AEVO (Subject) / AEVO Vorbereitung (Lesson)

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Lerngebiete 1-4

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  • Welche Möglichkeiten gibt es einem Azubi Sicherheit für die Prüfung zu geben? Wissen über den Aufbau und den Ablauf der Prüfung vermitteln Selbstkontrolle in der Prüfungsvorbereitung Simulation von Prüfungssituationen Festlegung klarer Lernziele Förderung der kummunikativen Fähigkeit Bestätigen von Lernerfolgen Abbau von Erfolgsdruck Fördern einer realistischen Selbsteinschätzung
  • Welche Zulassungsvoraussetzungen zur Abschlussprüfung gibt es? Zurücklegen der Ausbildungszeit oder Ausbildungszeit endet nicht später als zwei Monate nach dem Prüfungstermin Teilnahme an der Zwischenprüfung Führen schriftlicher Ausbildungsnachweise Eingetragenes Berufsausbildungsverhältnis in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse oder wer in einer berufsbildenden Schule oder einer sonstigen Berufsbildungseinrichtung ausgebildet worden ist und der jeweilige Bildungsgang der Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf entspricht
  • Welche Bestandteile hat die Anmeldung zur Abschlussprüfung? Angaben zum Prüfling und dem Ausbildungsunternehmen Angaben über den betrieblichen Ausbildungsgang und Beurteilungen Bescheinigung über die Teilnahme an den vorgeschriebenen Zwischenprüfungen Vorgeschriebene Ausbildungsnachweise bzw. Bestätigung über die ordnungsgemäße Führung / Kontrolle Letztes Zeugnis der Berufsschule bzw. dessen Ergebnisse Angaben über die Schulbildung Bei vorzeitiger Prüfung: Stellungnahme des Ausbildenden Bei externen Prüflingen: Angaben über Erwerb der notwendign Fertigkeiten / Kenntnisse
  • Welche drei Zeugnisse erhält der Azubi nach bestandener Prüfung? Zeugnis der Berufsschule Prüfungszeugnis der zuständigen Stelle Ausbildungszeugnis des Betriebs
  • Welche Bestandteile hat ein einfaches betriebliches Ausbildungszeugnis und um welche Bestandteile wird es für ein qualifiziertes Zeugnis ergänzt? Einfaches Zeugnis Art der Berufsausbildung Dauer der Berufsausbildung Ziel der Berufsausbildung Erworbene Fertigkeiten / Fähigkeiten / Kenntnisse Qualifiziertes Zeugnis Bestandteile einfaches Zeugnis + Angaben über Leistung und Verhalten
  • Welche drei Zeugnisgrundsätze gibt es? Wahrheit Klarheit Wohlwollen
  • Auf welche Arten kann eine Übernahme des Azubis erfolgen? Weiterbeschäftigung durch Festlegung im Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung Weiterbeschäftigung durch Vereinbarung in der Ausbildungszeit Weiterbeschäftigung durch schlüssiges Handeln (wenn der Azubi nach bestandener Prüfung weiter in den Betrieb geht und vom Arbeitgeber nicht abgehalten wird) Weiterbeschäftigung von Mitgliedern der Jugend- und Auszubildendenvertretung
  • Welche Kriterien gibt es für die Methodenwahl? Lernzielvorgaben Leistungsstand / Lerntyp des Azubus Zahl der Azubus Räumlichkeiten Ausbildungsmittel / Ausstattung Zeitvorgaben Rolle Ausbilder Handlungsorientierung
