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Diagnostik und Evaluation (Subject) / Versch. Erhebungsverfahren (Lesson)

Basis: Nürnb. Skript, Ingenkamp, Lukesch, Skript LMU Barchfeld-Pekrun Die Lektion beinhaltet den Bereich E für mein EWS-Examen im August'15 an der LMU München. Für Vollständigkeit wird nicht garantiert.

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  • Def. Beobachtung Roth (2001) "Beobachtungen ist das grundlegende Verfahren der emp. forschenden Sozialwissenschaften und der Erziehungswissenschaften" Graumann, nach Heller & Nickel 1978 "Beobachtung ist die absichtliche, aufmerksame Art des Wahrnehmens, die ganz bestimmte Aspekte auf Kosten der Bestimmtheit von anderen betrachtet"
  • Ziel der wissensch. Beobachtung Nach Atteslander (2000): Ziel der wB ist die Beschreibung bzw. Rekonstruktion sozialer Wirklichkeit vir dem Hintergrund einer leitenden Forschungsfrage
  • 4 Aspekte der einfachen Wahrnehmungsstrukturierung Selektion Organisation Akzentuierung  Fixierung 
  • Beobachtungsverfälschung durch... Allgemeine Fehler Referenzfehler (Vergl. einer Beobachtung mit einem unangemessenen Muster/Maßstab) Zusammenhangsfehler (Mermale in Verbindung bringen, die nicht notwendig zusammengehören; Bsp.: Halo-Effekt) Beobachtungsspez. Fehler Überforderte Differenzierungsfähigkeit Unscharfe Definition d. Beibachtungseinheit Unvertrautheit der Beobachtungseinheiten Unvertrautheit mut der Probandengruppe (Normen u. Werte!!)
  • Unterschiede 1. einfache Wahrnehmung - naive/alltägl. Beobachtung 2. Naive Beobachtung - wissensch. Beobachtung Nach Greve & Wentura (1997) Einfache Wahrnehmung - naive Beobacht. Absicht, Annahmen zu prüfen systematische Selektion best. Aspekte Naive Beobacht. - wissensch. Beobacht. Absicht, Daten auszuwerten Kriterien der Replizierbarkeit und Objektivität bedacht
  • Arten der wissensch. Beobachtung Fisseni 2004 unsystematisch - systematisch nicht-teilnehmend - teilnehmend Ereignis- und Zeitstichprobe nach Art der Ergebnisfixierung
  • Def. Interaktion Merkens & Seiler (1978) "Der Befriff Interaktion bezeichnet sowohl direkte (konkrete, face-to-face, vis-á-vis) Begegnungen, als auch indirekte (abstrakte, anonyme, vermittelte) soziale Beziehungen von Individuen, in denen diese ihre Handlungen wechselseitig aneinander abstimmen"
  • Arten von Schätzskalen Numerisch Verbal Grafisch verhaltensnah - abstrakt
  • Arten von Schätzskalen Numerisch Verbal Grafisch verhaltensnah - abstrakt
  • Einsatzmöglichkeiten der Beobachtung Situationserfassung (Bsp.: wie hoch ist Redeanteil des L an diesem Tag?) Vergleichsuntersuchung (Bsp.: wie viel redet Lehrer X im Vergleich zu Lehrer Y?) Verlaufsanalyse (Bsp.: wie hoch ist Redeanteil des L nach 3 Wochen?) Sequenzanalyse (Bsp.: wie reagieren SuS auf hohen Redeanteil des L?)
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  • Def. Fragebogen Atteslander (2000) "... die schriftlich fixierte Strategie einer systematischen Befragung"
  • Was kann mit Fragebogen erhoben werden Objektiven Daten Subjektive Einstellungen
  • Regeln bei Selbstgestaltung von Tests Sprache u Wortschatz der Befragten beachten nicht über Informationsniveau der Befragten liegen vage Begriffe vermeiden eine Frage immer nur auf ein Problem beziehen auch indirekte Fragen möglich Zustimmungs-/Bejahungstendenzen mindern (fragen anders gepolt stellen --> "nein" steht für erwünschte Ausprägung) Antworthemmung verringern  (--> Trichtertechnik)
  • Vorteile Fragebogen Kann anonym ausgefüllt werden Wenig Aufwand für Lehrer kann von vielen Personen gleichzeitig ausgefüllt werden kostengünstig