6
Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Subject) / Psychophysik (Lesson)
- zentralen Aufgaben
- ...
This lesson was created by aquaculinaris.
This lesson is not released for learning.
- Erkläre Einführung der Psychophysik wissenschaftshistorisch ältestes psychologisches Forschungsgebiet Wechselbeziehungen zw. subjektiv psychischen (mentalem) Erleben u. quantitativ messbarem (objektive, physikalische Reize) 1860 als Teilgebiet der experimentellen Psychologie von Gustav Theodor Fechner begründet, Vorarbeit Heinrich Weber Teilgebiet der Sinnesphysiologie, Wahrnehmungspsychologie, Psychophysiologie naturwissenschaftl. Erforschung von Bewusstseinsprozessen Gegenstand der Psychophysik:Zusammenhang physikalische Reize u. Sinneswahrnehmungen(Lautstärke u. auditive Wahrnehmung)
- Nenne + erkläre 4 Forschungsbereiche Wahrnehmungsschwelle (Absolutschwelle) wie stark muss Reizung eines Sinnesorgan sein, dass Reaktion erfolgt? Wahrnehmungsschwelle kann durch Adaptionseffekte variieren Reizunterscheidung (Unterschiedsschwelle) wie verschd. müssen Reize sein, um als unterschdl. empfunden zu werden? Unsicherheitsintervall (definieren von physisch verschd. Reizen, die gleiche Empfindung auslösen) Reizerkennung wann blaues Dreieck als blaues Dreieck erkannt wird? Vorhandensein eines Reizes wird registriert (Reizdetektion) bevor Identifikation Skalierung ob Person Reiz erkannt hat u. schätzen kann wie stark Reiz ist Skalierungsfähigkeiten je nach Situationen unterschdl.
- Erkläre Wahrnehmungsschwelle Mindeststimulation um Reiz erstmals wahrzunehmen -> sehr sehr fein z.B. Licht, Schall, Geschmack, Geruch, Berührung in Studie entspricht theoretischer Verlauf nicht dem empirischen Gründe: Aufmerksamkeitsschwankungen, Müdigkeit, sensorische Adaption, Fehlalarme, Fluktuation des Reizes,... S-Kurve resultiert aus psychometrischer Funktion im theoretischen Verlauf absolute Schwelle = Mindeststimulation diese ist erforderlich um Reiz in mind. 50 % der Fälle wahrzunehmen-> dann bestätigt
- Erkläre Reizunterscheidung (Unterschiedsschwelle) Unterschiedsschwelle = minim. Unterschied zw. 2 Reizen (ΔR) der erforderlich ist, damit er erkannt wird eben noch merklicher Unterschied quantitative Grundlage um psychischen Unterschd. zw. 2 Empfindungen zu bestimmen
- Erkläre Unterschiedsschwelle: das Werbersche Gesetz Unterschds.schwelle steht in nahezu festem Verhältnis zu Reizintensität je stärker Reiz, desto größer muss Reizunterschd. sein um ihn zu bemerken formale Beschreibung: ΔR / R = const. = k Reizunterschied / Reiz = Konstante bei Randbereichen gilt das Gesetz nicht umso höher Gewicht, umso höher muss anderes Gewicht sein, dass man einen Unterschied merkt
- Erkläre Fechners Gesetz zur Erlebnisintensität Zusammenhang zw. Reiz- u. Erlebnisintensität (RE) E = k * log R + f (Konstante für Intensität) E -> Empfindungsstärke(entspricht Logarithmus d. Reizintensität multipl. mit Konstante plus weitere Konstante) Empfindungsstärke wächst mit Logarithmus der Reizstärke Verdoppelung der Reizstärke ≠ Verdoppelung der Empfindungsstärke-> nur Zuwachs von k * 30 % Fechners Gesetz gilt nur innerhalb eines gewissen Geltungsbereich
Advertisement