  • Methode: Kurzvortrag Definiere die Methode und nenne die Einsatzgebiete und Schema Der Kurzvortrag ist eine Unterweisungsmethode, mit der den Azubis in kurzer Zeit Kenntnisse dargeboten und vermittelt werden können (kognitiver Lernbereich). Azubis haben dabei eine passive Funktion, da die Aktivität vom Ausbilder ausgeht Bietet sich wenn  der Ausbilder in kurzer Zeit einer Gruppe von Azubis Wissen vermitteln möchte der Ausbilder in einen neuen Themenbereich einführen möchte oder einen Themenbereich abschließend zusammenfassen möchte die Auszubildenden auf selbstständige Lernphasen vorbereitet werden sillen oder anschließend wieder zusammengeführt werden sollen der Ausbilder die Vermittlung der Lerninhalte didaktisch sinnvoll steuern möchte Schema:  Einleitung (schaffen angenehmer Atmosphäre, Thema vorstellen, Zielsetzung nennen, zum zuhören motivieren) Hauptteil (Vorteile / Nachteile, Verbindung Theorie / Praxis, Anknüpfen an Vorkenntnisse etc.)  Schluss (Zusammenfassen, ggfs. mit Arbeitsauftrag verknüpfen)
  • Methode: Präsentation Definiere die Methode und nenne die Einsatzgebiete und Phasen Die Präsentation ist eine Methode, um eine Zielgruppe über bestimmte Inhalte zu Informieren, von Produkten zu überzeugen, Aufmerksamkeit zu erzielen oder Aktivität einzufordern Anlässe:  Vorbereitung auf die Abschlussprüfung Projektbesprechung Arbeitssitzung Fachvortragsreihe Informations- / Motivationsveranstaltung Verkaufsschulung Phasen: Vorbereitungsphase Durchführungsphase (Einleitung, Hauptteil, Schlussteil) Austauschphase Nachbereitungsphase
  • Methode: Lehrgespräch Definiere die Methode und nenne die Einsatzgebiete und Fragetechniken Die Wissensvermittlung (kognitiver Lernbereich) kann in Form von Gesprächen mit den Azubis durchgeführt werden. Es sind sowohl Gruppen- als auch Einzelgespräche möglich. Der Azubi wirdd aktiv am Lernprozess beteiligt, indem der Ausbilder durch zielgerichtete Fragen und Informationen eine eigenständige Denk- und Erkenntnisleitung fördert. Einsatzgebiete:  wenn die Azubis zum selbstständigen Denken aktiviert werden sollen wenn die kommunikativen Fähigkeiten der Azubis gefördert werden soll wenn der Ausbilder praktische Unterweisungen vor- oder nachbereiten will wenn der Ausbilder Wissen vertiefen oder ergänzen will wenn die Azubis einen Gesamtzusammenhang erkennen sollen Fragetechniken:  offene Fragen (Wieso, weshalb, warum) geschlossene Fragen Fragearten:  Erkundungsfrage Beurteilungsfrage Kontrollfrage Tatsachenfrage Entwicklungsfrage Alternativfrage
  • Methode: Vier-Stufen-Methode Definiere die Methode und nenne die Phasen und die Aktivitäten sowie Vor- und Nachteile Vorbereiten Vormachen und Erklären Nachmachen und Erklären lassen Üben zu 1:  Ausbilder legt Arbeitsmaterial bereit, schafft eine angenehme Atmosphäre, nennt Lernziel und fragt nach Vorkenntnissen Auzubi: hört zu und beantwortet Fragen zu 2: Ausbilder: führt den Vorgang schrittweise vor, erklärt und begründet Vorgehensweise, motiviert zum Nachmachen Azubi: beobachtet und hört zu, stellt Fragen, beantwortet Fragen zu 3:  Ausbilder: beobachtet und hört zu, korrigiert bei Fehlerverhalten, greift bei Gefahr ein, stellt Kontrollfragen, lobt Azubi: macht den Vorgang nach, erklärt und begründet die Vorgehensweise, wiederholt evtl. den Vorgang zu 4. Ausbilder: übergibt Übungsaufgabe, steht für Fragen zur Verfügung, kontrolliert und bewertet Übungsergebnisse, lobt und übt konstruktive Kritik Azubi: führt Übungsaufgaben durch, kontrolliert das Ergebnis Vorteile: zielstrbig, zeitsparend, logisch (Schritt für Schritt) Nachteile: ausbilerzentriert, eröffnet wenig Freiräume) Vorteile:
