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Anatomie blubblub (Subject) / Ex. Anatomie blubblub (Lesson)

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  • Plexus brachialis Der Plexus brachialis wird aus den Rami ventrales von C5 - Th1 gebildet und versorgt den Arm sensibel und motorisch. Er verläuft durch die Scalenslücke zur Achselhöhle. Dort verbinden sich die ankommenden Nerven zu 3 Primärsträngen (Trunci). Jeder Truncus teilt sich in einen ventralen und einen dorsalen Ast aus denen sich die Sekundärstränge (Fasciculi) bilden
  • Plexus brachialis Nerven des infraclavikulärer Teil Nervus musculocutaneus (Fasciculus lateralis) Nervus medianus (Fasciculus lateralis und medialis) Nervus ulnaris (Fasciculus medialis) Nervus cutaneus brachii medialis (Fasciculus medialis) Nervus cutaneus antebrachii medialis (Fasciculus medialis) Nervus axillaris (Fasciculus posterior) Nervus radialis (Fasciculus posterior)
  • Schädelbasis Gruben und Inhalt vordere Schädelgrube: Stirnlappen mittlere Schädelgrube: Schläfenlappen, Austrittstellen 3. - 6. Hirnnervenpaar Hintere Schädelgrube: Kleinhirn, Hinterhauptslappen, Brücke, Foramen magnum (Austritt: verlängertes Mark, 7. - 12. Hirnnerv)
  • Motorischer Weg Cortex -> Muskel Gyrus präcentralis => Capsula interna => Crura cerebri  => Pons => Medulla oblongata => Pyramidenbahnkreuzung (80% kreuzen) => Medulla spinalis => im Ventralhorn Umschaltung auf peripheres Motoneuron => Muskel
  • arterielle Hirnversorgung "Zuflüsse": A. carotis interna (dext. u. sin.) und A. vertebralis (dext. u. sin.) A. carotis interna verzweigt sich u. a. in A. cerebri anterior (versorgt Frontal- und Parietallappen vorwigend mediale Hemisphäre) und A. cerebri media (versorgt Frontal-, Parietal- u. Temporallappen vorwiegend laterale Hemisphäre und Basalganglien) A. vertebralis bedient die A. basilaris (1-fach,versorgt Kleinhirn, Hirnstamm u. Rückenmark)  Aus der A. basilaris zweigt die A. cerebri posterior (versorgt Okzipital- u. z. T. Temporallappen) ab. Diese wiederum hat durch die A. communicans posterior eine Verbindung zur A. carotis interna (Circulus arteriosus cerebri)
  • VII. Hirnnerv Nervus facialis überwiegend motorisch (mimische Gesichtsmuskulatur, Lid- und Mundschluss), sensorisch (vordere 2/3 der Zunge) und parasympatisch (Tränen-, Unterzungen- u. Unterkieferdrüse) Schädigung des Nervs lassen die innervierten Muskeln kraftlos werden. Die Haut, besonders um Auge und Mund wird schlaff.
