Histologie (Subject) / Entwicklung von Geweben (Lesson)

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Entwicklung von Geweben

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  • afferent zuführend Wird als Beschreibung von Nerven, Gefässen, Lymphgefässen u.a. verwendet. affere lat. hintragen, hinzuführen
  • Aktin Muskelprotein, das sich mit Myosin reversibel verbindet und die Muskelkontraktion ermöglicht.
  • Axon oder Neurit Fortsatz einer Nervenzelle (Neuron), der elektrische Nervenimpulse vom Zellkörper (Soma) weg leitet.
  • Binde- und Stützgewebe einer der vier Grundgewebetypen am häufigsten vorkommende Körpergewebe Einteilung in: Mesenchym, retikuläres (netzartiges) Bindegewebe, kollagenes (zugfestes) Bindegewebe, Fettgewebe, Knorpelgewebe und Knochengewebe Bindegewebe ist die Verbindunsstruktur zwischen den Geweben, Organen und Organsystemen. Stützgewebe gibt dem Körper als Knochen und Knorpelgewebe den nötigen Halt.
  • Chondrocyten Knorpelzellen
  • Dendriten astartigen Zytoplasmafortsätze der Nervenzelle (Neuron). Sie dienen der Aufnahme elektrischer Reize und ihrer Weiterleitung zum Soma der Nervenzelle.
  • Soma Zellkörper einer Nervenzelle
  • Neuron Nervenzelle
  • Differenzierung Entwicklung von spezialisierten Zellen aus pluripotenten Vorläuferzellen Aus pluripotenten Stammzellen entstehen durch Differenzierung Zellen mit eng umschriebenem Aufgabenbereich, z.B. Epithelzellen, Neurone, Myozyten, Chondrozyten, Fibrozyten, Erythrozyten und weitere Zellformen.
  • Drüsenepithel Epithel, das Sekrete wässrig oder schleimig produziert und abgibt Speichel Schweiss Tränen Gaumendrüsen Hoden Eierstöcke Bauchspeicheldrüs
  • efferent, Efferenz gr. hinaustragen, hinausführen ableitend, wegführend bezeichnet die Weiterleitung von Informationen (neuronale Efferenzen) oder Substanzen (efferente Blutgefäße) von einer definierten Struktur weg.
  • Stroma bindegewebiges Stützgerüst eines Organs Interstitium oder Interzellulärraum in welchem das Parenchym (organstypische Zellen) eingelagert sind Als Stroma bezeichnet man das stützende, lockere Bindegewebe eines Organs. Es enthält meist Nerven sowie Blut- und Lymphgefäße.  unspezifische Stütz- und Ernährungsfunktion
  • Parenchym führt organspezifische Funktion aus, z.B. Leberzellen = Leberparenchym, Nierenzellen = Nierenparenchym etc. Das spezifische Gewebe eines Organs z.B. Drüsenepithel, Muskelfasern, Nervenzellen, Samenkanälchen.
  • Gewebe ein durch spezifische Leistungen gekennzeichneter Verband gleichartig entwickelter = „differenzierter“ Zellen (samt deren Interzellularsubstanz); z.B. Epithel, Binde-, Stütz-, Muskel-, Nervengewebe, Blut.
  • Organ Ein Organ (von altgriechisch ὄργανον órganon ‚Werkzeug‘, ‚Sinneswerkzeug‘)[1] ist ein spezialisierter Körperteil aus unterschiedlichen Zellen und Geweben.  Haut: Schutz vor Wärmeverlust, vor eindringenden Keimen ... Herz: Muskelzellen, Nerven und Epithel pumpen das Blut in den Kreislauf ...
  • Zygote Als Zygote wird die aus der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle hervorgehende üblicherweise diploide Zelle bezeichnet.
  • Morula Es handelt sich bei der Morula um einen kugeligen Zellhaufen, der nach den ersten Teilungen aus der Zygote hervorgeht. Ca. 3 Tage nach der Befruchtung.
  • Blastozyste Die Blastozyste ist ein Stadium der Embryogenese, das durch die Ausbildung einer flüssigkeitsgefüllten Höhle (Blastocoel) gekennzeichnet ist. Die Zellen, weichen innerhalb der Morula auseinander.
  • Embryogenese Embryonalentwicklung Die Embryogenese ist der biologische Prozess, der zur Bildung des Embryos führt. Er dauert etwa 8 Wochen, beginnt mit der Befruchtung der Eizelle und endet mit dem Beginn der Fetogenese.
  • peripherer Zellsaum Zellen, die die Blastozytenhöhle umschliessen
  • Organsystem Verband von Organen, welche gemeinsam bestimmte Aufgaben erfüllen. Magen-/Darmsystem Herz-/Kreislaufsystem Immunsystem Nervensystem etc.
  • Wann beginnt die Gewebeentwicklung? mit der Befruchtung der Eizelle
  • Trophoplast äussere Schicht der Blastozyste
  • Aufgabe des Trophoblast liefern Eihäute sowie Planzente; Ernährungsorgan des Kindes
  • Embryoblast Als Embryoblast bezeichnet man die innerhalb des Blasenkeims (Blastozyste) gelegenen pluripotenten Stammzellen, aus denen sich der Embryo entwickelt.
  • Aufgabe Embryoblast durch weitere Teilung entsteht der Embryo
  • Pluripotenz innere Zellmasse (Embryoblast) ist noch in der Lage, alle Zellarten zu bilden Als Pluripotenz bezeichnet man die Fähigkeit von Stammzellen, sich in nahezu alle Zelltypen der drei Keimblätter differenzieren zu können. Ein Beispiel für pluripotente Stammzellen sind embryonale Stammzellen.
  • Zelldifferenzierung Zellen spezialisieren sich und verlieren Pluripotenz
  • Können differenzierte (spezialisierte) Zellen sich verändern? nein, Zellen einer bestimmten Gewebeart können sich nicht verändern
  • 3-blättrige Keimschicht was ist das? Embryoblast-Zellen bilden zwei Schichten ein inneres und ein äusseres Keimblatt.
  • Wie heissen die drei Keimschichten? Entoderm Ektoderm Mesoderm
  • Entoderm innere Keimschicht
  • Was entsteht im Entoderm? Magen-/Darmtrakt (ohne Mundhöhle und After), Atmungsorgane, Leber, Pankreas, Thymus, Schilddrüse, Harnblase, Harnröhre
  • Ektoderm äussere Keimschicht
  • Was entsteht im Ektoderm? zentrale Nervensystem (ZNS) peripheres Nervensystem (PNS) Haut Sinnesepithel von Auge, Nase, Ohr Zahnschmelz
  • Mesoderm mittlere Keimschicht
  • Was entsteht im Mesoderm unter anderem Knochen Muskeln Herz Blut- und Lymphgefäße Blut Nieren, Nebennieren, Milz Keimdrüsen (Hoden, Eierstöcke) Bindegewebe