  • Methode: Lernauftrag Definiere die Methode und nenne die geförderten Schlüsselqualifikationen sowie Vor- und Nachteile Bei dieser Methode soll sich der Azubi selbstständig mit einer Praxissituation auseinandersetzen. Sie orientiert sich am Modell der vollständigen Handlung. Der Ausbilder übergibt dem Azubi einteder einen aus einem Kundenauftrag aufbereiteten Lernauftrag oder einen fiktiven Lernauftrag. Der Ausbilder achtet bei der Auswahl des Lernauftrages auf den Leistungsstand (evlt. Vorkenntnisse), motiviert den Azubi und vereinbart mit ihm die zu erreichenden Ziele. Er bietet seine Unterstützung an und bespricht / bewertet zusammen mit den Azubis das Ergebnis bzw. die Entscheidung Der Azubi soll sich mit dem Lernaudtrag vorbehaltlos auseinander setzen, den Vorgang analysieren, sich die notwendigen Informationen beschaffen und Lösungsvarianten überlegen. Er soll Zusammenhänge und Konsequenzen erkennen, sich für eine Lösung entscheiden und diese begründen.  Folgende Schlüsselqualifikationen werden durch den Lernauftrag gefördert:  Analysefähigkeit Prozessdenken Urteilsfähigkeit Entscheidungsfähigkeit Vorteile: Förderung der Schlüsselqualifikationen Verknüpfung von Fachtehrie und Praxis Nachteile: intensive Aufbereitung der Lernaufträge notwendig Gefahr des "Scheiterns"
  • Methode: Planspiel Definiere die Methode und nenne die geförderten Schlüsselqualifikationen sowie Vor- und Nachteile Das Planspiel ist eine computergestützte Methode zur praxisnahen Anwendung betriebswirtschaftlicher Kenntnisse. Die Azubis müssen ihre berufliche Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen, indem sie selbstständig planen, entscheiden und die darauf resultierenden Ergebnisse bewerten und reflektieren. Folgende Schlüsselqualifikationen werden durch diese Methode gefördert:  Analysefähigkeit Entscheidungsfähigkeit Prozessdenken Teamfähigkeit Konflikt- und Kritikfähigkeit Aufgaben des Ausbilders: geeignetes Planspiel auswählen, Spieldauer festlegen, Spielgruppen zusammensetzen, Zielsetzung bekannt geben Sopeilgruppen beobachten und evtl. eingreifen Aufgaben der Azubis: Identifikation mit den Spielregeln, Treffen selbstständiger Entscheidungen, Entwicklung von Handlungsalternativen Ablauf: Situationsvorgabe und Rollenverteilung -> Spielphase -> Spielanalyse Vorteile:  aktivierende Methode gefahrlose Entscheidungsfindung Förderung der beruflichen Handlungskompetenz Erkennen von Zusammenhängen Einüben von Teamfähigkeit Nachteile:  Hoher Zeit- und Kostenaufwand intensive Betreuung der Spielgruppe Ernsthaftigkeit nicht immer vorhanden (Spielwiese)
