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Psychopathologie Kinder-Jugend (Subject) / 10.1 Störung des Sozialverhaltens (Lesson)

Störung des Sozialverhaltens

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  • Kriterien Störung des Sozialverhaltens und Leitsymptome Kind oder der Jugendliche muss über einen Zeitraum von 6 Monaten aufsässiges oder aggressives Verhalten zeigen. beginn vor 10 Lebensjahr oder in Adoleszens Leitsymptome: Oppositionelles Verhalten: Deutliches Maß an Ungehorsam, Streiten oder Tyrannisieren Ungewöhnlich häufige oder schwere Wutausbrüche Agressive Verhaltensweisen: Ausgerichtet jemanden indirekt zu Schädigen Verletzung gesellschaftlicher / sozialer Regeln und Rechte anderer Grausamkeit gegenüber anderen Menschen oder Tieren Erhebliche Destruktivität gegenüber Eigentum, Zündeln, Stehlen, Häufiges Lügen, Schuleschwänzen, Weglaufen von zu Hause
  • Epidemiologie: Störung des Sozialverhaltens (Prävalenz, periodeneffekte, Geschlechtsunterschiede, Altersunterschiede, Sozialschichteffekte)  Störung des Sozialverhaltens: 4,7% Störung mit oppositionellem Trozverhalten 2,5% Periodeneffekte: Anstieg in den letzten Jahrzehnten in westöichen Ländern Geschlechtsunterschiede Jugen ca doppelt so häufig betroffen (im Jugendalter, im Kindesalter bis 4:1) Altersunterschiede: Anstieg von Kindes zu Jugendalter Sozialschichteffekte: 3:1 bei niedrigem SES • Interventionsdefiziteo 15-25% der betroffenen Kinder und Jugendlichen erhalten Hilfe
  • nenne Risikofaktoren für Störung des Sozialverhaltens Biologische Faktoren: Neuropsychologische Defizite, Prä-, peri-, postnatale Faktoren, Psychophysiologsiche Faktoren, Biochemische Faktoren Familiärefaktore: Frühe Konflickte  Inkonsequente Erziehung, Bestrafungen, Vernachlässigung, Missbrauch, (psychische) Erkrankungen der Eltern Frühe Verhaltensfaktoren:  „schwieriges“ Temperament, Frühes impulsives Verhalten Kognitive Faktoren: niedriger (verbaler) IQ, schlechte Schullseistungen,Defizite in soziale-kognitive Informationsverarbeitung Soziale Faktoren: Ablehnung durch Gleichaltrige, Einfluss devianter Gleichaltriger
  • nenne Schutzfaktoren für Störung des Sozialverhaltens Biologische Faktoren: weibliches Geschlecht Familiäre Faktoren: erstgeborenes Kind, Stabiele, emotionale Beziehungen,Familiäter Zusammenhalt Soziale Faktoren: soziale Unterstützung, positive Freundschaftsbeziehungen, positive Schulerfahrungen Frühe Verhaltensfaktoren: positives Temperament (flexibel, aktiv, offen),  positives sozialverhalten/ Selbstwertgefühl/ Selbstwirksamkeitsüberzeugung, aktives Bewältigungsverhalten Kognitive Faktoren: überdurchschnittlicher (verbaler) IQ
  • Welche 4 Problembereiche gibt es bei aggressiven-dissozialen Kindern, was bedeuten diese? Familie: Inkonsistente Erziehung, Mangelnde Kontrolle, Mangel an Positiven Beziehungen, Familiäre Belastungen, Psychische Probleme der Eltern Kind/ Jugendlicher: Problemlösedefizite, Mangelnde Inpulskontrolle, Mangelnde soziale Kompetenzen Kindergarten/ Schule: (vor)- schulische Misserfolge, Negative Lehrer-Kind-Beziehung Gleichaltrigengruppe: Ablehnung v durch Gleichaltrige, deviante Gleichaltrige
  • was ist Callous-unemotional traits (CU)? -         Unter Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensproblemen gibt es eine wichtige Subgruppe, die man als „abgestumpft-emotionslos“ bezeichnet = CU-Eigenschaften -         Kinder und Jugendliche mit diesen CU-Eigenschaften zeigen früher, stabileres und stärkeres aggressives und antisoziales verhalten
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