  • Plexus brachialis Sekundärstränge aus den 3 ventralen Ästen: Fasciculus lateralis (C5 - C7) Fasciculus medialis (C8 - Th1) aus den 3 dorsalen Ästen: Fasciculus posterior (C5 - Th1)
  • Plexus brachialis Nerven aus dem Pars infraclavicularis Fasciculus lateralis: N. musculocutaneus N. medianus N. ulnaris Fascilculus medialis: N. medianus N. ulnaris N. cutaneus antebrachii medialis N. cutaneus brachii medialis Fasciculus posterior: N. axillaris N. radialis
  • Plexus brachialis Primärstränge Truncus superior (C5 - C6) Truncus medial (C7) Truncus inferior (C8- Th1)
  • Nervus ulnaris Verlauf Er liegt ulnar der A. brachialis und verläuft nach dorsal zum Sulcus nervi ulnaris hinter dem Epicondylus medialis, durchbohrt den M. flexor carpi ulnaris, proximal vom Handgelenk teilt er sich in Ramus dorsalis manus und Ramus palmaris manus; in der Hohlhand teilt sich der R. palm. man. in zwei Nervi digitales palmares communes, die sich in drei Nn. digitales palmares proprii teilen; aus dem R. dors. man. gehen fünf Nn. digitales dorsales hervor
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  • Medianusparese Ursache, Folge Ursache: z. B. Humerusfraktur, Schnittverletzungen Schwurhand: Faustschluss ist unvollständig, Zeige- und Mittelfinger können im PIP und DIP nicht flektiert werden, Beugefähigkeit des Daumens ist aufgehoben, im späteren Verlauf atrophieren die Thenarmuskeln
  • Ulnarisparese Ursachen, Folgen Ursache: Druckschädigung am Sulcus nervi ulnaris (z. B. während Narkose), Frakturen und Schnittverletzungen des Epicondylus medialis Krallenhand: Überstreckung der Fingergrundgelenke bei gleichzeitiger Beugung der PIP´s und DIP´s (insbesondere beim 4. + 5. Finger), Ab- und Adduktion der MCP´s aufgehoben, im späteren Verlauf entwickeln sich Muskelatrophien des Kleinfinger- und Daumenballens
  • Radialisparese Ursache, Folgen Ursache: Frakturen des Humerus, Fraktur oder Lux. des prox. Speichenendes Fallhand: Streckergruppe des Unterarms fällt aus, Dorsalextension kann nicht mehr aktiv ausgeführt werden
  • Regelkreislauf der Atmung Regler (Atemzentrum) ist auf Soll-Wert programmiert => Stellglied (Atemmuskulatur) => Regelgröße (Konzentration im Blut) Ist- Wert => Fühler (Chemorezeptoren) => Regler usw. Störgrößen sind z. B. sportl. Betätigung, Luftdruckveränderungen, Erregung
  • Gelenk allg. Aufbau echte Gelenke zeichnen sich durch eine diskontinuierliche Verbindung der Skelettteile aus, d. h. sie besitzen einen Gelenkspalt Facies art. = Gelenkflächen (mit hyalinem Knorpel) Cavitas art. = Gelenkhöhle Capsula art. = Gelenkkapsel Bandapparat u. Muskulatur zur Stabilisierung einige Gelenke besitzen zusätzlich intraarticuläre Strukturen als "Hilfseinrichtung" Meniscus art. Discus art. Labrum art. intraart. Bänder
  • Gelenkkapsel = capsula articulares schließt das Gelenk allseitig ein und kann als Fortsetzung des Periostschlauches betrachtet werden. Sie besteht aus zwei Schichten: Membrana synovialis (sondert die Synovia ab) und Memrana fibrosa
  • Kugelgelenk Beispiele und Achsen  Schulter, Hüfte, MCP II - V und MTP (nur anatomisch) Bewegungsachsen: Longitudinalachse (IR, AR) Transversalachse (Flex., Ex) Sagitalachse (Abd, Add.) kombinierte Bewegungum zwei Hauptachsen nennt man Circumduction
  • Handwurzel knöchern Handwurzel = Carpus Ossa carpi: Os scarphoideum, Os lunatum, Os triquetrum, Os pisiforme, Os trapezium, Os trapezoideum, Os capitatum, Os hamatum
  • Finger knöchern Finger = Digiti Fingerglieder = Phalangen (Phalanx proximalis, Ph. med., Ph. dist.) An den Phalangen: Basis phalangis, Corpus ph., Caput ph.