  • Methode: Rollenspiel Definiere die Methode und nenne die Ziele und Stufen sowie Vor- und Nachteile Die Azubis sollen sich in eine bestimmte Rollen hineinversetzen, entsprechend handeln und das gezeigte Verhalten reflektieren. Diese Methode spricht den affektierten Lernbereich an. Rollenspiele können als Lernerfolgskontrolle nach einer Unterweisung am Arbeitsplatz eingesetzt werden.  Ziel: Entwicklung von Einfühlungsvermögen Entwicklung von Sensibilität für Motive und Verhaltensweisen anderer Entwicklung der Kommunikationsfähigkeit Abbau unerwünschter Verhaltensmuster Aufbau bestimmter Verhaltensweisen Stufen: Situationsvorgaben und Rollenverteilung Vorbereitung auf die Rollen Spielphasen Analyse Zusammenfassung Vorteile: Aktivierende Methode Ausprobieren verschiedener Verhaltensweisen keine unmittelbaren Konsequenzen Erkenntnisse über eigenes Verhalten und über die Verhaltensweisen anderer Nachteile: Hoher zeitaufwand Ernsthaftigkeit nicht immer vorhanden (Spielewiese)
  • Methode: Gruppenarbeit Definiere die Methode und nenne die Faktoren und Phasen Viele Arbeitsprozesse im Unternehmen orientieren sich an der Organisationsform Arbeiten in Gruppen zu lösen. Man unterscheidet  Faktoren:  die Gruppengröße sollte überschaubar bleiben (2-7 Personen) die Mitglieder stehen im sozialen Verhältnis zueinander die Mitglieder verfolgen gemeinsame Ziele die Mitglieder entwickeln eine Rollenstruktur und ein "Wir-Gefühl" Phasen:  Orientierung und Zuordnung Aktive Erarbeitung Trennung
  • Methode: Moderation Definiere die Methode und nenne die Einsatzgebiete, die Funktionen des Moderators sowie Brainstorming und die Kartenabfrage Die Moderation ist eine auszubildendenzentrierte Methode, die ganzheitliche Lernprozesse ermöglicht. Die Kommuniktion wird zu großen Teilen auf die Gruppe der Azubis verlagert und vom Ausbilder nur als Moderator begleitet.Bei dieser Methode sind Brainstorming und die Kartenabfrage üblich.  Einsatzgebiete: wenn offene Aufgabenstellungen in einer Gruppe bearbeitet werden sollen wenn die Vorteile von Gruppen, z.B. Ideen zu entwickeln, genutzt werden sollen wenn die Azubis stark aktiviert werden sollen  wenn Lernprozesse systematisiert, visualisiert und bewertet werden sollen wenn der gemeinschaftssinn und die Verantwortung gefördert werden sollen Funktion des Moderators:  Nennen des Moderationsthemas Auswählen der Teilnehmer und einer geeigneten Moderationstechnik Planen, Begleiten und Steuern der Lern- und Arbeitsprozesse Vorgeben der Rahmenbedingungen und Spielregeln Aktivieren und Bremsen der Teilnehmer Visualisieren der Lern. und Arbeitsergebnisse Brainstorming: Quantität ist wichtiger als Qualität Die Teilnehmer und der Moderator dürfen keine Ideen werten oder kommentieren Alle Ideen werden veröfentlicht, nicht nur sinnvolle Gedanken Die Ideen dürfen außergewöhnlich, originell oder verrückt sein Die Ideen dürfen weiterentwickelt werden Kartenabfrage:  Die eingesetzten Karten und Stifte sind für alle Teilnehmer gleich Die Azubis müssen deutlich, verständlich und einheitlich in Druckschrift schreiben Es darf nur ein Gedanke auf eine Karte gebracht werden Die Teilnehmer dürfen ihre Gedanken in der Phase der Ideenfindung zunächst nciht austauschen Alle Gedanken werden veröffentlicht 
