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Allgemeine Boden- und Standortkunde (Subject) / bodenkundliche Grundbegriffe (Lesson)

Grundbegriffe von A-Z

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  • Was sind Moore? - Ansammlung abgestorbener Pflanzensubstanz - Entstehung: durch Luftabschluss in Folge von Wasserüberschuss - abbau nicht möglich; entstehung von Torf
  • Welche drei Moortypen gibt es? 1) Niedermoore 2) Hochmoore 3) Übergangsmoore
  • Definiere "Boden" - lockere Schicht an der Erdoberfläche, die durch Verwitterung entstanden ist - die durch Wind und Wasser verlagert worden ist - die oft von Humus durchsetzt ist
  • Definiere Bodenprofil - senkrechter Querschnitt von der Erdoberfläche bis zum Bodenausgangsmaterial (Muttergestein) -Ort der Bodenentwicklung- typische Merkmale kristallisieren sich heraus, vorausgesetzt das Bodenprofil ist "repräsentativ"
  • Was ist Grundstein? -Material, das den Boden unterlagert und daher nicht das Muttergestein für die Bodenbildung darstellt
  • Horizonte - unterscheidbare Zonen, die das Bodenprofil differenzieren -Horizonte sind das Ergebnis bodenbildender Prozesse (Zersetzung, Verwitterung, Humusbildung, Vergleyung...)
  • Bodentyp -Böden mit ähnlichem bzw. im Prinzip gleichen Profilaufbau bilden einen Bodentyp -jeder Boden geht aus Muttergestein hervor, unter einwirkung von Bodenbildenen Prozessen entwickelt er verschiedene Eigenschaften -Mit dem Bodentyp ist also ein Komplex von Eigenschaften verbunden, die für die Standortbestimmung maßgebend sind
  • Bodenart (Textur) - die vorliegende Korngrößenzusammensetzung in einem Boden oder Horizont -physikalische, biologische und chemische Eigenschaften des Bodens werden von dieser Größe beeinflusst -die Korngrößenzusammensetzung (Mischung aus Ton, Schluff und Sand...) bestimmt das Verhalten des Bodens gegenüber Wasser
  • Kriterien zur Bestimmung des Bodenverhaltens (beeinflusst durch die Korngrößenzusammensetzung) Wasser (Durchlässigkeit, Haltekraft, Stauung) Erwärmbarkeit Durchlüftung Struktur und Lagerung Quellungsvermögen Nährstoffnachlieferung Nährstofffixierung
  • Welche Kriterien gelten für extreme Tonböden? Tonböden dicht gelagert-> wenig durchlüftet kalt stark wasserhaltend oft wasserstauend bei austrocknung-> Verhärtung-> Verkrustung hohes Nährstoffhaltevermögen präferieren nur best. Nährstoffe Bearbeitung schwierig, wegen Feuchtigkeitszustand
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  • Welche Kriterien gelten für extreme Schluffböden? Schluffböden eher ungünstige Eigenschaften dicht gelagert luftarm leicht vernässend strukturlos nährstoffarm leicht erodierbar (änfällig gegen Bodenabtragung durch Wind)
  • Welche Kriterien gelten für extreme Sandböden? Sandböden gut durchlüftet leicht erwärmbar stark wasserdurchlässig leicht austrocknend locker gelagert sehr nährstoffarm jederzeit bearbeitbar durchsetzt von groben Gemengteilen (Steine, Grus, Schotter,Kies)
  • Bodenschwere D.h. das Verhalten der Bodenarten in Bezug auf die Bearbeitbarkeit und den Wasserhaushalt in eine "Schwereklasse" gehören alle Bodenarten, die in best. Bodeneigenschaften ein ähnliches Verhalten zeigen.
  • Grobanteil alle primären Gemengteile mit Durchmesser > 2mm
  • Welche Formen des Grobanteils unterscheidet man? Gruss (eckig- kantig) und Kies (abgerundet) 2-20mm ∅ Steine und Schotter  20-100mm ∅ Grobsteine und Grobschotter 100-300 ∅ Blöcke und Geröll über 300mm ∅