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MC Prüfungen 6.Semester (Subject) / Verdauung (Lesson)

Tierernährung, Immo, AGTK, Bakto, bisschen KTK

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  • Was ist die Primäre Mekoniumobstipation? Wen betrifft sie am häufigsten und warum? Darmpechverhalten bei Fohlen und Kälbern in den ersten 24 Lebensstunden ausbleibender/unvollständiger Abgang des Darmpechs (=Mekonium, = erster Stuhl des Neugeborenen häufigsten Hengstfohlen , weil Becken spitzwinckliger als weibl primär = bei intakter Milchaufnahme nach 12h sollte max der Mekonium abgehen
  • Was ist Sekundäre Mekoniumobstipation? schwerwiegende Primärerkrankung zieht fehlende Milchaufnahme nach sich und dadurch ausbleibender Abgang des Darmpechs
  • Woraus besteht Mekonium? Schleim Darmschleimhauptepithelien abgeschlucktem Speichel Amnion
  • Wo sammelt sich das Mekonium? Im Colon descendens
  • Wie lang können die Mekoniumballen sein? bis zu 1 Meter sie können vom Milchkot ummantelt sein, da schließt keine Mekoniumobstipation aus
  • Was ist eine konservative Therapie der Mekoniumobstipation? Einlauf mit Rüschkatheter 1L isotoner körperwarmer Kochsalzlösung Zusatz 150ml Parafin alternativ: Acetylcystein/Equimuzin + Backpulver + NaCl alle 2-4 Stunden wiederholen
  • Was tun zur Nachsorge (Metaphylaxe) der primären Mekoniumobstipation? wenn Fohlen saugt und steht Klistier (Darmentleerer) verabreichen
  • Was ist interessant bei Fohlen und der Nakose im Vergleich zu Adulten? Neonaten metabolisieren Intubationsnarkotika ungleich schneller als Adulte: Narkotikum kann erst spät abgeflutet werden
  • Welche Auswirkungen sind beim Neonaten der an Diarrhö leidet prominet? Dehydratation
  • Welche Zellen sind im darm entscheident? Kryptzellen = Sekretion von Ionen (H2O) dann Nährstoffresorption reife Enterozyten = Resorption Becherzellen = Zunahme von prox nach distal, Sekretion von Schleim, Schutzfunktion
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  • Welche Formen der Diarrhö gibt es? sekretorische D. = Dünndarm sezerniert mehr Elekrtolyte und H2O als im Dickdarm aufgenommen werden kann osmotische D/ Malabsorption = durch Zottenatrophie kann im Dünndarm weniger Nährstoffe aufgenommen werden fehlende Eindickung der Ingestra = Dickdarm funktion gestört/fehlt
  • Was führt bei der osmotischen Diarrhö zu Atrophie der Darmzotten und ihrer Epithelzellen? Eimerien (Untergruppe der Kokzidien) Krytosporidien   (Parasit) alle darmpathogenen Viren (Rota, Corona, Parvo, Flavo)
  • Wie kommt die sekretorische Diarrhö zustande? durch darmpathogene Bakterien (Salmonellen, Clostridien ect.), die die Sekretionsaktivität der Krypzellen steigern und so zu Flüssigkeitsverlust führen (da im Dickdarm nicht aufgenommen werden kann)
  • Rotavirus Diarrhö Auftreten bei Fohlen zw 2.Tag und 6.Monat hohe Morbidität leichte Schädigung der Darmschleimhaut Adulte nicht betroffen grau-grünlicher Kot, nicht stinkend, wässrig Übertragung fakal-oral häufigster Errgeger bei Durchfallerkrankungen Prophylaxe = Hygienemaßnahmen
  • Salmonellose Erreger = S. Typhimurium (Typhus), S. Enteritidis, S. Dublin Infektion durch Hospitalismus und die Stute Fieber, Arthritis, Peritonitis --> Septikämie stinkende, blutige Durchfälle Therapie: Antibiotika, Ausgleich des Wasser und Elektrolythaushalts