  • Methode: Leittext-Methode Definiere die Methode und nenne die einzelnen Stufen Mithilfe von Leittexten lässt sich das Modell der vollständigen Handlung in die Ausbildungspraxis übertragen. In 6 Phasen kommen verschiedene Leittexte zum Einsatz, die das selbstständige Handeln der Azubis fordern und fördern. Stufen:  Informieren (Azubis erhalten Zugriff auf Informationsquellen, wie z.B. Fachbücher oder Gebrauchsanweisungen und Leitfragen, die ihnen eine zielorientierte Beschaffung der notwendigen kenntnisse ermöglicht, um die vorgegebene Aufgabenstellung zu bearbeiten) Planen (Azubis erhalten Unterlagen zur Arbeitssplanung, z.B. vorgedruckte Arbeitspläne, in denen die Arbeitsschritte, die Kontrollkriterien, die Arbeitsaufteilung, die notwenidgen Arbeitmittel und die Zeit festgehalten sind) Entscheiden (der Ausbilder führt z.B. ein moderiertes Gruppengespräch, damit ein entsprechender Arbeitsplan festgelegt und eine Entscheidung über die Vorgehensweise getroffen werden kann) Ausführen (Die Azubis setzen den Arbeitsplan mit den erarbeiteten Informationen um und werden durch Leitsätze begleitet) Kontrollieren (Die Azubis nehmen eine Selbstkontrolle vor und ermitteln dabei Soll-Ist Abweichungen, z.B. mithilfe vorgedruckter Kontrollbögen) Auswerten (Der Ausbilder führt Feedback und Förderungsgespräche)
  • Methode: Projektmethode Definiere die Methode und nenne den Aufbau Das Lernen in Projekten ermöglicht den Auszubildenden eine komplexe und reale Aufgabe aus dem betrieblichen Geschehen in einer ganzheitlichen, arbeitsteiligen, mehrstufigen und praxisnahen Handlung auszuführen. Das Projekt muss in einer vorgegebenen Zeitspanne selbstständig erledigt werden und Möglichkeiten zur Selbstkontrolle bieten. Im Mittelpunkt stehen die sozialen und die bereichs- sowie fachübergreifenden Erfahrungen. Der Ausbilder übernimmt die Funktion des Lernberaters und steht bei Problemem zur Verfügung. Zu beginn informiert er pber die Ausgangssituation, am Ende analysiert und bewertet er das Projekt.  Aufbau: Projektfindung (Informationsphase) Projektplanung (Planungsphase) Projektdurchführung (Durchführungsphase) Projektauswertung (Kontroll- und bewertungsphase)
  • Welche Funktionen und Ziele haben Ausbildungsmittel und welche Kriterien gibt es bei der Medienauswahl? Funktionen Lehrmittel (Darstellung von Lerninhalten, z.B. Computer oder Video) Lernmittel (zur Unterstützung des Lernprozesses, z.B. Fachbücher, Leittexte) Unterrichtsmaterial (zur Unterstützung des Ausbilders, z.B. Overhead-Projektor, Flipchart) Arbeitsmittel (Begleiten den Lernprozess, z.B. Aufgabenblätter oder Formulare) Ziele Visualisieren (Anschaulichkeit) Aktivieren (Selbstständigkeit) Auflockern (Abwechslung) Objektivieren (Versachlichung) Intensivieren (Verstärkung) Optimieren (Vereinfachung) Kriterien Betriebliche Rahmenbedingungen (Kosten) Kenntnisse und Erfahrungen des Ausbilders und des Auszubildenden Eingesetzte Methoden Zahl der Azubis Zeitliche Vorgaben Ausgewählte Lernorte Angestrebte Lernziele Situative Gegebenheiten
  • Welche Einsatzgebiete haben die unterschiedlichen Medien? Pinnwand:  Sammeln und Strukturieren von Informationen Erstellen von Mind-Maps und Wandzeitungen Moderieren mit Karten Flipchart / Wandtafel Visualisieren bei Vorträgen und in Lehrgesprächen Sammeln von Informationen Overheadprojektor Darstellen vorgefertigter Informationen und Folien Erarbeiten oder Entwickeln von Lerninhalten auf Folien Computer / Multimedia Selbstständiges Lernen der Azubis Darstellen von dynamischen Prozessen Darstellen von vorgefertigten Präsentationen Kommunikation mit anderen Personen Fernseher / Videoanlagen Darstellen von dynamischen Prozessen Einstieg in neue Themenbereiche Analyse von Rollenspielen
