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Kognitive 1 (Subject) / VL01_Wahrnehmung (Lesson)
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- Eigenschaften der Wahrnehmung Wahrnehmung ist begrenzt W. unterliegt Einschränkungen durch die Eigenschaften der Rezeptorsysteme. Sie können nur bestimmte Reizangebote vearbeiten (400 - 700 nm) Wir haben nur eine begrenzte Anzahl von Sinnesorganen (Modalitäten), die nur eine begrenzte Anzahl von Komponenten (Qualitäten) in der Wahrnehmung zuständig sind.
- Sinnesesenergien (Müller 1826) Gesetz der spezifischen Sinnesenergien nach Müller, wonach nicht der äußere Reiz die Qualität der Wahrnehmung bestimmt, sondern die Eigenart des gereizten Sinnesorgans.
- Worauf kann Wahrnehmung nicht reduziert werden? auf Sinnesleistung
- Selektivität Oswald Külpe, 1904: "Selektive Funktion der Aufgabe" positive Abstraktion / negative Abstraktion positive Abstr.: Hervorhebung aufgabenrelevanter Merkmale negative Abstr. : Absehnung von irrelavanten Merkmalen ⇒ Ziele führen zur selektiven Verarbeitung von Merkmalen in der Wahrnehmung
- Drei Formen der Selektivität Im Sinnessystem selbst implementiert z.B. Retina des Kaninchens Selektion durch Bewegung des Kopfes und der Augen, offene Selection (overt selection) Selektion durch Verlagerung von Aufmerksamkeit (covert selection)
- Definition von Aufmerksamkeit Aufmerksamkeit bezeichnet die bevorzugte Bearbeitung eines Gegenstandes auf Kosten eines anderen.
- Was für ein Blickfeld hat der Mensch? ein Anterior Blickfeld Teilung in zentrales und peripheres Sehen Detektion ⇒ Bewegung⇒visuelle Analyse (vgk. Skizze - Anterior)
- Konstruktivität Abbild der Wirklichkeit ⇒ handlungsrelevante interne Repräsentationen, Regularitäten der Umwelt z. B. Biedermann Ausbuchtungen / nicht zufällige Eigenschaften
- Warum ist Wahrnehmung ein konstruktiver Vorgang? Wahrnehmung konstruiert aus verfügbaren Informationen eine handlungsrelvante interne Repräsentation Bsp. Frase-Spirale
- Was ist die Fraser-Spirale? Ein Beispiel für die Konstruktivität von Wahrnehmung: Obwohl wir eine Spirale sehen ist keine vorhanden, sondern nur eine kreisförmige Anordnung
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- Was erzeugt Wahrnehmung? Wahrnehmung erzeuht kein Abbild der Wirklichkeit, sondern sie konstruiert aus den verfügbaren Informationen eine handlungsrelevante interne Repräsentation z. B. zweidimensionales Abbild auf der Retina des Auges wird dreidimensional interpretiert. So wird beispielsweise aus einer zweidimensionalen Anordnung von Strichen im retinalen Bild in der Wahrnehmung das räumliche Bild eines Stuhls.
- Wie werden handlungsrelevante interne Repräsentationen gebildet? Dieser Prozess benötigt Regeln, um die Vielfalt der möglichen Interpretationen einzuschränken. Solche Regeln ergeben sich aus den Eigenschaften der Umwelten an dies sich das System angepasst hat, alos aus Regularitäten der Umwelt
- Wie nennt mam nichtzufällige Eigenschaften udn was bewirken sie? non-accidental-features. Sie liefern Informationen zur Struktur von Objekten.
