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Allgemeine Psychologie (Subject) / Die Sinnesorgane - Der Tastsinn (Lesson)
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- allgemeines zum tast- und berührungssinn = eine mischung aus 4 verschiedenen sinneswahrnehmungen auf der haut: druck, wärme, kälte, schmerz -> diese nehmen wir je nach spezialisierter nervenendigung (präsynapse oder rezeptor im PNS) unterschiedlich wahr. => jeder rezeptor ist für einen hautsinn zuständig
- erkläre die für den tastsinn zuständigen rezeptoren in der haut PACINI-KÖRPERCHEN: große rezeptive felder, die auf vibrationen reagieren MEISSNER-KÖRPERCHEN: kleine rezeptive felder, die schnell auf feine, gut lokalisierbare tastreize reagieren MERKEL-SCHEIBEN: kleine rezeptive felder, die langsam auf kontinuirliche berührung/druck reagieren RUFFINI-ENDUNGEN: große rezeptive felder, die auf verzerrungen und streckungen auf hautoberfläche reagieren und langsam adaptieren FREIE NERVENENDIGUNGEN: signalisieren temperatur und schmerz
- was ist die zweipunktschwelle? die schwelle, bei der zwei reize bei "übertritt" als einer wahrgenommen werden - fingerspitzen: hohe rezeptordichte => niedrige zweipunktschwelle (3-5 mm) - rücken: niedrige rezeptordichte => hohe zweipunktschwelle (5-7 cm)
- wie heißen die schmerzrezeptoren, wie funktionieren sie und welche unterscheidet man? nozirezeptoren -> kommen in allen schmerzempfindlichen geweben des körpers vor , wobei jedem ein spezifisches (rezeptives) feld zugewiesen werden kann => schmerzauslösende reize führen zu entstehung von aktionspotenzial polymodale nozirezeptoren: reagieren auf mechanische, thermische und chemische reize mechanonozirezeptoren: reagieren ausschließlich auf mechanische reize
- erkläre die schmerzleitung. wie heißt die zugehörige theorie? GATE-CONTROL-THEORIE: - im rückenmark gibt es ein neurologisches tor, das schmerzsignale blockiert oder weiter gibt - dünne nervenfasern geben signale weiter, dicke nervenfasern für sensorische info zuständig => dünne öffnen das tor, dicke schließen es
- wie behandelt man (chronischen) schmerz? - aktivierung dicker nervenfasern durch massage, elektr. stimulation oder akkupunktur - gehirn kann schmerz kreieren => ablenkung von schmerz, ausschüttung von endorphinen - schmerzbehandlung wird heute auch psychologisch begleitet (entpannungstrainings..)
- in welche klassen werden schmerzmittel eingeteilt? periphere schmerzmittel zentrale schmerzmittel ohne suchtgefahr zentrale schmerzmittel mit suchtgefahr
- periphere schmerzmittel - hemmung d. übertragung des schmerzes AM ORT des geschehens durch hemmung eines enzyms an den schmerzstellen - außerhalb des gehirns, meist frei erhältlich - mögliche starke nebenwirkungen auf verdauunstrakt
- zentrale schmerzmittel ohne suchtgefahr - wirken direkt im gehirn, wo sie die schmerzübermittlung blocken - im gegensatz zu morphinen machen sie nicht süchtig, müssen aber trotzdem verschrieben werden - wirkung auch nach operationen sehr gut - zentrale nebenwirkungen wie übelkeit oder schwindel
- zentrale schmerzmittel mit suchtgefahr - mittel gehören zu opiumpräparaten -> nur bei allerstärksten schmerzzuständen, verschrieben mit speziellen rezepten - schmerzübertragung wird verhindert => schmerzwirkung wird direkt im gehirn ausgeschalten - zentrale nebenwirkungen wie atemstillstand - nur unterr überwachung verabreicht
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- erkläre die schmerztheorie durch schmerzen teilt und der körper mit, dass etwas nicht stimmt, wobei schmerzerleben sehr unterschiedlich ist, es hängt hab von:-biologischen einflüssen: aktivität der dicken/dünnen nervenfasern, genetische unterschiede (endorphinproduktion), interpretation der ZNS aktivität durch das gehirn -psychologischen einflüssen: aufmerksamkeit gegenüber schmerzen, erfahrung, erwartung -soziokulturellan einflüssen: anwesenheit anderer -> empathie, kulturelle erwartungen biopsychologischer ansatz der schmerztheorie: unser schmerzerleben ist mehr als nur neuronale botschaften, die ans gehirn geschickt werden