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Human Resources (Subject) / FOM (Lesson)
Human Resources Frau Dr. Jane Tedd
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- Wandel Personalarbeit Was hat sich verändert? Technologische Veränderungen Demografischer Wandel Wertewandel ( Work-Life Balance ) Globalisierung
- Was sind die Ziele des Personalmanagements? Die Ziele des Personalmanagements werden durch die Unternehmensziele bestimmt. Das Personalmanagement wird somit als dienende Funktion angesehen und hat unterschiedliche Ziele. Wirtschaftliche Ziele sind primär an ökonomischen Größen wie Gewinn, Umsatz und Produktivität gebunden und dienen als Basis für den wirtschaftlichen Bestand des Unternehmens. Soziale Ziele hingegen richten sich nach den Erwartungen und Bedürfnissen der Mitarbeiter aus. Sind sind Maßstab für den sozialen Beitrag des wirtschaftlichen Handelns. Beispiel Vorsorge und Fürsorge, gutes Betriebsklima, Selbstbestimmung am Arbeitsplatz uvm. Zwischen den beiden Zielsetzungen besteht ein ständiges Spannungsverhältnis; kurzfristig stehen soziale Ziele und wirtschaftliche Ziele immer im Gegensatz zueinander.
- Welche Aufgabe hat der Betriebsrat? Ab wie vielen AN ist ein Betriebsrat möglich? Für wie lange gilt die Wahl? Der Betriebsrat vertritt die Interessen der AN ggü. dem AG. Ab 5 AN ist ein Betriebsrat möglich. Der Betriebsrat wird für 5 Jahre gewählt.
- Arbeitsrecht Bitte erklären Sie Individualarbeitsrecht und Kollektives Arbeitsrecht. Individualarbeitsrecht regelt hauptsächlich die Rechtsbeziehungen zwischen (Arbeitsverhältnis) AN und AG. --> Gestaltung Arbeitsvertrag Grundlagen: Arbeitsvertragsrecht und Arbeitsschutzrecht Kollektives Arbeitsrecht regelt das Recht zwischen den Sozialpartnern. --> Tarifverträge Grundlagen: Tarif- und Arbeitskampfrecht, Mitbestimmungsrecht, Betriebsverfassungsgesetz
- Erklären Sie den Begriff Personalplanung. Die Personalplanung ist ein systematischer Prozess. Sie ist auf Informationen gestützt um Personalbedarf, Personaleinsatz und Personalausstattung zu ermitteln. Die Personalplanung ist immer zukunftsorientiert und handelt unter Beachtung betrieblicher Ziele.
- Was ist die Bedeutung der Personalplanung? Personalplanung ist die gedankliche Vorwegnahme zukünftiger personeller Maßnahmen. Personalplanung soll dafür sorgen, dass kurz-, mittel- und langfristig die im Unternehmen benötigten Arbeitnehmer in der erforderlichen Qualität und Quantität zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort und unter Berücksichtigung der unternehmenspolitischen Ziele zur Verfügung stehen.
- Personalplanung Nenne externe Einflussfaktoren. Marktentwicklung Technologie Arbeitsmarkt Sozialgesetzte (Bsp.: Mindestlohn) Demografischer Wandel
- Personalplanung Nenne interne Einflussfaktoren. Unternehmensziele Investitionen Fluktuation ( Warum? ) Alterstruktur Fehlzeiten ( In Griff kriegen! ) Rationalisierungen Personal-Ist Bestand Arbeitszeitsysteme Personalkostenstruktur
- Was ist Qualitative Personalplanung? Vorausschauende Analyse/Planungen hinsichtlich der Fähigkeiten/Kenntnisse der MA. Welche Qualifikationen sind vorhanden? Welche Qualifikationen werden benötigt?
- Was ist Quantitative Personalplanung? Zusammenstellen von Zahlenmaterial. Wie viele Mitarbeiter werden benötigt? Wie viele MA werden zu einem Zeitpunkt X benötigt? Wie, wo, wann sind MA zu beschaffen? Wie viele MA sind ggf. freizusetzen? Zeitpunkt?