  • Articulatio cubiti grob = Ellbogengelenk, bestehend aus 3 Einzelgelenken in einer Kapsel 1. Art. humero-ulnaris 2. Art. humerradialis 3. Art. radio-ulnaris proximalis
  • proximales Radioulnargelenk = Art. radio-ulnaris proximalis (hier erfolgt Pro- u. Supination) 1 von 3 Gel. des Art. cubiti Radgelenk Gel.pfanne: Incisura radialis ulnae Gel.kopf: Circumferencia articularis radii
  • Humeroradialgelenk =Art. humeroradialis 1 von 3 Gel. des Art. cubiti funktionelles Scharniergelenk (anatomisches Kugelgelenk) Gel.pfanne: Fovea capitis radii Gel.kopf: Capitulum humeri
  • Humeroulnargelenk = Art. humero-ulnaris 1 von 3 Gel. des Art. cubiti Scharniergelenk mit Knochenführung Gel.pfanne: Incisura trochlearis Gel.kopf: Trochlea humeri
  • Art. cubiti Gelenkbänder mit Verlauf Ligamentum collaterale ulnae (Epicondylus medialis- Incisura trochlearis) Lig. anulare radii (vordere bis hintere Kante der Incisura radialis ulnae) umfasst einen Teil der Circumferentia articularis radii (Hinweis: Nurse Luxation) Lig. collaterale radii (Epicondylus lateralis- Lig. anulare radii)
  • Schultergelenk grob Art. humeri oder Glenohumeralgelenk beweglichstes Kugelgelenk im Körper (Pfanne bedeckt 1/3 des Kopfes) Labrum glenoidale (Pfannenvergrößerung) Gel.pfanne: Cavitas glenoidale Gel.kopf: Caput humeri Sicherung vorwiegend durch Schultermuskulatur (Luxation häufig nach vorn) Besonderheit: Ursprungssehne des Caput longus des M. biceps brachii verläuft durch die Gelenkhöhle
  • Art. humeri Bänder Ligamentum coraco - acromiale (Acromion - Proc. coracoideus): überdacht das Schultergelenk Lig. coracohumerale (Wurzel Proc. coracoideus- oberer Rand des Tuberculum majus): Wirkt dem Herausgleiten des Kopfes beim Tragen von schweren Lasten entgegen 3 Ligamenta glenohumeralia Verstärken die vordere Kapselwand
  • Rotatorenmanschette Als Rotatorenmanschette (Muskel-Sehnen-Kappe) wird beim Menschen eine Gruppe von vier Muskeln im Schulterbereich bezeichnet, die alle vom Schulterblatt zum Oberarmkopf ziehen und das Schultergelenk kappenförmig umgeben: Musculus supraspinatus (oberer Schultergrätenmuskel), Musculus subscapularis (vorne), Musculus infraspinatus (hinten oben), Musculus teres minor (hinten unten). Diese Muskeln sind vom Musculus deltoideus bedeckt. Die Aufgabe der vier Muskeln besteht darin, den Oberarmknochenkopf in der sehr flachen Gelenkpfanne des Schulterblattes zu halten. Das funktionelle Resultat ist eine extreme Beweglichkeit in mehreren Beugeebenen und der Drehachse. Auf der anderen Seite bedingt diese dynamische Fixierung eine potentielle Instabilität, weshalb Auskugelungen (Luxationen) im Schultergelenk besonders häufig sind (siehe Schulterluxation). Bei Lähmung eines Muskels innerhalb der Rotatorenmanschette kommt es zu Verstellungen des Oberarmknochens im Schultergelenk. Dadurch wird die Gefahr von Auskugelungen noch weiter gesteigert.
