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Innere Medizin (Subject) / Tag 4 (Lesson)

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  • Osler-Knötchen Schmerzhafte, knotige Einblutungen an Fingern und Zehen, embolisch oder bei Immunkomplexvaskulitis
  • Janeway-Läsionen Asymptomatische Einblutungen an Handflächen und Fußsohlen
  • Löhlein-Herdnephritis glomeruläre Nephritis bei Endokarditis
  • Roth-Flecken Retinale Einblutungen
  • Dehiszenz pathologisches Auseinanderweichen zweier Strukturen
  • Löffler-Endokarditis Endocarditis parietalis fibroplastica Bei der parietalen Endokarditis sind primär nicht die Herzklappen, sondern vor allem die Herzwände betroffen. Sekundär kann durch Befall der Papillarmuskeln auch die Herzklappenfunktion beeinträchtigt werden. Es handelt sich in der Regel um eine abakterielle Endokarditis unklarer Genese
  • Libman-Sacks-Endokarditis Endocarditis thrombotica Makroskopisch sind große Fibrinauflagerungen auf den Herzklappen zu erkennen. Es handelt sich um eine abakterielle Endokarditis als spezielle Manifestation bei systemischen Lupus erythematodes (SLE)
  • Rheumatisches Fieber Systemisch-entzündliche Erkrankung, die als Komplikation 2-4 Wochen nach einer Streptokokkentonsillitis durch β-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A auftreten kann
  • Chorea minor neurologische Autoimmunerkrankung, die durch Hyperkinesien, Muskelhypotonie und Hyporeflexie gekennzeichnet ist.
  • Pericarditis constrictiva Panzerherz als Komplikation der akuten Perikarditis Perikardverkalkung: Deutliche spangen- bzw. plattenartig erhöhte Strahlendichte (Transparenzminderung) im Röntgenbild
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  • Kussmaul-Zeichen Bei tiefer Inspiration mit intrathorakalem Druckabfall kommt es zu einem paradoxen Druckanstieg in den Jugularvenen, weil das rechte Herz das gesteigerte Blutangebot nicht aufnehmen kann
  • Tourniquet-Syndrom Postischämiesyndrom
  • CEA karzinoembryonales Antigen
  • Charcot-Trias I - Nystagmus - Intentionstremor - Dysarthrie pathognomonisch für Kleinhirnschädigung
  • Charcot-Trias II - rechte Oberbauchschmerzen - Fieber - Ikterus pathognomonisch für Cholangitis
  • Gallensteinentstehung Risikofaktoren 6xF-Regel: female, fair, fat, forty, fertile, family
  • Philadelphia-Chromosom Translokation des langen Arms des Chromosoms 22 auf Chromosom 9. Dabei kommt es zur Entstehung eines Fusionsgens (BCR-ABL), was die Aktivität der Tyrosinkinase stark erhöht. Die Folge ist eine massive Proliferation funktionsfähiger Granulozyten, wodurch es zur chronischen myeloischen Leukämie kommt
  • Erysipel Flächenhaftes, begrenztes Erythem mit Schwellung, Blasen und Nekrotisierung. v.a. durch Streptokokken Infektion Lymphspalten Dermis Parallel kommt es zur Erhöhung der Entzündungszeichen mit Fieber, Schüttelfrost und Schwellung der regionalen Lymphknoten
  • Gumprecht-Kernschatten Bei CLL Artefakte durch die Quetschung reifer, kleiner Lymphozyten
  • Hodgkin-Reed-Sternberg-Zellen mehrkernige Sternberg-Riesenzellen und einkernige Hodgkin-Zellen krankheitstypisch für den Morbus Hodgkin
  • Doehle-Körperchen Einschlusskörperchen im Zytoplasma neutrophiler Granulozyten und treten unter anderem bei Infektionen (Scharlach, Pneumonie) und Verbrennungen auf
  • Gibbus Rundrückenbildung
  • Brugada-Syndrom tachykarde ventrikuläre Rhythmusstörung, die durch ein charakteristisches EKG mit atypischer, dachförmiger ST-Streckenhebung und Übergang in eine negative T-Welle in mehr als einer präkordialen Ableitung gekennzeichnet ist. Es handelt sich um eine Blickdiagnose.
  • Dermoid Teratom (angeborener Tumor) mit Bestandteilen von Haut (Plattenepithel, Talgdrüsen, Haarfollikel) in seiner Wandung.
  • AMA Antimitochondriale AK, v.a. bei primärer biliärer Zirrhose
  • Morbus Ormond Sekundäre Retroperitonealfibrose
  • Hunner-Ulkus Harnblasenschleimhaut; bezeichnet eine interstitielle Zystitis, die vor allem bei Frauen im Alter zwischen 20 und 40 vorkommt. Die Patienten leiden primär unter den Symptomen einer chronischen Zystitis (Pollakisurie, Harndrang). Die Ätiologie ist unbekannt.
  • retrobulbäre Optikusneuritis möglich bei Ethambutol-Therapie
  • Rhabdomyolyse möglicherweise bei Statin-Therapie
  • Hirsutismus Vermehrte Behaarung vom männlichen Verteilungstyp bei Frauen in Form von langen, kräftigen Haaren (z.B. an Kinn, Oberlippe, Kalotte und um den Nabel) anstelle unscheinbarer Lanugohaare;Ätiologie: Idiopathisch durch erhöhte Sensibilität des Androgenrezeptors (ca. 90%), symptomatisch durch erhöhte Androgenspiegel (ca. 10%)