- Was befindet sich au der hinteren Oberfläche des menschlichen Auges? Fovea
- Beispiel für die Konzentration enes Perzepts Beispiel mit Schließen des linken Auges, Konzentration auf F
- Wozu dient Konstruktivität? Wichtige Grundlage über das Wissen, über die Eigenschaften der Welt - z.B. Dynamik von Kausalitäten: Ursache ⇒ Wirkung
- Was ist eine symbolische Repräsentation? Allgemeines Wissen über Objekte, das die Strukturierung des Informationsangebots erlaubt "Objekte sind solide und kohärent, sie bewegen sich als Ganzes mit ihren Teilen auf stetigen Bahnen und ineteragieren nur bei einem zeilich-räumlichen Kontakt..." Objekt-Konzepte sind Bestandteil des symbolischen Basiswissens Also: Objektbegriff als Bestandteil des Basiswisssens
- Mentale Cronometrie Messung der Zeit für die geistigen Prozesse
- Zeitliche Verhältnisse in der visuellen Informationsverarbeitung (einfache Reaktinsaufgabe) Transduktion in der Retina ⇒ 35 msAnkunft im primären visuellen Kortex ⇒ 55 ms Ankunft im motorischen Kortex ⇒ 200 msFrühste Reaktion im Finger ⇒ 250 ms Normale Reaktionszeit wenig trainierter Versuchspersonen ⇒ 400 ms mentaler Aufwand = Zeit, Reiz (Stimuli) ⇔ Reaktion
- Sakkaden Blickbewegungen Zentrales Element des sensomotorischen Verhaltens Integrierter Teil der Wahrnehmung (keine Wahrnehmung ohne Blickbwegung)
- Blickbewegungen Sakkaden: schnelle Blickbewegungen (bis zu 600 Grad /sek) Dauer: 20 - 80 ms Fixation: Phasen mit relativ stabiler visueller Achse (Ruhe), 70 bis mehr als 500 ms., (visueller Informationserwerb) Sakkaden reflektieren die Richtung und dynamische Sequenz der Informationsverarbeitung Fixationsdauer ist abhängig von der mentalen Verarbeitungsbelastung (leichtes Wort vs. schweres Wort).
- Typische Blickbwegeungen beim Lesen liinks ⇒ rechts: progressive Sakkaden rechts ⇒links: regressive Sakkaden Fixationen: Dauer und Zahl pro Wort hängen von Wort und Textschwierigkeiten ab.
- Wie wird Dekomposition von Wortlesezeit gemessen? An Blickbewegunegn in Phasen der kognitiven Verarbeitung 4. Klasse bis Erwachsenenalter Worterkennung wird mit fortschreitendem Alter automatisiert.
- Was bewirken Täuschungen? Täuschungen lassen Rückschlüsse über die Verarbeitung eines Reizes in der Wahrnehmung zu.
- Was bedeutet Konstanzleistung der Wahrnehmung? Wahrnehmung bleibt trotz Veränderungen der Wahrnehmungssituation konstant und unverändert.
- Entspricht Wahrnehmung der Realität? Unsere Wahrnehmung ist nicht "realitätsgerecht" sondern funktional korrekt, d. h. sie stellt die Informationen bereit, die für ein zielbezogenes Handeln in der physikalischen und sozialen Umwelt notwendig sind.
- Vorstellung von der Außenwelt - Helmholtz Wir nennen unsere Vorstellungen von der Außenwelt "wahr", wenn sie nur genügend Anweisungen über die Folgen unserer Handlungen gegenüber der Außenwelt geben und uns richtige Schlüsse über die zu erwartenden Veränderungen derselben ziehen lassen. Beispiel: Wahrnehmungstäuschungem - Große Objekte wreden als schwerer wahrgenommen.
- Acht Eigenschaften der Wahrnehmung Begrenzung Selektivität Konstruktivität Zeitliche Dauer Korrektheit und Nützlichkeit Kontextabhängigkeit Entwicklung, Übung und Plastizität Aktive Wahrnehmung
- Adaptation Reduzierte Reaktion eines Sinnessystems bei anhaltender Stimulation
- Wahrnehmungslernen relativ dauerhafte und sehr spezifische Veränderung von Wahrnehmungsleistungen durch Übung / Erfahrung