  • kurze Handmuskeln grobe Einteilung und Funktion Musculi manus Thenargruppe (=Daumenballengr.): wirkt auf Daumengel. incl. Sattelgelenk intermediäre Gruppe wirkt auf Digiti 2-5. MCP-Flex., PIP und DIP-Ext., je nach Lage: Abd. u. Add. Hypothenargruppe (=Kleinfingerballengr.) wirkt auf Digiti 5 u. MHK 5
  • Thenargruppe Aufzählung M. abductor pollicis brevis M. flexor pollicis brevis M. opponens pollicis M. adduktor pollicis
  • Musculi manus intermediäre Gruppe Mm. lumbricales 1 - 4 Mm. interossei palmaries 1 - 3 Mm. interossei dorsalis 1 -4
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  • Musculi manus Hypothenargruppe M. abductor digiti minimi M.flexor digiti minimi brevis M. opponens digiti minimi M. palmaris brevis
  • Canalis carpi = Carpaltunnel Begrenzung: Handwurzelknochen (dorsal) Os pisiforme u. Os hamatum (medial) Os scarphoideum u. Os trapezium (lateral) Retinaculum flexorum (palmar) Inhalt der Sehnenfächer: Nervus medianus 4 Sehnen des M. flexor digitorum superficialis 4 Sehnen des M. flexor digitorum profundus Sehne des M. flexor pollicis longus Klinischer Hinweis: bei Verdickung des Retinaculum flexorum oder einer Fraktur der knöchernen Begrenzungen kann es zum Carpaltunnelsyndrom kommen. Sy: Sensistörungen, Morgenschmerz
  • Musculus abductor pollicis brevis U: Retinaculum flexorum, Os scaphoideum A: laterales Sesambein, Grundphalanx des Daumens F: Abduktion Daumen, Hilfe bei Opposition I: N. medianus
  • Musculus adductor pollicis U: Caput obliquum: Basis des Os metacarpale II, Os capitatum, Os hamatum                           Caput transversum: palmare Fläche des Os metacarpale III A: mediales Sesambein, Grundphalanx des Daumens F: Adduktion, Opposition I: N. ulnaris
  • Extensoren Unterarm oberflächliche Schicht M. extensor digitorum M. extensor digiti minimi M. extensor carpi ulnaris
  • Extensoren Unterarm tiefe Schicht M. supinator M. abductor pollicis longus M. extensor pollicis brevis M. extensor pollicis longus M. extensor indicis
  • Extensoren Unterarm radiale Schicht M. brachioradialis M. extensor carpi radialis longus M. extensor carpi radialis brevis
  • Sehnenfächer mit Inhalt dorsal von radial nach ulnar 1. Fach: Musculus abductor pollicis longus, Musculus extensor pollicis brevis 2. Fach: Musculus extensor carpi radialis longus, Musculus extensor carpi radialis brevis 3. Fach: Musculus extensor pollicis longus 4. Fach: Musculus extensor digitorum, Musculus extensor indicis 5. Fach: Musculus extensor digiti minimi 6. Fach: Musculus extensor carpi ulnaris
  • Hüftgelenk = Art. coxae, Nussgelenk (Kugelgel. dessen Pfanne über den Äquator hinaus umfasst) Gel.pfanne: Facies lunata des Acetabulum mit Labrum acetabulare Gel.kopf: Caput femoris Gel.kapsel ist entspannt, wenn Oberschenkel leicht gebeugt, abduziert und außenrotiert ist. Klinischer Hinweis: das Hüftgel. ist durch einen schraubenförmig angeordneten Bandapparat gesichert. Beim Stehen wird der Kopf in die Pfanne gepresst und ein Zurückkippen des Beckens verhindert. Besonderheiten: ein kleines Fettpolster in der Gel.pfanne und das Lig. capitis femoris welches mit einem Blutgefäß in die Fovea capitis femoris führt
  • Hüftgelenk Bänder Zona orbicularis ("Ringband") Ligamentum iliofemorale („Darmbeinschenkelband“) Ligamentum ischiofemorale („Sitzbeinschenkelband“) Ligamentum pubofemorale („Schambeinschenkelband“) Ligamentum capitis femoris ("Oberschenkelknochenkopfband")
  • Ligamentum iliofemorale Das Ligamentum iliofemorale („Darmbeinschenkelband“) ist mit ca. 350 kg Zugfestigkeit das stärkste Band des Körpers. Es verläuft von der vorderen unteren Beckenspitze (Spina iliaca anterior inferior) und dem Rand des Pfannendachs bis zur Linie zwischen den beiden Oberschenkelrollhügeln. Man unterteilt es in einen stärkeren Zügel, der weiter oben und parallel zur Oberschenkelknochenhalsachse verläuft (Pars transversa) und einen schwächeren Zügel, der etwas weiter unten und parallel zur Oberschenkelknochenlängsachse verläuft (Pars descendens). Gemeinsam verhindern beide Zügel ein Nach – hinten – Kippen des Beckens und stabilisieren somit die Standbeinphase, also die Streckung. Der obere Zügel hemmt zusätzlich die Auswärtsdrehung (Außenrotation), der untere Zügel hemmt die Innenrotation.