  • Kryptosporidiose Durchfallerkrankung durch Cryptosporidium parvum Infektion fäkal-oral durch Aufnahme von Oozyten Eindringen in apikale Bereiche der Enterozyten = Malabsorption
  • Wann ist die Exsikkose (Austrocknung) letal? >20%
  • Was sollte man bei der Rehydratation mit Diätetikan beachten? bei saugenden Tieren geben Die Diätetika sorgen für optimale Voraussetzungen für eine Rehydratation, decken jedoch nicht den Energiebedarf des Kalbes - deshalb Milchtränke nicht völlig absetzten aber auch IMMER getrennt verabreichen
  • Wann nimmt man eine parenterale Rehydratation vor? wenn Schluck + Saugreflex nicht vorhanden nicht Zwangstränken wegen Aspirationspneumonie also intravenös in V.jugularis oder Ohrvene
  • Welche Flüssigkeitsmenge sollte man pro Tag bei einer Rehydratation geben? bei geringgradiger Exsikkose: ca. 3 Liter, bei mittelgradiger Exsikkose: ca. 5 Liter, bei hochgradiger Exsikkose bis zu 10 Liter/Tag
  • Welche Bestandteile sollen / müssen geeignete Diätetika / Infusionslösungen enthalten, um die Rehydratation zu erwirken? isotone Vollelektrolytlösung Glukose 1-3%ig Na-Bikarbonatpuffer/L-Laktat-Lösung 50mmol/L
  • Wie viel Kolostrum sollten die Kälber erhalten nach der Geburt? 1L binnen der ersten 3 Stunden 2-3 L bis 12h post n.
  • Bakterielle Erkrankungen des Verdauungstraktes der Wiederkäuer 1. Actinobacillus lignieresii Aktinobazillose am Zungengrund gramnegativ, endogene Infektion 2. Fusobacterium necrophorum Kälberdiphteroid:   Schleimhaut mit graugrünlichen Belägen, übler Geruch, blutet beim Ablösen, Befall des Kehlkopfes, gramnegativ, anaerob, endogene Infektion, Toxinbildung: Leukotoxin Ruminitis: entsteht durch Fremdkörper oder Pansenazidose --> verbreitung über Pfortader --> Lebernekrose 3. Clostridien: Clostridium septicum/Labmagenpararauschbrand: Fieber, Neonaten, tödlich, Unterhautödeme, grampositiv, alpha Toxinbildner Lämmerdysenterie (Clostridium perfringens Typ B): Neonaten, blutiger Durchfall, das gebildetet beta Toxin inaktiviert das von Pancreas gebildetet Trypsin, beta Toxin bildet Kationen Poren Enterotoxämie Typ D des Schafes (Breinierenkrankheit): Ödeme und Nekrosen im Gehirn, Körperhöhlenergüsse, erweichte Nieren, Adulte, ε-Toxin wird durch Trypsin aktiviert, Toxin wird resorbiert, gelangt über Blut zum Wirkungsort 4. Escherichia coli: Neonaten, Durchfall, Dünndarm, 5. Salmonella enterica: Alle Salmonellen sind potentielle Zoonoseerreger S. Dublin S. Typhimurium S. Enteritidis 6. Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis: Zeichen erst bei Adult, lange Inkubationszeit meldepflichtig säurefestes Stäbchen, hitzebeständig, Ausscheidung über Milch, Kot und Sperma Impfung nicht sinnvoll, da infizierte und geimpfte Tiere mit ELISA nicht unterschieden werden können
  • Bakterielle Infektionskrankheiten im Verdauungstrakt des Pferdes 1. Salmonella enterica gramnegativ vor allem Salmonella Typhimurium vor allem bei hospitalisierten Patienten 2. Clostridien C. difficile --> Equine Typhlocolitis (Colitis X) , enthält Toxin A + B Antibiotikum mit stark erhöhtem Risiko: Erythromycin Clostridium perfingens Typ A mit beta2 Toxin Clostridium piliforme --> Tyzzer`s Disease, Neonaten, Fieber, Krämpfe, Ikterus, tödlich, Schwellung+Nekrose Leber (Nagetiere, Meerschweinchen) 3. Botulismus Muskelschwäche, schlaffe Paralyse Botulinumtoxin hemmt die Freisetzung von Acetylcholin an der Neuromuskulären