  • Wie funktioniert Kommunikation und was sind die vier Seiten einer Nachricht? Sender -> gesendete Signale -> empfangene Signale -> Empfänger Vier Seiten einer Nachricht: Apellebene Beziehungsebene Sachinhaltsebene Selbstoffenbarungsebene
  • Was für Konflikte gibt es und was können die Ursachen sein? Arten:  Sachkonflikte Wertekonflikte Rollenkonflikte Beziehungskonflikte Methodenkonflikte Mögliche Ursachen:  Überforderung Gegensätzliche Überzeugungen Imponierbedürfnis Kommunikationsmängel
  • Welche Ich-Einstellungen gibt es in der Kommunikation und wie entstehen Konflikte? Ich Einstellungen:  Eltern-Ich Erwachsenen-Ich Kindheits-Ich Im Normalfall sollte Kommunikation so verlaufen, dass entweder Azubi und Ausbilder beide mit dem Erwachsenen-Ich sprechen oder der Ausbilder zum Azubi mit dem Eltern-Ich und der Azubi zum Ausbilder mit dem Kindheits Ich. Sobald es so abläuft, dass z.B. der Ausbilder zum Azubi mit dem Eltern Ich spricht, aber der Azubi zum Ausbilder mit dem Erwachsenen Ich, gibt es einen Konflikt. 
  • Welche Stufen haben Konfliktlösungsgespräche? Vorbereitung (Erregungen müssen abgebaut werden, Kompromissvorschläge sollten mitgebracht werden etc.)  Einstieg (Spannung abbauen, Vertrauen aufbauen, offenes Gesprächsklima herstellen) Lösung (Ursachen erkennen, Lösungsmöglichkeiten vorschlagen, Kompromisse eingehen und letztendlich eine Lösung vereinbaren) Nachbereitung (Konflikt muss verarbeitet werden und die Lösung umgesetzt und überprüft werden)
  • Welche Beurteilungskriterien gib es und welche Ziele hat die Beurteilung von Azubis? Welche Zeitpunkte bieten sich zur Beurteilung an? Beurteilungskriterien:  Fachkompetenz (z.B. Arbeitsweise, Arbeitstempo, Qualität der Arbeit, Wirtschaftliches Denken) Methodenkompetenz (z.B. Prioritätensetzung, Organisationsfähigkeit, Transferfähigkeit, Problemlösngsfähigkeit) Sozialkompetenz (Kommunikationsfähigkeit, Integrationsfähigkeit, Kundenorientiertes Verhalten, Konfliktfähigkeit) Ziele: Eignung für Beruf erkennen Rückmeldung über den Ausbildungsstand und die gezeigte Verhaltensweise Selbstvertrauekn stärken und Selbstkritik fördern Fachliche und persönliche Beratung / Förderung des Auszubildenden Möglichkeit zur Korrektur des Ausbildungsverlaufs erkennen Grundlagen für die zukünftige Personalplanung und -entwicklung legen Berufsrelevante Verhaltensweisen unterstützen Zeitpunkte:  vor Ende der Probezeit vor Ende eines Ausbildungsabschnittes vor der Anmeldung zur Zwischenprüfung nach Erledigung einer Projektarbeit vor Anmeldung zur Abschlussprüfung bzw. Entscheidung
  • Welche Beurteilungsgrundsätze gibt es? sollte grundsätzlich als positives, motivierendes Instrument angesehen werden müssen regelmäßig durchgeführt werden sollten nur von denjenigen durchgeführt werden, mit denen der Azubi tatsächlich zusammenarbeitet muss auf Grund laufender Beobachtungen in unterschiedlichen Situationen erfolgen dürfen nicht unter Zeitdruck stattfinden müssen vertraulich behandelt werden sollten nicht im verleich mit anderen Beurteilungen erfolgen darf sich nicht an den Leistungen eines erfahrenen Mitarbeiters orientieren
