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Biodiversität der Pflanzen (Subject) / Fachbegriffe zum Lernen (Lesson)
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- Syntepalie Tepalen sind ganz oder teilweise zu einer Röhre verwachsen.
- Synsepalie Die Sepalen sind ganz oder teilweise zu einer Röhre verwachsen
- Tepalen gleichgestaltete Blätter eines Perigons die ursprunglich als Kelch- oder Blütenkronblätter angelegt wurden
- Petalen Die Blütenkronblätter
- Sepalen die Kelchblätter
- Sympetalie die Petalen sind ganz oder teilweise zu einer Röhre verwachsen
- Hypanthium =Achsenbecher, Sepalen. Petalen (& Filamente) sind ganz oder teilweise zu einer Röhre verwachsen (Kron"lappen" und Kelch"lappen" sind frei)
- gynophor Fruchtknoten in Blüte gestielt
- androgynophor Fruchtknoten und Filamente basal verwachsen
- anthophor Krone, Fruchtknoten & Filamente basal verwachsen
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- polysymmetrisch =multilateral/radiär mehrere Symmetrieebenen
- disymmetrisch = bilateral zwei zueinander senkrecht stehende Symmetrieebenen
- monosymmetrisch = zygomorph eine Symmetrieebene
- asymmetrisch =azyklisch keine Symmetrieebene
- Blume bestäubungsbiologisch funktionelle Einheit, häufig deckungsgleich mit Blüte
- Meranthium einzelne Blüten mit mehreren funktionellen Einheiten z.B. 1 Blüte = 3 Blumen
- Blüte (Definition) Spross begrenzten Wachstums im Dienste der sexuellen Vermehrung (klar aufgeteilt in Blütenhülle, Staubblätter und Fruchtblätter)
- Blume bestäubungsbiologische Einheit der Blütenpflanze , deren Aufgabe es ist Bestäuber anzulocken
- Blütenstand das zum Zwecke der Blütenbildung umgestaltete Achsensystem
- Hochblätter alle Blätter im Blütenstand
- Tragblatt jedes Blatt aus dessen Achseln ein Sproß (eine Blüte) entspringt
- Vorblatt erstes Blatt oder Blattpaar an einer Seitenachse
- frondos Blütenstand die Hochblätter sind nicht von den Laubblättern zu unterscheiden (=laubige Hochblätter)
- bracteos Blütenstand die Hochblätter sind morphologisch KLAR von den Laubblättern zu unterscheiden (= typische Hochblätter)
- ebracteos Blütenstand die Hochblätter fehlen ganz
- offener Blütenstand Blüten "lateral" achselständig, Apikalmeristem wird nicht in Blütenbildung verbraucht
- Geschlossener Blütenstand Apikalmeristem wird in Blütenbildung aufgebraucht, Blütenstand wird aus Achsel des Vorblattes fortgesetzt
- Thyrsus Äste, Paraclidien sind Cymen
- Cymen Seitenäste, die sich ausschließlich aus den Achseln ihrer Vorblätter verzweigen, die ihrerseits die einzigen Blätter an den Paraclidien sind
- Kosmopolitisch (fast) überall auf der Welt vorhanden
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- pantropisch (fast) überall in den Tropen vorhanden
- endemisch auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt
- Areal, Verbeitungsgebiet Summe der Fundorte einzelner Arten
- Disjunktion das Auftreten einer Sippe (Art, Gattung, Familie) in weit auseinanderliegenden Gebieten
- glaziale Florenverarmung mitteleuropäische Flora wegen der Kaltzeiten artenarm (fast nur Rückwanderer der letzten 10.000 Jahre
- holarktisches Florenreich gesamte Landmasse der extratropischen Landhemisphäre
- paläotropisches Florenreich Tropen der alten Welt (südliches ASien und Afrika)
- neotropisches Florenreich Tropen der neuen Welt (Südamerika)
- Blütenkonstanz Ein Besucher bevorzugt die Blüten einer Art & kehrt immer wieder zu Individuen zurück. Konstanz ist zeitlich beschränkt (betreffende Pflanze bietet gewünschte Belohnung
- Oligo-/ Monolektie Ein Besucher besucht ( für eine spezifische Belohnung) nur die Blütenn weniger meist nahe verwandter Arten (Oligo-) oder sogar nur einer Art (Monolektie)
- Ölblumen Bienen sammeln fettes Öl von der Epidermis für ihre Larven
- Parfümblumen männliche Bienen sammeln Duftstoffe von den Blüten um Weibchen zu beeindrucken (Fitnessbeweis: wer verschiedene Duftbouquets hat ist besonders weit geflogen)
- Täuschblumen täuschen dem Bestäuber eine Belohnung vor ohne diese zu liefern und nutzen damit angelernte/ angeborene Verhaltensweisen des Bestäubers
- Mimikry Nicht belohnende Blüten imitieren belohnende Blüten
- Sexualtäuschblumen Orchideenblüten imitieren Weibchen bestimmter Bienenarten, Bienenmännchen täuschen sich & verpaaren sich mit den Blüten- dabei bestäuben sie diese Behaarung, Färbung und Pheromone der Bienen werden detailgetreu nachgestellt
- Nistplatzmimikry Blüten imitieren einen geeigneten Eiablageplatz für Bienen, Fliegen oder Käfer. Weibchen auf der Suche nach einem Nistplatz besuchen und bestäuben die Blüten. Oft werden Kot oder Aas nachgeahmt (Sapromyophylie)
- Balgfrucht Das oder die Fruchtblätter öffnen sich an ihrer Bauchnaht (Verwachsungsnaht)
- Sammelfrucht Entwickelt sich aus mehreren zur Blütezeit nicht verwachsenen Fruchtblättern einer Blüte
- Hülsenfrucht Das Fruchtblatt öffnet sich an Bauchnaht und Rückennaht
- Kapseln Mehrere verwachsene Behälter bilden Karpelle aus denen durch verschiedene Öffnungsweisen die Samen entlassen werden