endplatte meldepflichtig Equinen Dysautonomie:   Hypersalivation, Gewichtsverlust, Toxininfektion mit Botulinumtoxins C Botulinumtoxin A-D --> hemmt Freisetzung von Neurotransmittern und nur C --> Degeneration der nervenzelle 4. Equine monozytäre Neorickettiose Neorickettsia risticii Fieber, Diarrhö, Lahmheit, Depression, Unterhautödeme gramnegativ, Parasit in Monozyten orale oder transkutane Infektion 5. Lawsonia intracellularis Fohlen Diarrhoe, Gewichtsverlust, Depression, Anorexie, Kolik und Unterbauchödeme
  • Bakterielle Erkrankungen des Verdauungstraktes des Hundes, der Katze, des Kaninchens und der Vögel 1. Helicobacter pylori Neutralisation des Magenmilieus (Urease spaltet Harnstoff in Ammoniak und CO2) VacA ein porenbildendes Toxin 2. Campylobacter C. jejuni: Verbreitung durch Vögel C. coli junge Tiere dünnbreiiger Durchfall, ödematisierte Colonmukosa gramnegativ enthält CDT = cytolethal distending toxin 3. Salmonella enterica gramnegativ, Laktose negativ, Zoonosen (über Kot und Futter) zielen auf M-Zellen, Makrophagen und dendritische Z. 4. Enteropathogene Escherichia coli - EPEC Hund+Kanninchen Durchfall, im Dünn+Dickdarm 5. Candida verursacht Candidose beim Vogel:   Neonaten, Abmagerung, Wachstumsdepression gelbl./weißl. Beläge in der Schnabelhöhle Kropf mit verdickter Schleimhaut Macrorhabdiose Vogel: Gewichtsverlust, Vomitus, schwarzer Kot, Entzündungen des Drüsenmagens (Drüsenmagen prod HCl, wird verhindert, pH steigt an, keine Nahrungsaufschluß mehr) 6. Clostridium perfringens Typ A Enterites neckroticans Mastgeflügel, hohe Mortalität ist Bestandteil der Darm Microbiota des gesunden Tieres (viele versch Stämme, nur 1 Stamm breitet sich bei Krankheit aus) 7. Brachyspira Aviäre intestinale Spirochätose milde Erkrankung außer bei Nandus schwer Colon+Caecum betroffen Durchfallsymptome mit Kotüberzogenen Eierschalen Kolonisation erst nach 15. Lebenswoche gramnegativ potentiell pathogen für Geflügel: B. alvinipulli B. intermedia B. pilosicoli Schadnager und Schweine als wichtige Infektionsquelle Zoonose Erreger
  • Bakterielle Infektionskrankheiten im Verdauungstrakt des SCHWEINES 1. Brachyspiren Erreger von Durchfall im Dickdarm des Schweines Schweinedysenterie (B. hyodysenteriae) = wichtigste Darminfektion des Mastschweins: schleimiger, grauer bis zementfarbenen Kot mit Blut- und Fibrinbeimengungen, orale Infektion, Veränderungen NUR im Dickdarm Spirochaeten- (B. pilosicoli) = milder als deysenterie, schleimig ohne Blut 2. Clostridien grampositiv, anaerob, schwere nekrotisierende, teils hämorrhagische Enterokolitis, Fieber C. Perfringes:Enterites necroticans beim Saugferkel = Typ Cblutiger Durchfall, hohe Mortalität, hämorrhagisch nekrotisieren, vorwiegend Dünndarm, geringe Synthese von Trypsin, Trypsininhibitoren im Colostrumhat beta Toxin C. difficile: Typhlocolitis beim neonatalen Ferkel, Ödeme Mesocolon, gelblicher, wässriger Kot 3. Escheria Coli: E. Coli Bestandteil der Dickdarmflora Colidiarrhö = sekretorische Durchfallerkrankung beim Saugferkel (die Flüssigkeits- und Ionen- Sekretions ins Darmlumen wird gesteigert) Ödemkrankheit (Colienterotoxämie): Ödeme am Kopf, kein Fieber 4. Heliobacter suis: Gastritis red Gewichtszunahme aerobe Bakterien 5. Lawsonia intracellularis: gramnegativ akute Form: Porcine hämorrhagische Enteropathie (PHE), besiedelt Epithelzelleninden Krypten der (Ileum)Schleimhaut chronische Form: Porcine intestinale Adenomatose (PIA) -> Nekrotisierende Enteritis (NE) -> Regionale Ileitis (RI)
