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Bankmanagement (Subject) / Teil 3.3 Sicherung der Liquidität/Ausgestaltung Bankenregulierung (Lesson)
Teil 3: Regulierung
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- Regelgebundene versus prinzipienorientierte Regulierung Bsp. für regelgebundene Regulierung Eigenmittelunterlegung von Adressausfallrisiken im KSA: Kreditbetrag x RW x 0,08 alle Größen sind eindeutig definiert; Regelverstoß kann eindeutig identifiziert und sanktioniert werden Regulierungsbehörde kann nicht eingreifen, solange Regel nicht verletzt wurde Risiken werden nur ungenau gemessen Ausweichreaktionen: Regulatory Capital Arbitrage Bsp. für prinzipienorientierte Regulierung MaRisk Ordnungsgemäße Geschäftsorganisation (funktionierendes) Riskikomanagement interne Kontrollprozesse vollsctändige Dokumentation der Geschäftsvorfälle angemessene personelle und technische Geschäftsaustattung Regulierungsarbitrage kann verhindert werden Kritik Weiche Formulierungen wie „geeignet“, „konsistent“ werfen die Frage auf, wer auf der Basis welcher Kriterien entscheiden kann, ob die Vorschriften eingehalten werden? Durchsetzungsfähigkeit der Bankenaufsicht in Konfliktfällen
- Regulierungsvorschriften Eigenkapitalanforderungen (CRR/CRD) Liquidität: LCR/NSFR (CRR, LiqV) Höchstverschuldungsquote (CRR) Anforderungen an die Geschäftsorganisation (CRD, KWG, MaRisk) Offenlegungsvorschriften (CRR, IFRS 7, RS 20) Vorschriften über die Bankenabwicklung (Bankenrestrukturierungsgesetz) Meldefplichten (KWG) Erlaubsnispflicht (KWG) Einlagensicherungsrichtlinie Institutsvergütungsordnung European Market Infrastructure Regulation (EMIR) MIFID/ MIFIR Market Abuse Directive (MAD) Geldwäsche und Terrorismusprävention
- Elemente der Regulierung und Aufsicht - Institutionen - Laufende Bankenaufsicht – Single Supervisory Mechanism Europäische Zentralbank (bedeutende Institute) European Banking Authority (EBA): Ausarbeitung technischer Standards, Angleichung der Aufsichtspraktiken, Stresstests Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Banken, Versicherungen, Wertpapiermärkte; Aufsicht über nicht-bedeutende Institute und andere Finanzdienstleister) Bundesbank: Entgegennahme von Meldungen, Prüfungen von Banken vor Ort (§ 44 KWG) Bankenabwicklung – Single Resolution Mechanism Ausschuss für die einheitliche Abwicklung, EZB, Europäische Kommission, nationale Abwicklungsbehörden Einlagensicherung Nationale Einlagen-/Institutssicherungseinrichtungen Wertpapiermarktaufsicht Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA)
- Faktoren für Liquiditätsrisiko Vergabe von überwiegend mittel- bis langfristigen Krediten, die zum großen Teil kurzfristig finanziert werden (= Fristentransformation) Vermögen der Bank besteht aus illiquidem Aktiva Fristentransformation sollen eingeschränkt werden, um Liquiditätsrisiken zu vermeiden
- Prudential Regulation = Restriktionen, die vorbeugend wirken sollen Mindestanforderungen der Eigenkapitalhinterlegung von Risikopositionen Begrenzung der Fristentransformation Nachteile: Verhinderung von potenziell nutzenbringenden Transaktionen schaffen Anreize für Umgehungsmaßnahmen sehr aufwändige Kontrolle
- Pre-Commitment Ansatz = Bank nennt einne maximalen Verlustbetrag, der innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nicht überschritten werden darf Bei Überschreitung: Strafzahlung Höhe der Strafzahlung? Management hat keinen Anreiz, niedrigen Verlustbetrag auszuweisen Unterlassung von sehr risikoreichen Geschäften (?!)
- MaRisk Erläuterung: siehe Prinzipienorientierte Regulierung Zwei Teile: Allgemeiner Teil Geschäftsleitung hat für angemessene Geschäftsorganisation zu sorgen Mindestanforderung an das Risikomanagement Organisation und Dokumentation, personelle und technische Ausstattung Aktivitäten neuer Märkte und Produkte besonderer Teil Spezifizierung der Anforderungen an das interne Kontrollsystem → klare Trennung hinsichtlich Aufbauorganisation notwendig Kreditbereich (Markt/Marktfolge) Handelsbereich (Handel/Risikocontrolling/Abwicklung und Kontrolle)
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