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Psychopathologie Kinder-Jugend (Subject) / 6.1 Angststörungen (Lesson)

Allgemeines zur Angststörung

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  • wie sehen die Angstformen in Abhängigkeit von dem Entwicklungsniveau aus? • Säuglingsalter (0-1 Jahr): fremde Menschn (8M. Angst), fremde Gegensctände, laute Geräusche, Höhen• Frühes Kindesalter (2-4 Jahre): Alpträume, Tiere, Dunkelheit, Allein sein.• Vorschulalter (4-6 Jahre) Phantasiegestalten (Monster), Naturereignisse (Gewitter), Trennung, Tiere.• Schulalter (7-10 Jahre): Schule, Versagen, negative Bewertungen, Verletzung/ Krankheit/ Tod, medizinische Eingriffe
  • Was ist Angst und wo zu dient sie? - Grundform menschlichen Erlebens und Verhaltens - Schutzfunktion: Angst aktiviert Flucht und Vermeidung
  • Auf welchen 3 Ebenen Äußert sich Angst? -         Gedankliche Ebene (ansgthaben, ekelig) -         Körperliche Ebene (alarmbereitschaft) -         Verhaltensebene (erstarren, flucht)
  • was sind die allgemeinen Kriterien für Pathologische Angst? o       Übermäßige Intensität o       Situationsunangemessen o       Chronifiziert o       Fehelende Bewältigung o       Beeinträchtigung im Alltag (zB durch Vermeidung von sachen)
  • Welche Angstsymtome gibt es? -         Leerer Kopf, Schwindel, Herzklopfen, Bauchschmerzen, Schwache Knie, Kalte Füße, Kalte Hände, Atemnot, Zittern der Muskeln Schweiß
  • in welche 4 Angsterkrankungen kann unterschieden weden? Gefahr durch...? • Spezifische Phobie: Gefahr durch Objekt / Situation (Spinne, Höhe)• Soziale Phobie: Gefahr durch Bewertung anderer Menschen (soziale Ängstlichkeit)• Agoraphobie, Panikstörung: Gefahr durch Angstsymptome (Angst vor der Angst)• Zwangsstörung: Gefahr durch Verunreinigung oder mangelnder Kontrolle (Angst liegen Zwänge zugrunde)
  • Komorbidität bei Angststörung • Sehr häufige komorbide Störungen sind andere Angststörungen (60%) oder Depression (ca 30%)
  • Wann ist die Prognose um so ungünstiger? o Je schwerer der Ausprägungsgrado Je früher der Krankheitsbeginno Je später die Behandlungsaufnahme
  • Verhaltenshemmung ist ein biologischer Risikofaktor des Kindes, was heist das? • Stabiler Temperamettypus:          o Schüchternheit, emotionale Zurückhaltung in Gegenwart unbekannter Menschen           oder Situationen          o Verbunden mit erhöhter physiologischer Erregung          o Starke genetische Komponente• Kinder von Eltern mit Angststörung zeigen häufiger Verhaltenshemmung• Verhaltensgehemmte Kinder entwickeln häufiger Angststörungen
  • Was besagt die 2 Faktorentheorie von Mowrer? um was muss sie Ergänzt werden? es gibt zwei Prozesse bei der Entstehung von Angst:1) Klassische Konditionierung erworben 2) operante Konditionierung aufrechterhalten Aber:-          KK als alleinige Erklärung zum Erwerb nicht ausreichen -          Ergänzung um Modelllernen und kognitive Aspekte
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  • Welche Angststörungen haben wir behandelt? - Emotionale Störung mit Trennungsangst (F93.0) - Spezifische Phobie (F93.1) - Soziale Phobie im Kindesalter (F40.1 oder F93.2) - Generalisierte Angst des Kindesalters (F93.80) - Posttraumatische Belastungsstörung (F43.1) - Zwangsstörung (F42)