  • Ligamentum ischiofemorale Das Ligamentum ischiofemorale („Sitzbeinschenkelband“) verläuft vom Sitzbein zum Ansatz des oberen Zügels des Darmbeinschenkelbandes und verstärkt damit dorsal die Kapsel. Das Sitzbeinschenkelband hemmt die Innenrotation.
  • Ligamentum pubofemorale Das Ligamentum pubofemorale („Schambeinschenkelband“) ist das schwächste der Hüftgelenksbänder. Es verläuft vom Schambein (Ramus superior ossis pubis, genauer von der Crista obturatoria und Membrana obturatoria) zum kleinen Oberschenkelrollhügel und strahlt in das Ringband und die Gelenkkapsel ein. Das Schambeinschenkelband schränkt die Abduktion ein.
  • Ligamentum capitis femoris Das Ligamentum capitis femoris (Oberschenkelknochenkopfband) verläuft von der Pfannengrube (Fossa acetabuli, genauer Incisura acetabuli) in einer kleinen Vertiefung im Oberschenkelknochenkopf (Fovea capitis femoris). Es hat keine mechanische Funktion, sondern führt eine Arterie, die den Hüftkopf versorgt
  • Zona orbicularis Die Zona orbicularis (Ringband) liegt wie ein Kragen um die engste Stelle des Oberschenkelknochenhalses und fixiert so den Kopf i. d. Pfanne.  Sie wird gebildet aus den Bindegewebesfasern der Bänderschraube (bestehend aus Ligamenti iliofemurale, ischiofemorale u. pubofemorale)
  • Hüftmuskulatur Einteilung u. Gemeinsamkeiten innere Hüftmuskeln (entspringen innen der Beckenwand) äußere Hüftmuskeln (entspringen an der Außenfläche des Beckens) alle haben ihren Ansatz am Femur
  • innere Hüftmuskeln M. psoas major (klin. Hinweis: bei Lähmung keine Aufrichtung aus horiz. Rückenlage möglich) M. iliacus M. piriformis M. obturatorius internus
  • äußere Hüftmuskeln M. gluteus maximus (klin. Hinweis: bei doppels. Lähmung werden Arme retrovertiert gehalten, die Lendenlordose wird verstärkt => Schwerpunkt wird nach hinten verlagert) Mm. glutei medius et minimus (klin. Hinweis: bei Lähmung => Trendelenburgzeichen) M. tensor fasciae latae M. gemellus superior M. gemellus inferior M. quadratus femoris M. obturatorius externus
  • Trendelenburg-Zeichen Das Trendelenburg-Zeichen ist die Bezeichnung für das klinische Bild einer Lähmung der Musculi glutei medius und minimus. Es können auch eine angeborene Luxation des Hüftgelenkes sowie eine Coxa vara, Hüftgelenksarthrose, Muskeldystrophie Duchenne oder Morbus Perthes Ursache eines positiven Trendelenburg-Zeichens sein. Das Trendelenburg-Zeichen gilt als positiv, sobald der Patient auf einem Bein stehend sein Becken nicht in der Waage halten kann – wobei die Muskeln des Standbeines betroffen sind. Im Gehen erkennt man das Trendelenburg-Zeichen am Abkippen des Beckens zur gesunden Seite bei gleichzeitiger Beugung des Spielbeins in Hüfte und Knie. Es entsteht der Eindruck, als würde der Patient "watscheln".
  • Kniegelenk grob = Articulatio genus, Drehscharniergelenk Achsen: Kompromißachsen unterteilt in: Art. femorpatellaris Art. meniscofemoralis Art. meniscotibialis 2 Meniscen vergrößern die kraftübertragenden Flächen zw. Femur u. Tibia im Kniebereich sind über 30 Schleimbeutel zu finden