  • Wie ist der pH wert beim Säugling im Magen? Magensäuresekretion herabgesetzt, weil sauer beeinträchtigt Immunglobuline, aber Gefahr von Vermehrung Mikroorganismen
  • Die wichtigsten Verdauungsenzyme beim Säuger Magensaft, Pancreassekret, Darmsekret
  • Was erbringt den höchsten Ertrag (ATP) Glucose/Stärke
  • Wie viel frisst eine Hochleistungskuh und wie viel Milch? ca 4% KM >35 L Milch/Tag
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  • Wie viel frisst ein Mastrind pro tag? Wie viel kg nimmt es zu? ca 2% der KM >1kg pro Tag
  • In welchsre Periode braucht die Kuh vermehrt Kraftfutter? zwischen vorbeireitungszeit-Abkalbung-Frühlaktation (von weniger bis mehr)
  • Was ist ein Risiko für eine Labmagenverlagerung in der Trockenperiode? Überfüttert Wintersaison erhöhte Konzentration freier Fettsäuren im Blut (0,3 mMol/l) Energiekonzentration > 6,9 MJ NEL/kg Trockenmasse ungünstige Freßplatzgestaltung
  • Wann wird die Labmagenverlagerung vielfach klinisch apparent? ca. 2-3 Wochen post partum
  • Was frisst die Kuh in der Hochlaktation? ca 25kg TS/Tag ca 40Kg Gras ca 10kg Kraftfutter
  • Wie ist der pH wert im Magen beim SU? 2-4 = sauer
  • Was sind die Enzyme im magensaft und ihre Substrate? Pepsin --> Proteine Chymosin --> Casein
  • Welche bakterien verursachen Mastitis Metritis Agalaktie der Sau? E Coli, Klebsiellen, Staphylokokken
  • Was gibt man bei einer Colienterotoxaämie? Ansäuern des Magen-Darm-Chymus, organische Säure (Ameisensäure)
  • Was kann man als Schutz vor MMA bei SU füttern? Glaubersalz (Na-Sulfat) Anionische Salze
  • Wie sollte der Rohfasergehalt sein? >3-4%
  • Die Formen eines Ileus mechanischer dynamischer Paralytischer Ileus – Darmlähmung bei Bauch fellentziindung, Thrombose, Gallen- oder Nierensteinkolik, Nerven- und Rückenmarkverletzungen usw. Spastischer Ileus – Darmkrämpfe (z. B. bei Bleivergiftung, Rückenmarkschwindsucht)
  • Ileumobstipation häufig wegen Ostium ileale mediane Laparatomie
  • Welche Formen des Leistenbruchs gibt es? indirekte Leistenbruch (Darm liegt im intakten Proc. vaginalis)         inkarzeriert=Hengst; nicht inkarzeriert = Fohlen direkter (rupturierter) Leistenbruch Notfall (Darm liegt subkutan)
  • Drehung der dorsalen und ventralen Kolonlage um die Längsachse 40% der Kolikfälle bei Zuchtstuten im Frühjahr
  • Was ist die häufigste Ursache bei Kolik des kleinen Colons? Konglobate bei Ponys, kleinen rassen geringe Kolikschmerzen
  • Thrombotisch-embolische Kolik kleinen Colon durch Larven 4. Stadium Intimaverletzung inkompletter verschluß von Gefäßen (Krampf) kompletter Verschluß von gefäß (Nekrose) ischämische Infarkte
  • Was ist beim Rektumvorfall zu beachten? Länge >30cm Riss im Mesocolon descendens
  • Mit was behandelt man Primäre oder sekundäre IgA-Defizienz? Tetrazykline angeborene Immunschwäche, mangel an IgA
  • Bedeutung der Mukosa-Immunität 80% aller Zellen des Immunsystems gehören zum MALT (mucosa-associated lymphoid tissue) ist das lymphatische Gewebe unter der Schleimhaut von 1. Nasenschleimhaut 2. Bronchialschleimhaut 3. Magen-Darm- Schleimh. 4. Vaginalschleimhaut es gibt 20fach mehr IgA-B-Zellen als IgG-B-Zellen (B-lymphozyt) Schutz der Schleimhaut vor Kolonisation und Invasion von Infektionserregern