  • Welche Bewertungssysteme gibt es? Gebundene Bewertung (Beurteilungsbogen mit vorgegebenen Beurteilungskriterien und Wertstufen benutzt wird) Offene Bewertung (Beurteilungsbogen, auf dem der Ausbilder in freier Form die Einschätzung aufschreiben kann)
  • Welche Beurteilungsfehler sollte man im Beurteilungsgespräch vermeiden? am ersten oder letzten Eindruck orientieren Tendenz zur Milde Tendenz zur Strenge Tendenz zur Mitte Kontrastfehler (Ausbilder vergleicht Azubi mit sich selbst und berücksichtigt nicht die Ausbildungssituation) Andorra-Effekt (Sich selbst erfüllende Prophezeihung; Azubi verhält sich so, dass die Erwartungen des Ausbilders erfüllt werden) Halo-Effekt oder Hof Effekt (eine ausgeprägte Verhaltensweise überstrahlt alle anderen; Ausbilder schließt von einer Situation auf das Gesamtverhalten) Korrekturfehler (Ausbilder berücksichtigt nicht die fortschreitende Entwicklung des Azubis) Vorurteile
  • Was gibt es bei der Vorbereitung eines Beurteilungsgesprächs zu beachten und Wie sollte der Gesprächsverlauf optimalerweise sein? Vorbereitung:  genug Zeit einplanen voraussichtliche Störungen bermeiden bzw. umleiten beobachteten Verhaltensweisen Revue passieren lassen, aufzuarbeiten und im Bewertungssystem umzusetzen Begründungen für die Einschätzung (Bewertung) zurechtlegen Selbstverpflichtung sowohl die positiven als auch die defizitären Aspekte direkt anzusprechen Hilfen/Fördermaßnahemn überlegen Gesprächsverlauf:  Vertrauliche Atomsphäre schaffen Positive Aspekte herausstellen Sachliche und aufbauende Kritik üben Azubi Stellung nehmen lassen Fördermaßnahmen aufzeigen bzw. gemeinsam erarbeiten Ansporender Ausklang
  • Welche Ursachen gibt es für Probleme und Lernschwierigkeiten mit Ausländischen Auszubildenden? Die Ursachen können sich oft aus kulturellen Unterschieden ergeben:  in dem Elternhaus (väterliche Autorität, wirtschaftliche Situation, religiöse Vorstellungen, Werte, Rollenverteilungen etc.) in der Umwelt (Diskriminierungsgefühl, Kommunikationsprobleme, mangelnde Integration etc.) in den Einstellungen (kulturell bedingte Lerngewohnheiten, mangelnde Handlungsorientierung, Verhalten gegenüber Ausbildern / Lehrern, unterschiedliche Lern- und Arbeitstechniken etc.)  in der Religion (religiöse Vorgaben/Vorschriften und deren Einhaltung) im Freundeskreis (eigenwilliges Verhalten, Abschottung nach Außen, Pflege von Traditionen etc.) im Sprachverhalten (Schwierigkeiten / Weigerung die Landessprache zu lernen, Sprach- und Schriftprobleme, Umgang mit Lob/Kritik, Ausdrucksfähigkeit 
  • Welche Förderungsmöglichkeiten hat ein Ausbilder zur Entwicklung einer interkulturennen Kompetenz? Lern- und Arbeitstechniken vermitteln Gruppendiskussionen über kulturelle Unterschiede moderieren Aufgaben in Partnerarbeit lösen lassen Sprachliche Förderkurse anbieten Muttersprachliche Verständigung tolierieren bzw. akzeptieren Gebraucht sprachlicher Hilfsmittel zulassen klare Formulierungen wählen Sprechstunden anbieten Auf Klassenarbeiten / Prüfungen gezielt vorbereiten Visualisierungstechniken verstärkt einsetzen