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- Nennen Sie Instrumente der Personalplanung. Aspekt "Stellen" Stellenpläne (Stellen die zu besetzen sind) Stellenbesetzungspläne (Stellen die existieren) Stellenbeschreibung Anforderungsprofil Aspekt "Mitarbeiter" Eignungsprofil Leistungsbeurteilung Potenzialbeurteilung Personalakte Instrumente der Personalverwaltung Personalstatistiken EDV-Systeme Personalinformationssystem
- Was gehört in eine Stellenbeschreibung? Genaue Stellenbezeichnung Name des Stelleninhabers Unterstellung Überstellung Stellvertretung Aufgabenbereich Einzelaufträge Verantwortung Besondere Befugnisse Informationspflicht Kooperation Erwartung Datum und Unterschrift des Stelleninhabers Datum und Unterschrift des Vorgesetzten
- Personalbedarfsdeckungsprozess: Welche Phasen gehören zu diesem Prozess? Vorbereitung Aquise Auswahl Personaleinführung
- Was gehört alles in eine Stellenanzeige? Layout: Gestalung Logo Headline/Schlagzeilen -> Elementat damit sich die Richtigen bewerben Inhalt: Selbstdarstellung Aufgaben Anforderungsprofil Wir bieten... Angaben zu Form/Inhalt der Bewerbung der Inhalt sollte das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz berücksichtigen Schaltung Welche Anzeigeart? Bsp.: Fließanzeige, gestaltete Anzeige Wo? (Reichweite) Preis Zeitpunkt/Laufzeit/Refrsh Rubrizierung/Schlagwörter
- Nenne Beispiele für interne Personalbeschaffung. Ausbildung Elektronische Medien Personalentwicklung Karriereplanung/Laufbahnplanung ( klassicher Weg ) Talentmanagement ( erkennen und födern von Talenten ) Traineeprogramme
- Nenne Beispiele für interne Personalbeschaffung. Ausbildung Elektronische Medien Personalentwicklung Karriereplanung/Laufbahnplanung ( klassicher Weg ) Talentmanagement ( erkennen und födern von Talenten ) Traineeprogramme
- Nenne Vor- und Nachteile der internen Personalbeschaffung. Vorteile: Geringerer Kostenaufwand Schneller Minimierung von Einarbeitungskosten „Erlebte“ Aufstiegschancen im Betrieb → transparente Personalpolitik Gute Kenntnisse der Unternehmenskultur (keine Integrationsprobleme) Reduzierung des Stellenbesetzungsrisikos Informationen über interne Mitarbeiter/ Führungskräfte Nachteile: Höhere Lohnkosten Neues Know-How, Veränderungen, neue Impulse schwierig anzueignen geringe Auswahlmöglichkeiten Mögliche Enttäuschungen/Spannung bei Kollegen Besetzung um ggf. Probleme zu vermeiden ( keine sachliche Entscheidung) Eventuelle Betriebsblindheit
- Nenne Beispiele für externe Personalbeschaffung. Printmedien (Tages,-Wochen,-Fachzeitschriften) Internet (Homepage, Jobbörsen, Datenbanken, soziale Netzwerke) Initiativbewerbungen Sourcing (Recruitingveranstaltungen, Messen, Job Speed Dating, Auswertung v. Stellengesuchen u. Datenbanken, Hochschulmarketing, MA- Empfehlungen) Arbeitsvermittlung (Agenturen für Arbeit, ZAV, EURES) Personalberater/Headhunter Arbeitnehmerüberlassung (Zeitarbeit) Studiengänge mit Auslandsbezug Werbung, Branding (Plakate, Rundfunk, TV, Personalmarketing) Praktika Handelskammern (In- Ausland)
- Nenne Vor- und Nachteile der externen Personalbeschaffung. Vorteile größere Auswahl neue Impulse weitreichende Qualifikationen keine "Betriebsblindheit" Aufbruch von festgefahrenen Strukturen Einbringung neuer Kenntnisse Nachteile Hohe Kosten Hoher Aufwand Intensive Einführung des MA (Kosten) Eventuell negatives Betriebsklima als Folge
- Welche Bedeutung hat der Begriff "Personalmarketing"? Welches Ziel hat es? Erschließung des externen Arbeitsmarktes durch Auf- und Ausbau eines positiven Images Personalmarketing hat das Ziel vorraussetzungen zu schaffen, dass dem UN langfristig eine gesicherte Versorgung mit qualifizierten und motiviertem MA gewährleistet.
- Nennen Sie die zentralen Funktionen des Personalmarketings. Akquisitionsfunktion Interesse externer Bewerber für das UN die angebotenen Arbeitsplätze Motivationsfunktion Mitarbeiter Begeisterung für Ihr Unternehmen Indentifikation mit der Unternehmenskultur Profelierungsfunktion Gegenwärtige/potentielle Mitarbeiter Vorzüge des betreffenden Unternehmens erkennen
- Ausländischer Mitarbeiterpotential, was sind die positiven Effekte im HR-Bereich? Mehr Effiziens bei internationalen Aktivitäten Besonders zielstrebige Mitarbeiter/innen Multimodale Wahrnehmung von Märkten/Trends Mehr Kreativität verringerte Fluktuation Imagesteigerung des Unternehmens
- Was besagt das Anerkennungsgesetz? Rechtsanspruch auf ein Verfahren zur Annerkennung ausländischer Berufsqualifikationen für alle Personen unabgäning vom Herkunftsland Prüfung der Gleichwertigkeit innerhalb von 3 Monaten
- Erläutern Sie das Erfolgsfaktorenmodell 7-S Modell. Harte Faktoren: Struktur Systeme Strategie Weiche Faktoren: Selbstverständnis <- Werte eines Unternehmens Spezial Kenntnisse Stammpersonal Stil ( Arbeitskleidung, Gebäude, Umgang mit Kunden )
- Erläutern Sie das Substitutionsprinzip. Von Erich Gutenberg: gleichartige/generelle Sachverhalte -> generelle Regelungen ungleichartige/unregelmäßige Sachverhalte -> individuelle Regelungen
- Bürokratieansatz Max Weber Merkmale 1. Arbeitsteilung/Befehlsgewalt: Zuordnung v. Pflichten/Kompetenzen erfolgen generell u. personenunabhängig 2. Amtshierarchie: Dienstweg 3. Strikte Regelgebundenheit: Erfüllung der Aufgaben gemäß fester technischer Regeln und Normen 4. Aktenmäßigkeit der Vorgänge: schriftliche Dokumentation