befürchtungen übertrieben sind, werden Verhaltensexperimente durchgeführt. Dabei geht es um das absichtiliche Herbeiführen eines körperlichen Symptoms (z. B. durch Hyperventilation) und die Habituation (Gewöhnung) der Angst.
  • Punkte auf dem Merkblatt für Patienten Panik ist nur eine übertriebene normale Körperreaktion Gefühle der Panik sind nicht schädlich, nur unangenehm Achtsamkeit für das, was jetzt real passiert, nicht für Befürchtungen Konzentration auf hören, sehen, riechen, tasten, nicht auf Körperempfindungen Gedanken kontrollieren Der Angst Zeit lassen, geduldig und gelassen sein, sich der Angst stellen, Jede Panikattacke ist eine Möglichkeit, Fortschritte zu machen Ruhig, aber nicht zu tief atmen
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