Intervention (Subject) / Depression (Lesson)
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Vorlesung
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- Strong research Behavior Therapy/Behavioral Activation (VT) Cognitive Therapy (KVT) Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP) Interpersonal Therapy (IPT) Problem-Solving Therapy (Problemlösetherapie) Self-Management/Self-Control Therapy (Selbst-Management Therapie)
- moderat research Acceptance and Commitment Therapy (ACT) Behavioral Couple Therapy Emotion-Focused Therapy (Process-Experiential) (Prozess-erlebnisorientierte Psychotherapie) Reminiscence/Life Review Therapy Self-System Therapy Short-Term Psychodynamic Therapy
- Evidenzbasierte Indikationen zur Depressionsbehandlung angemessene Diagnostik + Problemanalyse + Abschätzung Suizidrisiko Psychotherapie besteht aus 2 Phasen: 1) Akutbehandlung 2) Erhaltungs- und Stabilisierungsphase Akutbehandlung: Kontrollieren des Ansprechens auf Psychotherape → mind. alle 2 Wochen kontrollieren. Wenn nach 4-6 Wochen keine Besserung → Revision des Behandlungsplans leichte - mittelschwere Depression: Kognitive & Interpersonelle Psychotherapie vergleichbare Wirkung wie Antidepressiva ambulanter Rahmen: KVT vergleichbare Effekte bei schwerer Depression, wenn von erfahrenen Therapeuten durchgeführt Aspekt: längerfristige Wirkung ist die KVT einer rein medikamentösen Therapie überlegen Kombi von Antidepressiva + Psychotherapie brechen weniger Patienten die Pharmakotherapie ab schwere & rezidivierende chronische Depression → Kombi von Pharmakotherapie und Psychotherapie trotz angemessener Pharmakotherapie nur eine Teilremission erreicht → zusätzliche KVT bzw. Interpersonelle Psyhotherapie Evidenzen für KVT & Interpersonelle Psyhotherapie für Depression im Jugendalter und höhrerem Alter oder auch Post-partum
- Allgmeine Behandlungsregeln für die Depression Stimme Therapie auf Stadium ab Passe Therapiefrequenz und –dichte an Leiden an Halte strukturierte schriftliche Aufgaben einfach Join the patient were he is! Erwäge in akuter Phase Medikamente Beachte Suizidrisiko (am höchsten in der frühen Besserung!) Behandle bis zur vollen Remission und Stabilität der Remission Behandle Komorbidität
- 6 Phasen nach Hautzinger Aufbau therapeutischer Beziehung, Akzeptanz Vermittlung therapeutisches Modell, Struktur und Elemente der Therapie Aktivitätsaufbau, Tagesstruktur Bearbeiten kognitiver Muster und dysfunktionaler Informationsverarbeitungen Verbesserung der sozialen, interaktiven, problemlösender Kompetenzen Vorbereitung auf Krisen, Beibehaltung des Gelernten, Rückfallverhinderung
- KVT: Grundelemente und Rahmenbedingungen • Problemorientierung, Schlüsselprobleme• Strukturiertheit, Zielorientiert, Direktivität• Gegenwartsnähe, Alltagsnähe• Transparenz, Erklärungen, Information• Akzeptanz, Professionalität, Sicherheit• Interessierter, neugieriger, aktiver Therapeut• Kooperation, Arbeitsbündnis• Fertigkeiten orientiert, Kontrolle erwerben• Neulernen, Kompetenzen erwerben, Übungen• Rückmeldungen, Zusammenfassungen
- Kompetenzliste erfolgreicher Psychotherapeuten Therapeut ist aktiv und direktiv entwickeln mit dem Patienten ein überzeugendes Erklärungs- und Begründungsmodell seiner Erkrankung und damit verbundenen Probleme formulieren Plan und Struktur der Behandlung für den Patienten nachvollziehbar haben konkrete Zielsetzung orientieren sich an den Fertigkeiten des Patienten gehen gestuft vor ermuntern und unterstützen die Anwendung des Besprochenen außerhalb des Therapiesettings
- Was sind Kognitionen? verbale und bildhafte „Ereignisse“ im Bewusstseinsstrom gehen auf Einstellungen oder Annahmen zurück, die aus vergangenen Erfahrungen entstanden sind
- negative kognitive Triade - negatives Selbstbild- negative Weltsicht- negative Zukunftserwartungen
- Veränderungen von Kognitionen - Übersicht Bestandteile:– Beobachten und Erkennen automatischer Gedanken– Tagesprotokoll negativer Gedanken– Bennennen von kognitiven Fehlern und kognitive Neubenennung– Identifikation und Modifikation der Grundannahmen
- Intervention automatischer Gedanken Ausgangspunkt ist das „Tagesprotokoll negativer Gedanken“ Therapeut achtet auf gedankliche Verzerrungen, die Grundlage für depressive Verstimmungen darstellen (Alles-oder-nichts-Denken, übertreibende Verallgemeinerungen, Abwehr des Positiven, voreilige Schlussfolgerungen, Dinge persönlich nehmen etc.) → Anwendung des Kognitiven Neubenennens Überprüfung und Realitätstest automatischer Gedanken = Therapeut veranlasst Patienten, Belege und nähere Information zu erbringen Reattribuierung = durch anwenden der sokratischen Gesprächsführung, Rollenspiel oder Realitätstesten Finden von „rationaleren“ Alternativen = alle möglichen Erklärungshypothesen werden zusammengetragen →bewerten der Alternativen nach Gültigkeit für die Situation → sind Alternativen als prüfbare Hypothesen gefunden, werden sie in der Realität geprüft, um Einschätzung zu validieren 2. Möglichkeit, Alternativen zu finden: „Rollentausch“
- Wie verändert man dysfunktionale Grundannahmen? Selbstbeobachtung der „Sollte – Sätze“ durch Patienten Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen seiner Annahmen Rolle des Handelns (Patient soll sich direkt in die Problemsituation hineinbegeben, um festzustellen, was in einem solchen Fall passiert) Gegenargumente liefern Bezugnahme auf das Selbstwertgefühl Enthüllung der Wirklichkeit (persönliche Lebensregeln haben keine universelle Gültigkeit) Prüfen lang- und kurzfristiger Nützlichkeit
- Ziele des sozialen Kompetenztrainings Erkennen und Durchsetzen eigener Wünsche Äußerung positiver Gefühle Soziale Kontakte selbständig initiieren und aufrechterhalten Problemlösefähigkeit
